Alesund Gord in Norwegen

Wie immer hatten wir einen Megaspaß! Nur die lange Anreise ist immer wieder der HAMMER! 18 Stunden. auf dem Hintern sitzen! Einige Pausen und unser traditionelles Frühstücken am Romsdalfjord wurden auch wieder durchgeführt.

Ich fang auch gleich mit den Angeltagen an……

1. Tag Alesund Gord in Norwegen

Morgens um 0800 angekommen und die Hütten bezogen. Sachen abgerödelt von den Auto’s und Angelgerät zusammengebaut! Jeder hatte sofort den Drang, in die Boot zu hüpfen und loszuangeln! Wir trafen einen altbekannten Bayer, der jedes Jahr zu gleichen Zeit dort ist und seine 6-8 Wochen dort verbringt. Er und seine Frau angeln selbst und sie konnten uns Auskunft über die Fänge machen. LEIDER hörten wir das, was wir nicht hören wollten. Die letzten Wochen wurde sehr sehr schlecht gefangen. Der Futterfisch war nicht da und somit auch die großen Köhlerschwärme nicht! Aber das sollte uns ja nicht vom angeln abhalten. Gegen 12:00 Uhr war es dann endlich soweit! Die erste Ausfahrt.

Alle hatten noch die Worte vom Bayern im Ohr….. “Weeeenig Fisch!”…….. Wir fuhren als erstes auf den Atlantik, der ca. 15 min von unserer Hütte entfert war. Wir suchten und suchten und fanden keinen Fisch. Die ersten Köhler und Pollacks wurden in der Mitte zweier Berge gefunden. Tiefe war um die 40 m bis 70 m! Wir fuhren unser Katfisch und Dorschplätze ab! Nichts war da! Nach einiger Zeit fuhren wir wieder in den Fjord rein. Wir fingen die ersten Pollacks und Köhler. Es waren aber keine Riesen. Gute 2-3 kg. Dann 2 Std. vor Ende des 1. Tages, angelten mein Bruder und ich nur noch mit Naturködern!

Unser Echolot sagte 95 m Tiefe. Wir ließen die Köder runtersausen. Beim ersten Aufschlag des Bleies hatten wir nur noch 80 m Tiefe, so stark war die Drift! Naja egal dachten wir und versuchten unser Glück. Wir machten Faxen und laberten über Meterlengs und Riesenheilbutt usw. Irgendwann kam uns der Gedanke, dass wir doch während der langen Fahrt einen Bericht im ESOX gelesen haben, der über den Seehecht ging. Tiefen ab 80 m und nur Naturköder blabalba ….. Ich hatte den Bericht förmlich eingesaugt. Dort stand, dass die Seehechte Schwarmfische sind und man gleich mehrere fangen kann, wenn man sie denn findet. Köder soll hauptsächlich Hering sein. Auf Makrele und Köhlerstücke sollen sie nicht so gehen. Ich hatte Makrele dran und machte mir keine Hoffnung. Dirk, der schon seit 11 Jahren dort hinführt hatte in all den Jahren erst einen Seehecht.

Naja irgdendwann kamen die ersten zaghaften Bisse. Ich merkte ein leichtes Zupfen und gab ein wenig Schnur wegen der starken Drift. Dann gab es einen Hammerschlag in der Rute und ich schlug an. Mist verdammt… weg ist er!!!! Ich ließ gleich wieder runter und hatte sofort wieder einen harten Biss. Diesmal hing er. Der erste Fisch dieses Jahr auf Naturköder bei mir und ich sagte, dass es sich anfühlt wie Leng oder Lumb! Ich hatte noch 30 m zu kurbeln, als ich zu meinem Bruder sagte, dass es bestimmt ein Seehecht ist, da ich ja den Bericht gelesen habe und ich ja weiß, wie man den nun fängt. Wir lachten und machten Späßchen darüber. Ja neee is klar… SEEHECHT jajaaaaa!…… Wir sahen dann den weißen Schatten in ca. 5 m Tiefe und mein Bruder sagte “LUMB!” “Och neeeee…..” sagte ich! Dann an der Oberfläche traute ich meinen Augen nicht! Ein Seehecht war es tatsächlich mit knappen 70 cm! Schnell ins Boot mit ihm und das zittern in den Händen unter Kontrolle bekommen, dachte ich mir! Man was haben wir gefeiert! Der erste Seehecht gleich am ersten Tag für mich……

Wir versuchten es weiter, aber leider fingen wir keine Seehechte mehr. Lumb und Leng kamen noch hinzu, aber auch keine Riesen. Wir hatten leider zu zweit nicht viel Fisch gefangen, so wie es der Bayer uns erzählte……. “Kein Fisch im Fjord!” Wir fuhren wieder in den Hafen und versorgen die Fische! Insgesamt war es mit 8 Mann wirklich nicht viel. Das war der 1. Tag…..!

