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Bootsangeln (Artikel): Meerforellenfieber auf der Ostsee
 
Boots und Kutterangeln

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Veröffentlicht am Donnerstag 21 Februar 2002 01:11:44 von admin

Ich wollte mal wieder einen kleinen Bericht zum besten geben. Denn ich habe am Samstag nach langer Zeit endlich mal wieder eine schoene Meerforelle gefangen. Ich bin von Meschendorf aus mit meinem kleinen Boot in See gestochen um mal wieder meinen Downrigger auszuprobieren.

Hallo Freunde!
Ich wollte mal wieder einen kleinen Bericht zum besten geben. Denn ich habe am Samstag nach langer Zeit endlich mal wieder eine schoene Meerforelle gefangen. Ich bin von Meschendorf aus mit meinem kleinen Boot in See gestochen um mal wieder meinen Downrigger auszuprobieren. So oft komme ich naemlich auch nicht dazu. Meistens fahre ich mit einem Kumpel zum Angeln raus und dann pilken oder blinkern wir. Zum Schleppen muss ich schon alleine sein und das war Samstag endlich mal wieder der Fall. Ich fuhr also los von Meschendorf in Richtung Rerik immer auf Wassertiefe von 3-5 Meter. Geschleppt habe ich einen orange-gelben Kuestenwobbler am Downrigger in einer Tiefe von ca 3 Metern und an einer zweiten Rute einen tauchenden Wobbler von Rapala der lief so ungefaehr bei 1-2 Meter. So fuhr ich nun und hatte die ganze Strecke bis nach Rerik runter einen Dorsch. Hmm das ist nicht viel dachte ich und wollte zur Abwechselung mal pilken. Ich nahm meine Inliner und montierte einen rot-grünen Spitzkopf. Rot-gruen ist uebrigens die faengigste Winter - farbe die geht fast immer. Ich fuhr noch ein paar Meter tiefer so auf 9 Meter und befoerderte meinen Pilker zu Wasser. Erste Pilkbewegung, zweite Pilkbewegung und bam-bam. „Schwuppdiwupp do sit he up”. Wenn Ihr wisst was ich meine. Naja coole Sache gleich noch mal ausgeworfen und nicht beim zweiten anheben sondern fast unterm Boot wieder ein Dorsch. Toll. Nach einiger Zeit hatte ich noch einen Dorsch und dann war Schicht im Schacht. Kein Dorsch wollte mehr so richtig an den Pilker gehen also machte ich mit der Angelei wieder Schluss. Ich war ja sowieso zum Schleppen rausgefahren und nicht zum Pilken. Die Rueckfahrt Richtung Meschendorf wollte ich jetzt aber etwas tiefer schleppen. Also suchte ich die Kante von 4 auf 7 Meter. Da kreuzte ich immer hin und her. Den Wobbler am Downrigger schleppte ich dies mal auf ca. 3,5 Meter und die andere Rute wie gehabt flach. Ich war nicht weit gefahren da hatte ich den ersten Ausloeser. Bis ich den Motor aus hatte und die Rute in die Hand nehmen konnte hatte mir der Fisch in einer wilden Flucht schon mehrere Meter Schnur von der Rolle gerissen. Zack das ist sie, dachte ich und fing an behutsam zu drillen. Das macht ja auch riesen Spaß mit der weichen Downriggerrute. Als ich den Fisch unterm Boot aber immer noch nicht vom Grund geloest hatte wusste ich das es „nur“ ein Dorsch ist. Allerdings ein schoener von 67cm. So schleppte ich weiter und ein Dorsch  nach dem anderen ging nun an die Angel. Doch ploetzlich wieder ein heftiger Biss. „Na ist sie es dies mal, oder wieder ein groesserer Dorsch“. Diesmal verlief der Drill anders, ploetzlich kurz vor dem Boot sah ich wie die Schur seitlich durch das Wasser schnitt. Da war mir alles klar. „Das ist sie“. Jetzt die Ruhe bewahren, meine Pumpe ging eins zu tausend. Nu kurvte die Forelle einmal um das Boot herum und wollte auch noch springen. Shit, das darf sie nicht und ich gab Schnur das sie noch mal abtauchen kann, machte sie auch. Gut so, jetzt hab ich sie noch mal langsam ans Boot gefuehrt und konnte sie dann mit dem Kescher landen und anschliessend versorgen. Eine schoene Meerforelle von 55cm lag vor mir im Boot. Kein Riesenfisch aber das spielt auch keine Rolle, eine Meerforelle ist immer was besonderes. Ich stiess ein "Juhuuu" aus und war Gluecklich. Auf der weiteren Fahrt fing ich noch zwei Dorsche und war dann wieder am Ausgangspunkt meiner Tour. Am Ende brachte mir der wunderschoene Tag 10 Dorsche zwischen 50 und 67cm und die besagte Meerforelle. Ist doch nicht schlecht das laesst hoffen fuer das Fruehjahr wenn so richtig MeFo-Saison ist.
© Joerg Schneider Meerforelle 2001

©2001 Jörg Schneider

 


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