Begriffslexikon

Encyclopedia der Fachausdrücke, von A wie Aal bis Z wie Zope, aus dem Angelbereich für Angler

Ü-Eier als Bissanzeiger Einhänger
Bissanzeiger

Der Angelanfänger beim Friedfischangeln lernt die ersten Bissanzeiger bereits kennen. Nicht zuletzt fangen bereits Kinder mit der Pose an, auf Plötze und Brassen, zu fischen. Je nach Zielfisch verändern sich mit der Zeit auch Bissanzeiger. Es folgt dann die Aalglocke beim nächtlichen Ansitz auf Aalangeln. Und diese wird, sobald man genug vom ständigen gebimmel hat durch Knicklichter an der Rutenspitze oder im Ü-Ei in die Schnur ersetzt. Weiterlesen

Drachkovitchsystem

Spinnfischsystem, das nach seinem Erfinder, dem französischen Raubfischangler Albert Drachkovitch, benannt ist. Es besteht aus einem Grundrahmen aus Metalldraht, der dem toten Köderfisch durch das Maul eingeführt wird, einem ca 15cm langen Stück Kupferdraht, das dem Köderfisch durch die Kiemen gezogen und anschließend um den Kopf gewunden wird, zwei Drillingen an unterschiedlich langen Stücken Stahlvorfach und aus einem vorne am System angebrachten Bleikopf. Mit dem D. lassen sich sowohl tote Köderfische als auch Gummifische präsentieren. Das D. eignet sich bervorragend zum Spinnfischen mit Köderfisch auf Zander, aber auch Hecht und Barsch werden mit dem D. gefangen.

Cypriniden

Oberbegriff für alle Karpfenartige Fische.

Allen Cypriniden gemeinsam ist die fehlende Bezahnung der Kiefer.
Die aufgenommene Nahrung wird durch die sog. Schlundzähne zerkleinert.
Die Unterschiedliche Ausformung der Schlundzähne wird zur eindeutigen Artbestimmung herangezogen.

Weitere gemeinsame Merkmale der Cypriniden sind die zweikammerige Schwimmblase, der fehlende Magen und der meist mehr als das doppelte der Körperlange messende Darm.

Mit Ausnahme des Aitels (Leuciscus cephalus ), auch Döbel genannt, und des Schieds oder Rapfens (Aspius aspius) sind sämtliche in Europa lebenden

Cypriniden ausgesprochene Friedfische.

Crumby Baits

Kleine schwere Mikrokügelchen, die direkt mit der Futterschleuder oder mit einer Futterrakete angefüttert werden.

Kann auch, vermischt mit Wasser, als Futterkugel eingeworfen werden.

Der Vorteil dieser Krümelköder liegt darin, dass sie durch ihr hohes Gewicht schnell zum Grund sinken, dadurch entsteht ein kompakt angefütterter Futterplatz.

Außerdem sättigen Crumby Baits nur sehr langsam