2. Tag:

Mit neuem Elan ging es um 0600 raus aus dem Bett! Schnell gefrühstückt und um 0730 aufs Wasser. Wieder ging es in Richtung Atlantik. Unsere 4 Boote dümpelten dort rum. Langeweile kam auf, weil es wie am Vortag war. Wenig Fisch. Diesmal fingen alle draußen, aber es war nicht die Masse. Mein Bruder und ich hatten zwar Fische, aber nicht viele….. Es war zum heulen! Köhler, Pollack kein Dorsch! Gegen 12:00 Uhr fuhren wir wieder rein zum Mittagessen! Wir fingen an unseren Fisch sauber zu machen, als ich eine Bütt neben uns bemerkte, die mit einem großen Brett zugedeckt war! Ich hob ganz vorsichtig das Brett an und mit vielen die Augen aus dem Kopf. Mich schauten an 3 Seeteufel, einer von 20 Pfd., ein Steinbeisser 95 cm und einige Schollen bis 60 cm!!!

Alle 8 Mann standen ratzfatz vor dieser Bütt und staunten nicht schlecht! Irgendwann kam dann unser Vermieter (75 Jahre) und sagte, dass sein Sohn diese Fische im Netz und an der Leine hatte! Er fragte uns, warum wir diese Fische noch nicht sauber gemacht haben. Ein lustiges “Wiiiiesooooooo?” klang durchs Schlachthaus! Er sagte, dass der Fisch für uns ist. Er hatte uns tatsächlich all die schönen Fische geschenkt! Wir waren sehr sehr dankbar! Nach dem Mittagessen fuhren wir wieder raus, blieben aber im Fjord, um dort nach Fisch zu suchen. Wir fanden Fisch, aber leider große Köhlerschwärme, wo die Stückmaßen um die 20-40 cm lagen! Irgendwann kamen dann auch größere dazu und auch wieder schöne Pollacks bis 4-5 kg. Jeder hatte wieder Fisch auch Leng war wieder dabei! Aber um die Truhe voll zu bekommen, immer noch nicht viel Fisch. So endete der 2. Tag.

3. Tag:

0600 sagte der Wecker und schmiss und raus! Schnell frühstücken und raus aufs Wasser!!!!! Wir fuhren im Fjord umher. 2 Boote fuhren auf die andere Seite des Fjordes und die anderen 2 Boote blieben auf unser Hausseite! Dort war ich mit dabei. Wir fingen viele kleine und auch einige gute Köhler und Pollacks. Nach 1 Std. kam dann ein Anruf: ” DER SEELACHS IST DAAAAA!!!!” Schnell waren wir bei den anderen. Wir sahen schon einige Möwen ins Wasser schiessen! Schnell war klar “Der Futterfisch ist endlich da!” Endlich knallte es und viele gute Köhler kamen raus. Einige bis 6 kg. Ich fing aber nur normale.

Mein größter lag bei guten 4,5 kg. Aber sonst war es endlich geil den Fisch gefunden zu haben nach den letzten beiden erfolglosen Tagen!!! So schnell, wie der Fisch da war, war er auch wieder weg! Verdammt, aber wir hatten gut Fisch gefangen. Die Bütt war fast voll. Als nichts mehr kam fuhren wir wieder rein. Als wir zum Schlachthaus kamen, bekamen einige einen kleinen Schock. Dort lagen 2 Steinbeisser von 95 cm, 5 Seeteufel, 2 Steinbutt (50 cm), 1 Heilbutt (50 cm) und einige Schollen bis 60 cm!!!

Unser Vermieter kam und sagte, dass er sich schnell 3 Schollen rausholt und uns den Rest überlässt! Alle schauten sich fragend und ungläubig an! “Doch doch, das ist euer Fisch. Im Fjord ist ja keiner!” Manmanman dachte ich und freute mich zugleich, wie eigentlich jeder. Ich muss noch dazu sagen, dass einige von uns seit mehr als 10 Jahren zu diesem Vermieter fahren und sich sehr sehr gut kennen! Nach dem Mittagessen fuhren mein Bruder und ich zu diesem Netz. Wir wussten schon letztes Jahr, dass dort eine Seeteufel und Steinbeisserstelle ist, aber wir fischten letztes Jahr dort nicht. Aber an diesem Nachmittag wollten wir es versuchen, weil ja anscheindend viele von diesen Fischen dort sein müssen.

