Der Leng

Leng

Der Leng wird im Durchschnitt 90 cm bis 110 cm Lang, die maximale größe liegt ungefähr bei 200 cm, allerdings nur bei den weibchen, sie sind damit die größten der Familie der Dorschartigen. Kapitale Fische sind die über 40 Pfund (meiner *g* 45 Pfund) . Lengs lieben ähnlich wie unsere Dorsche kühles aber tiefes und salziges Wasser.

Der Leng

Ein Leng Maul

Die Besten Plätze gibt es in Norwegen sowie um die britischen Inseln herum, auch das Gelbe Riff , der Öresund und das Kattegat zählen zu den guten Plätzen. Die letzten Meldungen zeigen das sich der Leng im Vormarsch befindet ,es wurde mir von einigen Sportfreunden die Fänge von Langeland und Tonne 5 bei Fehmarn gemeldet. Allerdings in kleineren Ausführungen um die 60 cm. Kaum Aussichten auf Kapitale dagegen in der Nordsee. Zu dem hier umschriebenen Leng zählen noch 2 weitere Arten, der Blauleng (größere Augen,kürzeren Bartfaden, Vorkommen von 200 bis 1500 Meter ) und der Mittelmeerleng ( lebt jedoch wie der Blauleng in tiefen zwischen 200 und 1500 Metern). Aber zurück zu dem Leng den wir auch Fangen können :) .Er lebt in Riffen, Wracks und Felsengrund. Die normalen Wassertiefen in denen die Langen sich am liebsten Aufhalten liegen zwischen 300 und 400 Metern ,allerdings werden sie bei guten Bedingungen auch bei 50 Metern gefangen.

Mein größter Leng ( 45 Pfund bei 157 cm Insel Halsnoy Norwegen)
Mein größter Leng ( 45 Pfund bei 157 cm Insel Halsnoy Norwegen)

Kleinere Lengs kann man sogar schon in Ufernähe überlisten. Hierfür bieten sich Irland, Schottland, Norwegen und Island an. Leng haben das ganze Jahr über Saison die Monate Oktober bis Februar sind jedoch die Besten. Wer aber sich an diese Wasserschlangen (nicht verwechseln mit Conger) heranwagen möchte kann dies natürlich in Norwegen sehr gut probieren. Voraussetzung sind allerdings keine schwachen Gerätschaften. Bootsruten von 50 Lbs und Multirollen mit 0,30 geflochtener Schnur sind nicht Übertrieben Gute Einzelhaken der Größe 8/0 bis 10/0 als Nachläufer sind dabei erste Wahl, garniert mit einem ordentlichen Bündel Makrelenfilets ist eigentlich schon der halbe Weg gemacht. Jetzt heißt es nurnoch die Höhle zu finden in der ein Leng wohnt :). Mit Bleien von 300 bis 500 wird Systematische der felsige Grund abgeklopft. Da die Hängergefahr natürlich dementsprechend hoch ist sollte man gerade in Norwegen ausreichend Ersatzmaterial mitnehmen. Der Anbiss eines guten Leng ist heftig und meißtens sehr Überraschend. Nichts desto trotz heißt es nun den Fisch so schnell wie möglich von seinem Unterschlupf wegzupumpen. Dabei wird das Material bis aufs letzte beansprucht. Hat man ihn allerdings einige Meter von seiner Höhle weggezerrt beginnt der eigentlcihe Drill, der allerdings meißtens zwar sehr heftig jedoch auch sehr kurz ausfällt.

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Veröffentlicht am : 02 Feb, 2002
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