Gemeinschaftsangeln

Viele Vereine treffen sich zum gemeinsamen Brandungsangeln an der deutschen Ostseeküste. Ob es nun der Brandungsangelverein FunFishingTeam oder der Meeresanglerverein Mecklenburg Strelitz ist, alle haben eines gemeinsam, sie wollen mit Ihren Angelkollegen und Freunden gemeinsam in der Brandung Angeln gehen. Hier findet Ihr verschiedene Angelberichte von diesen Gemeinschaftsangeln. Natürlich findet Ihr hier auch die Vergleichsangeln eures Meeresanglerverbandes, zum Beispiel vom Deutschen Meeresanglerverband DMV e.V.

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DMV Jahresanglertage 2006

DMV Jahresanglertage im Brandungsangel 2006

DMV Jahresanglertage im Brandungsangeln ist vorbei. Die Veranstaltung wurde wieder hervorragend von Thomas Fischer durchgeführt und ist gerade beendet und hier bereits die Ergebnisse.

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Bester Brandungsangler wurde Jens Ilmeier

2 Bester 2006 im Brandungsangeln

Ergebnis

  • Zweitbester Brandungsangler wurde Olliver Schmidt
  • Drittbester ist M. Bielfeld geworden
  • Größter Dorsch 58 cm gefangen von Harald Stockfisch
  • Größter Butt 50 cm und gefangen von Sascha Hausmann
  • Erster Tag gefangen 120 Fische
  • Zweiter Tag gefangen 139 Fische
  • Gesamt an beiden Tagen gefangen 259 Fische

Sektoren am 17.11.06

  • A – Hohenfelde links 11 Fische
  • B – Hohenfelde rechts 29 Fische
  • C – Weißenhaus 17 Fische
  • D – Sehlendorf 32 Fische
  • E – Californien 23
  • Damen Sektor Schmoel 8 Fische

Sektoren am 18.11.06

  • A – Sehlendorf 32 Fische
  • B – Californien 13 Fische
  • C – Hohwacht 19 Fische
  • D – Hubalsberg 44 Fische
  • E – Schmoel 18 Fische
  • Damen Hohenfelde rechts 8 Fische
FunFishingTeam Logo / Aufnäher
FunFishingTeam in Altenteil auf Fehmarn 2006

FunFishingTeam in Altenteil auf Fehmarn 2006

FunFishingTeam Logo / Aufnäher

Das FunFishingTeam on Tour. Wir wollten mal sehen ob im September schon was geht und trafen uns zum Angeln am Strand von Altenteil. Leider konnten wir nur vier Sportfreunde dazu verleiten mitzukommen. 14:30 Uhr Altenteil auf Fehmarn. Der Wind pfiff von Nordwest mit Windstärke 4. Er sollte zur Nacht hin abnehmen und auf West drehen. Die letzten Tag stand somit der Wind auf den, auf der Nordseite gelegenen, Strand von Altenteil schön drauf, was uns erfolgreich erschien.

Der erste Blick über den Deich verriet uns “Hier sind wir richtig, lecker Brandungswellen” Wenn hier nichts geht, wo dann? Also ausgepackt und ab ans Wasser. Wir nahmen die vier Plätze ca. 50 Meter vor der Rechten Spitze am Strand ein. Merkwürdig? Wir waren die einzigsten Angler, Hmmm? Harry, Klaus und Ich hatten uns für das erste Angeln, jeder, nur 100 Wattis bestellt, Stefan 150 Wattis. Das sollte doch wohl reichen. Um 15:00 Uhr haben wir dann die Bleie fliegen lassen. Ha, nichts verlernt! Immerhin das Wasser getroffen. Die Gerätschaft war auch noch in Ordnung, also was sollte schiefgehen?

15:05 Uhr zuppel zuppel – Anhieb – Leer – Blank – Nächste Salve…. Knapp gesagt die Fische hatten keine Chance unsere Wattwürmer überhaupt zu erschnuppern, Krabbenalarm ohne Ende in der Ostsee. Gestoppte Zeit zweieinhalb Minuten und die Doppelpaternoster!! waren Blankgelutscht. Vier Angler – 0 Bisse – 0 Fische und nur Krabbenfutter verteilt. Wer berichte überhaupt von seinen Schneidertagen? Eigentlich kaum jemand. Aber da es wirklich vier Mann getroffen hat, denke ich muß man das auch mal bringen. Wir freuen uns nun auf den goldenen Oktober und geloben Besserung.