Wir fuhren dann Richtung Netz und ließen uns am Netz vorbeidriften. Es tat sich nichts. Wir fischten mit Köhlerstücken und ganzen Köhlern….! Echolot zeigte viel Fisch an, aber die wollten wir jetzt nicht befischen. Wir ließen uns auf 14 m Richtung Fels treiben. Irgendwann sagte mein Bruder, dass es zupft. Er gab ein wenig Schnur nach……. setzte den Anhieb und hatte Kontakt! “Da hängt was, aber er schlägt nicht!” Kurz darauf durchbrach ein Seeteufel die Wasseroberfläche! Was für ein Schauspiel, wenn der Seeteufel sein Maul im Drill aufreißt und das Wasser in den Schlund lässt! Er sieht aus, wie ein Fussball! Zwar war er mit 1,550 kg kein Riese, aber dennoch der allererste Seeteufel meines Bruders!!!

Wir freuten uns wie kleine Kinder! Der Teufel wurde schnell versorgt und fuhren zum Ausgangspunkt, um uns wieder in die selbe Richtung treiben zu lassen! Nach einiger Zeit kamen wir an die selbe Stelle und wieder hatte mein Bruder einen Biss. Ich konnte das gar nicht glauben! Er drillte und man konnte kleine Schläge in der Rutenspitze sehen! “Manmanman….” kam von mir, aber es war nicht böse gemeint…! Wir sahen den weißen Schatten und mein Bruder sagte: “Ey das ist ein Katfisch…!” “Jo das ist tatsächlich einer”… kam von mir. Es waren noch 4 m bis zum Boot, aber nach und nach sah es nicht mehr nach Steinbeisser aus! “Was ist das denn?” sagte mein Bruder.

Ich sagte, dass es ein Tintenfisch ist! Ein richtiger echter Tintenfisch. Mein Bruder wollte ihn gerade ins Boot hiefen, als er doch tatsächlich den Köhlerkopf los lies! Man sah der geil aus! Wir konnte das echt nicht glauben, was da abging! Wir fuhren nach weiteren 4-5 erfolglosen Driften Richtung Heimat und schleppten noch ein wenig. Wir fingen noch schnell ein paar gute Pollacks auf die großen 25+ Manns-Wobbler!!! Im Hafen angekommen und im Schlachthaus angekommen, waren die anderen schon dabei zu filitieren. Wieder hatten wir Fisch von unserem Vermieter bekommen. Es waren 9 Seeteufel von 50- 85 cm, 1 Steinbutt 60 cm und locker 10 Pfd., 1 echte Rotzunge und wieder einige Schollen bis 60 cm!!! Dazu kam ja noch Fisch von 8 Mann…….

Langsam wurde die Truhe immer voller, aber wie gesagt, es war noch lange nicht so, wie letztes Jahr, wo die großen Köhlerschwärme da waren und viele um die 90 cm groß waren. Dieses Jahr war alles anders! Warum? Ganz einfach….. Der Futterfisch war noch nicht voll da! Einige Fische hatten diese Futterfische im Magen. Es waren Heringe von 5 cm! Die sehen richtig lustig aus, wenn sie so lütt sind. Das war der 3. Tag.

4. Tag:

0700 zum Frühstück und kurz dadrauf wieder in die Boote….. Wir verteilten uns auf den ganzen Fjord, um die Schwärme zu finden. Aber wie es am Vortag war, war es an diesem Tag nicht mehr. Wir fingen alle 100te von diesen Kleinköhlern, die man nur als Köfi benutzen konnte! Ich versuchte viel mit Naturködern zu fischen. Kleine Lengs und Lumbs kam, aber alles nichts für die Küche. Irgendwann hatte ich auf 100 m Tiefe einen hammerharten Biss. Anschlag und Kontakt! Harte Schläge die ganze Zeit und ich bekam fast Kurbelkrätze und mir vielen die Arme fast ab!

