Döbel

Beim zweiten Blick erkennt man ganz deutliche Unterschiede zu einem Weissfisch auch wenn der runde Körper zuerst irretiert. Ein bulliger Kopf auf einen Torpedoartigen Rumpf sind die eindringlichsten Merkmale eines Döbel.

Aufallend sind auch die dunkelgefärbten Ränder um jede einzelne Schuppe herum. Neben den eigentlich schmutzig wirkenden Flossen sind die Bauchflosse und Afterflosse in einem schönen Rot gefärbt. Der Döbel wird meistens ca 40 cm land, sehr selten bis 50 cm und das Durchschnittsgewicht beträgt 1000 gr. Kapitale Döbel wurden auch schon mit 4000 gr gewogen.

Vorkommen der Döbel

Sogar in Skandinavien, vor allem jedoch in Dänemark, trifft man den Döbel ebenso an wie in England. Seine Verbreitung zieht sich durch den ganze europäischen Kontinent.

Lebensweise der Döbel

Zum Schutz hält sich der junge Döbel meistens ins Schwärmen auf. Seine Nahrung nimmt er zum größten Teil direkt von der Wasseroberfläche und er bevorzugt schneller fließende Gewässer. In einer Forellenregion erlebt man den Döbel in der gleichen Weise. Hinter Steinen und hinter Brücken steht er in der Strömung und nimmt Anfluginsekten auf. Für Fliegenfischer eine gute Abwechslung da der Döbel auch gut mit der Fliegenrute befischt werden kann. Älter Tiere sind meistens Einzelgänger. Hat mein einen älteren Kapitalen Döbel gefangen, kann man davon ausgehen das an diesem Platz kein weitere verweilt.

Angeln auf diesen Fisch

Auf diesen Fisch kann man verschieden Fischen. VOn der eben genannten Fliegenrute, über Grundrute bis zur Spinnrute. Die Köder variieren hierbei von Fliegen, Insekten, Maden, Würmer bis zum Käse und sogar Kirschen.

Fangzeiten und Schonzeiten

Auf den Döbel kann das ganze Jahr über gefischt werden. Seine Laichzeit liegt zwischen Mai und Juni. In manchen Regionen gilt der Döbel sogar als Fischereischädling.

Auch genannt: Aitel, Dickkopf, Hartkopf, Rohrkarpfen
Lat: Leuciscus cephalus

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Veröffentlicht am : 04 Mrz, 2012
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