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Sachsenoffenes Meeresangeln, die nackten Tatsachen

Sachsenoffenes Meeresangeln, die nackten Tatsachen!

Am 21.und 22.April fanden unsere Sächsischen Brandungsangeltage auf Fehmarn statt, zeitgleich mit den Hamburger Brandungsanglern, die sich ebenfalls gegen 16:00 Uhr im Dänschendorfer Hof trafen. Mein Freund Gustav und ich waren schon einige Tage vorher auf der Insel, konnten uns angesichts der aktuellen Meerforellenfänge jedoch nicht zum Brandungsangeln durchringen, mir reichte meine übliche Standinspektion noch vom Exori-Cup herum, so daß ich heiß auf die Silberlinge war.

Also früh morgens nochmal los auf Trutten und auf einmal wurde es knapp mit der Zeit, Treff war 16:00 Uhr!! Schnell die Sachen zusammengepackt und rüber nach Dänschendorf, wir wohnten in Presen. Angekommen und rein in die gute Stube, nee die sprachen ne`andere Sprache, so klar wie in der Tagesschau. Also rum ums Haus, ah das klang vertrauter. Unsere, mit uns Beiden, 19 Brandungssachsen standen im Kreis und bekamen alle Infos` zu unseren Gemeinschaftsangeln. Wir hatten den zahlenmäßig stärkeren hamburgern gerne das Haus überlassen und da wir nur einen Sektor brauchten, auch die West und Nordstrände, so das wir uns nach Presen aufmachten.

Wind Ost 5 zunehmend!

Eine schöne Welle stand auf dem Strand, ich Hatte Platz 18 Gustav die 19, die 1 stand in Presen Parkplatz, die 19 nach Marienleuchte nahe des “heiligen Steins”, garnicht so schlecht. Ruten aufgebaut, Punkt vereinbarter Zeit die Ruten aufgeladen und abgeschoßen. Bei mir tat sich bis zum Einbruch der Dunkelheit nichts! Der Wind und die Wellen wurden stärker, Regenböen fegten über uns hinweg, da kam der erste Biss! Verhauen, wieder volle Pulle raus mit dem Blei. An der anderen Rute telefonierte es auch in der Spitze, untermaßig! So wie die Bissezunahmen, so peitschte jetzt auch der Wind und die Brandung, feines fast schlieriges Kraut hielt sich in der Schnur fest. Schade das ich mit meinen Ruten nicht noch höher aus dem Dreibein kam. Gustav sah ich genervt hin und her laufen und im Kraut pulen, er hatte mehrere Abrisse. Dann doch noch einen für die Wertung, na wenigstens nicht Schneider. Diese Bedingungen verlangten wirklich alles von uns ab, da waren wir uns alle danach auf dem Parkplatz einig.

Mit 19 Anglern wurden 59 Fische gefangen. Der größte Dorsch des Abends` 86 cm, alle Achtung!! Am zweiten Tag dann wieder Treff aufn` Hof und diesmal sollte es an die Westküste gehen. Da die Hamburger von W-Mak aufwärts wohl abgesteckt hatten, beschlossen wir nach Bojendorf aus zu weichen. Ich ahnte nichts gutes, da ich in Wallnau bis Bojendorf zwar gut den Mefos nachgestellt hatte, aber Brandungsangeln?, na ja der kräftige Wind kam jedenfalls von hinten. Die See war ruhig und nach der Auslosung solte ich dann doch schon in Wallnau sitzen. Genau an der Strandsauna baute ich mein Gerödel auf. Da es gewaltig in den Nacken zog, der Wind hatte die Wolken verjagt, packte ich mich doch mit Mütze und hochgeschlagenen Kragen ein und genoß die Sonne und mit dem Startschuß flogen die Bleie in die See. Ein herrlicher Anblick wenn fast alle zur gleichzeitig auswerfen! So, hier war aktives Angeln angesagt, bei diesem fast Ententeich. Also Schnur in die Hand und eingezogen. Blick zur Spitze, nichts.