Was blieb uns am Ende?

Die Erfahrung das, dass Wasser zu warm war! Das wir zu früh da waren! Das wir einfach Pech hatten! Egal wir hatten einen tollen Tag am Strand, bombiges Sonnenwetter, jede Menge Fun und eine tolle Welle. Euer Marco

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Berliner Brandungsangeltage 2006

Berliner Brandungsangeltage 2006

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Hier ein kleiner Bericht von unseren Berliner Brandungsangeltagen vom 29.-30.04.2006 auf Fehmarn. Es sollte also früh um 8.00 Uhr losgehen, aber wie ist es bei uns immer? Es kommt was dazwischen! Brandi musste noch mal auf eine Baustelle , um nach dem Rechten zu sehen. Sodass wir dann doch schon um 11.00 Uhr losfahren konnten und natürlich zu spät auf Fehmarn ankamen. Die Eröffnungsveranstaltung war schon beendet und der zu beangelnde Strand schon festgelegt. Wir hatten gerade noch Zeit, unsere Sachen auszupacken, da mussten wir schon los nach Dazendorf.

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Also Gerödel geschnappt und ab auf den Startplatz. Endlich ging es los und die Bleie samt Montagen flogen ins Wasser. Doch die erhofften Bisse ließen lange auf sich warten. Dann hatte Brandi seinen ersten Fangerfolg!!! Was da zum Vorschein kam, lies nichts Gutes erwarten.

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Unsere Ausdauer sollte doch noch belohnt werden. Die Zeit vertrieben wir uns mit nettem Klönsnack. Hatten wir uns doch alle schon lange nicht mehr gesehen.

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Leider blieben am ersten Tag einige ohne Fisch. Brandi hatte am Ende 5 Platten und am Ende den Tagessieg, ich konnte auch noch eine Platte überlisten! Am zweiten Tag ging es dann nach Altenteil, vom Parkplatz nach links bis zum Campingplatz.

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Endlich hatte ich mal Glück und zog einen Außenplatz ! Meine Freude währte aber nicht lange, kamen doch genau 30 min vor Angelbeginn zwei Sportsfreunde und setzten sich genau neben mich! Groll!!!! Na ja, was soll’s ? Hab das Beste draus gemacht. Brandi stand irgendwo genau in der Mitte. Auch dieser Tag begann wieder sehr ruhig, so dass ich bei meinen Nachbarn zum quatschen vorbeischauen konnte.

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Plötzlich klingelte mein Handy und Brandi teilte mir mit, dass er seine erste massige Platte gefangen hat. Bei mir und meinen Nachbarn war immer noch, still ruht der See. Angespornt von der Nachricht und kurzem Telefonat mit meinen Coach (danke Aga für das Meckern!!!) , lies ich das Quatschen sein und tat wieder das wofür ich ja eigentlich am Strand war – aktiv angeln!!! Und siehe da, auch bei mir tat sich etwas !!!

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Am Ende hatte ich dann 3 Platten und einen Dorsch und war mit mir und meiner Welt zufrieden!!! Brandi hatte es dann noch auf 6 Platten gebracht. Nachts um 2.00 Uhr fand dann noch die Siegerehrung statt, da am nächsten Tag bereits die Berliner Bootsangeltage anfingen!

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Ich habe erfolgreich meinen Berliner Meistertitel der Damen verteidigt und bin sogar in der Gesamtwertung auf Platz 6 gekommen. Man war ich Stolz auf mich!!!

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Aber noch stolzer war ich ja auf mein Männe , den Brandi !!! Hat er doch den Gesamtsieg geschafft und wir sind mit zwee Meistertiteln nach Hause gefahren!!!