Nach endlosen Minuten kam dann ein guter Dorsch nach oben. Fast 85 cm habe ich ihn geschätzt! Er biss auf Makrele! Mein erster Dorsch dieses Jahr. Uns war aber allen klar, dass es mit Dorsch nichts wird. Zu dieser Zeit hatten wir erst insgesamt 5 Dorsche und keiner war der Reisser! Als die lange Weile wieder einkehrte fuhren wir wieder woanders hin. Wir trafen 2 Kollegen von uns und schnackten ein wenig. Irgendwann ließ ich meine Makks runter. Nichts passierte. Auch bei meinem Bruder nicht. Als die anderen sich wieder anderweitig im Fjord umsehen wollten, hatte ich einen riiiiiiesen Fischschwarm mittlerer Größe auf dem Lot. Da es sehr flach dort war mit 20 m hatte ich einen Kieler Blitz Pilker 100g in blau dran und 2 Makks. Ich hatte sofort einen harten Biss! Die Rute war gut krumm und ich dachte es wäre ein schöner Pollack.

Meine Multi zeigte 6 m an als die Schnur am wandern war! Ich konnte richtig beobachten, mit welcher Geschwindigkeit die Schnur nach rechts wegschoss! Und auf einmal schoss eine gute Makrele aus dem Wasser. Sie hatten meinen Pilker richtig eingeatmet!!! Mein allererste Makrele überhaupt. Ich war sowas von glücklich. Schnell versuchten wir noch mehr zu bekommen, aber es tat sich nichts mehr. Wir fuhren hin und her, aber wir fanden sie nicht mehr wieder. So ist das halt! Jetzt war es wieder Mittagszeit! 2 Std. später waren wir wieder auf dem Wasser. Um es kurz zu machen…. Es war nicht mehr doll….!

5. Tag:

Hier brauch ich nicht viel schreiben….. Tonnen von lütten Köhlern. Einige gute Dorsch bis 80 cm, ein paar Markrelen und Pollack. Lumb und Leng waren aber wieder zu klein! Mein Bruder und Waldi fingen noch jeweils einen Knurrhahn…..

6. Tag:

Ähnlich wie Tag 5. Hier wurden aber auch wieder einige gute Pollacks bis 80 cm gefangen und auch ein paar Köhler 80 cm. Sonst nur kleiner Fisch…..

7.Tag:

Der letzte Tag ist nun da und wir sind alle ziemlich von den ganzen Strapazen im A…..! Heute ist nur noch ne Frühtour drin, denn danach muss gepackt werden, damit wir am 8. Tag aufbrechen können! Um 0600 wieder hoch und Essen fassen. Ich schnackte mit unserem Waldi, der ja nun mittlerweile 15 Jahre hier herkommt. Er erzählte mir, dass er die guten Dorsche immer mit einem 30 g Blinker in Schwarz / Rot fing….. Er gab mir und meinem Bruder jeweils einen mit zum testen. Kurz dadrauf waren alle zusammen Richtung Dorschberg unterwegs. Heute am letzten Tag sollte gespielt werden mit dem leichten Ostseegerät und dem 30 g Blinker! Bevor wir an dem Berg ankamen blieben die anderen Boote plötzlich stehen!

Alle Blinker flogen einige Meter durch die Luft und die ersten Pollacks wurden gedrillt. 50iger bis 70iger kamen raus. Ich hatte leider nicht so gute. Die Stelle hatte 12 m und ging rasch auf 50 m Tiefe runter! Bei 40 m hatte ich am Grund leichte Zupfer. Anschlag und jupp da ist wat dran! 1 kleiner Rotbarsch kam ins Boot. Ich fing 3 Stück auf den 30 g Blinker bei 40 m und mein Bruder einen. Leider kamen keine mehr dazu und die anderen fuhren dann auch wieder los. 2 Boote fuhren andere Stellen an und die anderen 2 Boote den Dorschberg. Dadrunter waren mein Bruder und ich, Waldi und Wolfi……. Der Berg hatte 18 m und wir ließen alle den Blinker bis zum Grund abtauchen! Es dauerte nicht lange und ich hatte den ersten Biss. Ich merkte recht schnell, dass es ein kleiner Köhler war, die wir zuvor wieder in Massen fingen. Ich kurbelte den Lütten nach oben, als auf einmal ein Megaschlag durch die Rute knallte!!!!

