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Brandungsangeln (Artikel): Mit 5 Stichen genäht / trotzdem 50er Butt
 
Brandungsangeln

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Veröffentlicht am Sonntag 23 April 2006 21:10:57 von admin

Katze_01 schreibt Moin Werte Gemeinde der Meeresangeljünger 
Spontan wie ich nun mal bin, ne diesmal nicht, denn meine Kiddys haben einfach nur genervt, wann wir endlich wieder fischen fahren.
Also kurzentschlossen los am Dienstag Mittag, da die Kinder bei uns Ferien haben und wir unter keinen Umständen diesen Trip am Ostertouriwochende machen wollten.
Nach mindestens 50 mal „Sind wir schon da“, kamen wir bei Marci im Laden an, wieder mal ein Lob zum Kaffee. Aber dann, Marci musste den Watti Engpass umgehen und jagte CWS los um welche zu holen.
Das dauerte dann auch noch ne Weile, denn der Kühlcontainer war verklemmt aber die Kids haben die Zeit gut mit Marcis Nachwuchs im Laden verbracht
(Marci, das mit den Fliegenruten, die die Kinder als Degen benutzt haben klären wir über die Versicherung, Okay)

Nichtsdestotrotz sind wir dann losgekommen und gegen 17.00 Uhr hatten wir dann unsere Ausrüstung an Ort und Stelle und begannen mit dem Fischen.
Mein Padawan „Jungnaggen John“ war dann derjenige der den ersten touchdown vorweisen konnte.
Er zerrte einen 50er Butt aus der Ostsee, und dann war warten angesagt, das wir mit Holzsammeln überbrückt haben.
Dann, wie sollte es anders sein, erst mal ein zünftiges Strandfeuer entfacht, damit die Kinder wenigstens etwas haben um das sie Rumtanzen konnten. Es wurde dann aber doch zu langweilig und die Kinder haben die Zeit damit überbrückt, ne Olle Sektpulle die Steilküste hinauf und hinab zu befördern.
„Lasst jetzt diesen Mist und kommt her“ aber Papa bitte? , „Ne, nu is Schluss, wirf die Buddel jetzt weg“
Der Kommentar von John:
"Aber hier ist doch kein Mülleimer“, dann wirf das Teil aufs Feld.
Circa 3 Sekunden später, kam die Tonlage, die jede Mutter und jeder Vater kennt und die den Ernstfall bedeutet:
Auuuua, Papa Hilfe.
Also los, Papa die Steilküste hoch, kurzer Blick auf die klaffende Wunde, Verbandkasten zu mir; Angelo, Phil Ruten einholen Feuer ausmachen wir müssen ins Krankenhaus!
Ab von Dazendorf  nach Oldenburg ins Krankenhaus, zwischendurch der Anruf meiner Frau:
„Na, alles in Ordnung“, „nicht so ganz Schatzi“!!!
Kurze Einweisung in die Lage und ab dafür!
In Oldenburg angekommen, fanden wir sehr schnell die Klinik und auch die Chirurgische Ambulanz.
Nun saßen wir da, nach guten, frisch aus der Kammer, geräucherten Holsteinischen Schinken duftend, und mein Kurzer hatte das zweifelhafte Vergnügen, sich mit 5 Stichen wieder zusammenflicken zu lassen.
So raus aus der  Klinik, es war grad mal 22.00 Uhr, was nun?
Und da wir die Einschläge eh nicht mehr spürten, sind wir nach Dahme auf die Seebrücke. Da hatten wir zwar noch den ein oder anderen Biss, konnten aber nichts mehr umsetzten.
Kurze Heia Pause wie immer, irgendwann gegen 6.00 Uhr knöpfte ich die Augen auf, Uhhhh sch..... ist das kalt, Motor an und dann, ja dann: „Papa, wasn nu, fahren wir jetzt nach Hause“
Erste Frage:“John, wie geht es deinem Flügel“,“Super“
Zweite Frage: „Habt Ihr noch Bock auf Fischen“; Antwort könnt Ihr euch denken!
Ab nach Neustadt zum Heringe angeln.
Also waren wir im Hafen und haben mit mäßigem Erfolg, na ja, eigentlich völlig erfolglos Heringe geangelt.
Immerhin haben die Kiddys ihre Begeisterung von 8.00-10.00 Uhr aufrecht erhalten!
Kurzer Blick in die Zeitung:
Schlagzeile: Noch 50 Wattis  und Ringler haben sich auch noch versteckt.
Irgendwie lenkte sich der Wagen mal wieder selbst und wir landeten wieder in Dazendorf an genau der gleichen Stelle wie am Vortag.
Das Holz war noch da und nachdem wir die Ruten ins Nass gefeuert hatten, war wieder eine traditionelle Naggen röst und brat Feuerstätte angesagt. (Habe ich aber nicht benutzt, meine Kids bekommen nur rohes Fleisch und Sushi!)
Nachdem Regen einsetzte, haben wir dann doch gegen 15.00Uhr das Angeln eingestellt und siehe da, diesmal zerrte mein Größter einen identischen Butt aus den Fluten.
Gleiche Weite, gleicher Köder und der Butt hatte die gleiche Größe wie der am Vortag!
Fazit des Kurztipps:
2 mal Fisch / 2 mal Schneider und das an einem Tag (24Std).
Meinen Kurzen hat es jedenfalls mehr als gefallen und unser Motto ab heute:
Keine Schmerzen, nur der Fisch zählt!

Angelo, John, Phil und Jürgen Katzmarek

 


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