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Liebe Grüße Eure Marion

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Sachsenoffenes Meeresangeln, die nackten Tatsachen

Sachsenoffenes Meeresangeln, die nackten Tatsachen!

Am 21.und 22.April fanden unsere Sächsischen Brandungsangeltage auf Fehmarn statt, zeitgleich mit den Hamburger Brandungsanglern, die sich ebenfalls gegen 16:00 Uhr im Dänschendorfer Hof trafen. Mein Freund Gustav und ich waren schon einige Tage vorher auf der Insel, konnten uns angesichts der aktuellen Meerforellenfänge jedoch nicht zum Brandungsangeln durchringen, mir reichte meine übliche Standinspektion noch vom Exori-Cup herum, so daß ich heiß auf die Silberlinge war.

Also früh morgens nochmal los auf Trutten und auf einmal wurde es knapp mit der Zeit, Treff war 16:00 Uhr!! Schnell die Sachen zusammengepackt und rüber nach Dänschendorf, wir wohnten in Presen. Angekommen und rein in die gute Stube, nee die sprachen ne`andere Sprache, so klar wie in der Tagesschau. Also rum ums Haus, ah das klang vertrauter. Unsere, mit uns Beiden, 19 Brandungssachsen standen im Kreis und bekamen alle Infos` zu unseren Gemeinschaftsangeln. Wir hatten den zahlenmäßig stärkeren hamburgern gerne das Haus überlassen und da wir nur einen Sektor brauchten, auch die West und Nordstrände, so das wir uns nach Presen aufmachten.

Wind Ost 5 zunehmend!

Eine schöne Welle stand auf dem Strand, ich Hatte Platz 18 Gustav die 19, die 1 stand in Presen Parkplatz, die 19 nach Marienleuchte nahe des “heiligen Steins”, garnicht so schlecht. Ruten aufgebaut, Punkt vereinbarter Zeit die Ruten aufgeladen und abgeschoßen. Bei mir tat sich bis zum Einbruch der Dunkelheit nichts! Der Wind und die Wellen wurden stärker, Regenböen fegten über uns hinweg, da kam der erste Biss! Verhauen, wieder volle Pulle raus mit dem Blei. An der anderen Rute telefonierte es auch in der Spitze, untermaßig! So wie die Bissezunahmen, so peitschte jetzt auch der Wind und die Brandung, feines fast schlieriges Kraut hielt sich in der Schnur fest. Schade das ich mit meinen Ruten nicht noch höher aus dem Dreibein kam. Gustav sah ich genervt hin und her laufen und im Kraut pulen, er hatte mehrere Abrisse. Dann doch noch einen für die Wertung, na wenigstens nicht Schneider. Diese Bedingungen verlangten wirklich alles von uns ab, da waren wir uns alle danach auf dem Parkplatz einig.

Mit 19 Anglern wurden 59 Fische gefangen. Der größte Dorsch des Abends` 86 cm, alle Achtung!! Am zweiten Tag dann wieder Treff aufn` Hof und diesmal sollte es an die Westküste gehen. Da die Hamburger von W-Mak aufwärts wohl abgesteckt hatten, beschlossen wir nach Bojendorf aus zu weichen. Ich ahnte nichts gutes, da ich in Wallnau bis Bojendorf zwar gut den Mefos nachgestellt hatte, aber Brandungsangeln?, na ja der kräftige Wind kam jedenfalls von hinten. Die See war ruhig und nach der Auslosung solte ich dann doch schon in Wallnau sitzen. Genau an der Strandsauna baute ich mein Gerödel auf. Da es gewaltig in den Nacken zog, der Wind hatte die Wolken verjagt, packte ich mich doch mit Mütze und hochgeschlagenen Kragen ein und genoß die Sonne und mit dem Startschuß flogen die Bleie in die See. Ein herrlicher Anblick wenn fast alle zur gleichzeitig auswerfen! So, hier war aktives Angeln angesagt, bei diesem fast Ententeich. Also Schnur in die Hand und eingezogen. Blick zur Spitze, nichts.