Die Bremse schrie nur so und die Schnur flog von meiner Penn Slammer 360! Schnell war klar, dass es ein Überbeisser war. Ich konnte gute 5 min drillen, als der große los lies. Darüber war ich nicht erfreut, denn es war ein richtig guter Fisch!!!! Da ich keinen Zuppel mehr merkte, dachte ich, dass der kleine Köhler auch wieder ab sei. Weit gefehlt!!!! Ich lies den Bilnker wieder absacken bis zum Grund und hatte sofort wieder einen harten Biss und wieder nahm der Fisch Schnur! Ich konnte ihn vom Grund lösen und ca. 5 m nach oben pumpen als er wieder ausstieg!

Ich war echt nicht davon begeistert, weil ich wusste, dass wir keine Zeit mehr hatten, um noch länger dort zu bleiben. Jetzt holte ich den Blinker nach oben und was sahen meine Augen?……. Ja richtig…. es war noch der kleine Köler dran. Der sah sehr zerrupft aus und somit war klar es waren 2 Überbeisser!!! Sowas hatte ich zuvor noch nie erlebt. Ich lies den Blinker wieder runter und im Mittelwasser hörte die Schnur auf zu laufen. Ich schlug an und dann ging das U-Boot nach unten!!! Diesmal konnte ich nach einiger Zeit einen 70iger Dorsch landen der schön rot war. Bei der nächsten Drift hatte mein Bruder viele Hänger. Ich konnte wieder einen 70iger landen der auch wieder schön rot war.

Mein Bruder hatte leider nicht so viel Glück an dieser Stelle. Er fing ein paar lütte Köhler und Pollacks….. Wir fuhren dann Richtung Heimat, weil es schon zeitlich an der Grenze war aufzuhören. Wir fuhren dann langsam wieder in Richtung 12 m Berg. Wir fingen Schlag auf Schlag gute Pollacks auf die 30 g Blinker! Die waren richtig verrückt danach. Mein Bruder konnte einen sehr guten 80iger Köhler landen und noch einige um die 60 cm. Ich hatte auch 4 gute um die 60 cm….. Der letzte Tag war also für mich und meinem Bruder ein recht guter Tag und somit schleppten wir dann Richtung Heimat. Wir fingen auf die Manns-Wobbler noch 2 kleinere Pollacks…. Das sollte es dann gewesen sein mit den Angeltagen…. Wir machten die Fische sauber und packten unsere Sachen, damit wir pünktlich um 0230 die Heimreise antreten konnten.

Fazit: Mit 8 Mann nicht viel Fisch, aber ausreichend und artenreich gefangen. Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht! Ich habe sehr viel mit meiner neuen Inline-Rute (Penn Prion Inline 2,40m 20 lbs.) gefischt und bin von dieser Rute begeistert und kann jedem diese Rute empfehlen. Ein Taum in den ich mich verliebt habe. Diese Liebe habe ich Karsten und Jirko zu verdanken…… Vielen Dank dafür Jungs!

Ich hoffe, der Bericht und die Fotos haben euch gefallen…..

Kurz nach dem Norwegenurlaub

Ihr dürft aber nicht überlesen, dass wir die Steinis, Stonis, den Heli und die Teufel nicht selber gefangen haben, ausser einen Teufel. Der wurde original gefangen. Wäre unser Vermieter nicht gewesen (ein sehr guter Freund von unseren Mitreisenden), dann wäre unsere Norgetour ins Wasser gefallen. Sicherlich ist es nicht der Sinn des Angelns etwas geschenkt zu bekommen, aber was soll man machen…? Als wir gerade 2 Wochen wieder zu Hause waren, erhielten wir die bittere Nachricht aus Norge, dass der Futterfisch in MASSEN da ist und mit ihnen die Großköhler! Es wurden viele 90 cm gefangen. Sogar die Fischer fingen verdammt gut! Das war pures SALZ in unseren Wunden, aber was soll man machen. Das kann man nun mal nicht beeinflussen.

So ist unser Hobby halt. 2004 waren wir auch vor Ort und da fingen wir die Großköhler. Ich hatte zwar nur 2 (93 und 91 cm) große, aber die anderen lagen so zwischen 70 und 85 cm. Die fand ich auch schon sehr sehr gut. Meine Mitreisenden hatten allerdings mehr Glück und hatten sehr viele 90 cm. Wenn die Köhler auf 40 m beissen und auf 100 m absteigen ohne dass man sie halten kann. Ich hatte die Erfahrung gemacht, dass gerade die Großköhler sehr schnell ausgestiegen sind, wenn man zu viel Druck ausübte.

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Über Sylverpasi

Veröffentlicht durch: am 17 Jan, 2006
Dabei seit: 2006-01-16, eigene Webseite
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