Was ist das?! Ich sitze direkt an der Badestelle der Saunabesucher. Es kommen in mehreren Wellen Pärchen, Einzelbader und Baderinnen. Auch ein schöner Anblick, dacht ich mir. Die jungen Damen hielten sich erst bedeckt, beim Anblick solcher rauen Sachsen im Wintervollschutz. Jedoch beim wiederholten Male war es ihnen scheinbar dann doch egal und sie hüpften neben mir im Wasser herum. Meine Rute stand immer noch still da, bis nach einem herrlichen Sonnenuntergang es dann losging. Endlich, Wiederstand, was war das?, eine Aalmutter, schön groß. Wann kommt der erste Dorsch, ah das sah schon besser aus, Untermaß! Als unser Ordner das letzte mal vorbeikam, konnte ich doch noch einen herandrehen. Ein Fisch! An diesen Abend wurden 29 Fische gefangen, insgesamt 88 Stück. Der größte Butt war 47 cm und der seltenste Fisch ein Seeskorpion. Am nächsten vormittag wurde unsere Mannschaft aufgestellt, die im Herbst zur großen Veranstaltung aller Bundesländer antritt.

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Martins Exori Cup 2006 – Sektor A

Nach dem herrlichen Bericht von Timmy möchte ich ein wenig in die Tiefe gehen und Euch von Sektor A Berichten. Nach dem im Dänschendorfer Hof die Auslosung der Sektoren gefallen war, war mir klar, das es nicht mein Traumstrand sein sollte. Miramar hatte ich noch in schlechter Erinnerung, viel Krautgang, einen Abriß nach dem anderen und kein Fisch. Agas (Marcus Schröder) Tip für die Sundangelei war: volle Pulle raus mit dem Blei!! Na dann mal los! Weiterlesen

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89 Stufen in die Teufelsschlucht

Es war der 11. Januar 2006, als ich mich aufmachte, um in des Teufelsschlucht nach 89 Stufen zu gelangen. Mit Sack und Pack und vorherigerer Strandinspektion von der herrlichen Steilküste von Rerik, kam ich kurz vorm Riff schweißgebadet an.Die großen Steine die am Strand lagen, es fehlten 30 cm Wasser im großen See, waren mit dicken Eis bedeckt. Es bließ ein steifer mit Regenböen durchsetzter SSW Wind, der eine lange Dünung mir zu Füßen spülte. Weit und breit kein anderer Brandungsangler der bei zwei Grad Luft und Wassertemperatur dem Dorschteufel hier auch “Guten Abend” wünschen wollte. Weiterlesen

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Mepo Cup 2005 Teilnehmerbericht

Nachdem wir uns fast eine Woche auf den ersten Meeresanglerportal Brandungsangelcup vorbereiten konnten, stand nun Freitag der 04.11.2005 an. Wir holten unsere bestellten Wattwürmer in Heiligenhafen ab und machten uns auf den Weg nach Grube, wo im Haus des Gastes Treffpunkt war. Da die Strecke doch schneller zu fahren war als gedacht, bogen wir vorher ab um uns erst mal den Strand von Rosenfelde anzuschauen, wir kannten ihn nur vom Hören Sagen. Weiterlesen

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Unsere Vorbereitung zum MEPO CUP 2005

Nachdem wir uns zum MEPO-Cup angemeldet hatten, als Anfänger, wollten wir nicht ganz aus dem Nassen mitfischen. Also eine Hütte in Marienleuchte gebucht und Montag früh ab auf die Autobahn, sind ja doch allemal 6 Stunden Fahrt von Leipzig auf die gelobte Insel. Eh wir das Eiland jedoch betraten, erst mal Zwischenstop in Heiligenhafen, um Würmer für Freitag zu bestellen und gleich welche mitzunehmen, sicher ist sicher. Darauf, in der Kaufhalle noch 2 Kästen von dem guten Landbier, was es nur im Norden gibt und noch so einige Grundnahrungsmittel gebunkert, sollte nun nichts mehr im Wege stehen. Weiterlesen