Was ist das?! Ich sitze direkt an der Badestelle der Saunabesucher. Es kommen in mehreren Wellen Pärchen, Einzelbader und Baderinnen. Auch ein schöner Anblick, dacht ich mir. Die jungen Damen hielten sich erst bedeckt, beim Anblick solcher rauen Sachsen im Wintervollschutz. Jedoch beim wiederholten Male war es ihnen scheinbar dann doch egal und sie hüpften neben mir im Wasser herum. Meine Rute stand immer noch still da, bis nach einem herrlichen Sonnenuntergang es dann losging. Endlich, Wiederstand, was war das?, eine Aalmutter, schön groß. Wann kommt der erste Dorsch, ah das sah schon besser aus, Untermaß! Als unser Ordner das letzte mal vorbeikam, konnte ich doch noch einen herandrehen. Ein Fisch! An diesen Abend wurden 29 Fische gefangen, insgesamt 88 Stück. Der größte Butt war 47 cm und der seltenste Fisch ein Seeskorpion. Am nächsten vormittag wurde unsere Mannschaft aufgestellt, die im Herbst zur großen Veranstaltung aller Bundesländer antritt.

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Ein Ostseeaal
Niedersächsische Brandungsanglertage 2006

Niedersächsische Brandungsanglertage am 07. und 08.04.2006

Am Freitag um 9.00 Uhr hieß es endlich Abfahrt Richtung Ostsee. 2 Std. später trafen wir bei Harald in Heiligenhafen ein, um Köder zu besorgen. Etwas unter Zeitdruck wollten wir nur eine halbe Std. bleiben, aber wie das so ist, quatschten wir uns wieder fest. Nun musste es aber schnell gehen. Ab, auf Fehmarn Quartier beziehen und dann zum Treffpunkt. Mit 40 Teilnehmern des NMV trafen wir um 13.00 Uhr im Grünen Jäger in Avendorf auf Fehmarn ein. Nach der Begrüßung ging es auch schon los mit der Strandauswahl.

Wallnau für die Herren und Bojendorf für die Damen und Jugend. Angelzeit 19.00 – 24 Uhr. In Wallnau war ich eigentlich noch gar nicht zum Brandungsangeln und musste mir erst einmal ein paar Infos holen. Dort angekommen musste ich laufen, laufen, laufen.

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Ich stand auf A10 und neben mir unser Ostseefan. Die letzten 2 Male, als ich neben Ralf stand, fingen wir beide nichts. Ich hoffte, das es sich dieses mal nicht fortsetzen wird. Das Wasser war trüb und der Wind stand die Tage gut drauf. Eigentlich gute Bedingungen, aber ich war mal wieder skeptisch, was sich bewahrheiten sollte. Nach 1,5 Stunden nichts, bekam Ralf seine erste Aalmutter.

Ostseefan mit Hornhecht

Nach der Hälfte der Zeit waren die Fangmeldungen sehr dürftig. Hoch waren 2 Platte und eine Aalmutter. Ich fing nun auch endlich eine Aalmutter.

Ein Ostseeaal

Es folgten noch weiter 3 Aalmuttern, so das ich am Ende mit 4 Muttis recht guter Fänger war. Ich glaube, 6 Fische lagen hoch. Ohne Muttis hätten wir wohl keine 15 Fische im Sektor gefangen, traurig aber leider wahr. In den Damen und Jugendsektoren sah es ähnlich aus. Das Treffen am 2. Tag ergab die Sektoren Altenteil Herren und Niobe Damen und Jugend. Da ich in Altenteil den Strand sehr gut kenne, erhoffte ich mir einen guten Startplatz. Ab zum Quartier und Sachen gepackt. Dann eine Nachricht: Sektorenänderung Herren Westermarkelsdorfer Huk, Frauen Marienleuchte. Na toll. Na gut auf neuen Sektor eingestellt und nächste Änderung. Herren Süssau. Meine Frau schnell nach Marienleuchte gebracht. Dort kamen gerade Meerforellen Spinnfischer zum Parkplatz mit je 1- 4 Meerforellen im Beutel. Was für schöne Fische. Zeit war knapp, eine halbe Stunde noch bis Angelbeginn, also ab auf die E47 mit “180” Sachen Richtung Süssau.

Auf dem Parkplatz angekommen, Sachen rausgeruppt, aufgeladen und Spurt zum Strand. Den ersten Angler gefragt, wo ist Sektor B. Antwort: Ich weiß nicht. Weiter die Promenade abgerollt. Nächster Angler sagte mir dann:“ Nö, die sind umgezogen nach Kraksdorf. Wutendbrand telefoniert. Sie konnten mich nicht erreichen aber fangen 1 Stunde später an. Also ab nach Kraksdorf.

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Heute absolut schlechte Bedingungen: Klares Wasser, ablandige Winde, Rücklaufendes Wasser, Mond taghell. Das sollte sich auch im Fang bemerkbar machen. Ich schätze mal ca. 13 Fische im Sektor. Davon fing ich mal wieder eine Glücksplatte von 38 cm. Danach ins Quartier und erstmal mit den anderen ein paar Bierchen eingenommen. Ein paar Stunden später trafen wir uns dann um 10:00 Uhr zur Ehrung. 2 von unseren Leuten mussten wir erst einmal telefonisch wecken, da sie bis halb 8 noch durchgezecht hatten.

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Nun zur Übersicht

Die erfolgreichsten Anglerinnen und Angler über 2 Tage waren bei den

Damen: Brigitte Carstens, Angela Hüneke, Martina Bodendieck

Herren: Thomas Schöning, Udo Schröter, Thomas Müller, Ralf Schulz, Jörg Wesselmann, Andreas Eberling, Burghard Bosse, Lars Lindhöft, Thorsten Petersen, Jens Illmaier

Gesamtanzahl der gefangenen Fische über 2 Tage schätze ich um die 120-140 Stück.

Größter Dorsch von 66cm wurde von Britta Wendt gefangen und die größte Platte von 48cm fing Burkhard Bosse. In der Jahresübersicht Boot/Brandung wurde bei den Damen erfolgreichste Anglerin Brigitte Carstens und bei den Herren Jens Illmaier.

Seehase Alias Gabi Petersen

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch eine schöne Tombola unter den Teilnehmern, wobei ich ein schönen Gerätekasten von Flambeau ergattern konnte.
Da ich das erste Mal bei den Niedersachsen mitfischen durfte, kann ich nur sagen eine tolle Veranstaltung mit super netten Leuten. Für den schlechten Fang kann halt keiner was.Für die vielen Umzüge am 2 Tag will ich natürlich auch niemandem einen Vorwurf machen, es wird schon seine Gründe gehabt haben. Übrigens hab ich erfahren, dass Aga sich bei meinen Kollegen in Süssau eingeschleust hat und unverschämt zugeschlagen hat. Schäm Dich!! Gruß Platte

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DMV Anglertage

DMV Anglertage vom 24. und 25.03.2006

Voller Vorfreude ging es bei schönen Wetter am Freitag morgen um 8.00 Uhr los Richtung Küste. Nach langer Abstinenz (letztes Brandungsangeln Dezember) konnten meine Frau und ich es kaum erwarten die Ruten zu bestücken. Erster Weg ging erst einmal zum Strand. Ganz schön windig um die 5-6 und das Wasser immer noch Schweine kalt.

Ab in die Ferienwohnung in Neu Schönberg und Sachen ausgepackt. Nach und nach trafen auch unsere anderen Leute ein. Gemeinsam ging es zum Treffpunkt am Schönberger Strand. „Hmm, NDR Auto stand dort. Was ist heute los hier?“ Der NDR hat bei uns ein Live Bericht übertragen über unsere Angelveranstaltung.

Am Strand hat unser Ralf live ein Top Statement abgegeben und Tommy versuchte sich beim Gegenwind, mit den Auswerfen nicht zu blam… , dann hatten wir noch eine nette Info von einer unserer Frauen, dass wir Dorsche unter 1,20 m nicht mitnehmen würden, weil wir ein Mindestmaß hätten. Es wurde gut gelacht. (Sie hatte aber die Frage nur verkehrt verstanden)

Dann Sektorenverlosung: Heidkate, Mittelstrand, Schönberger Strand, Schmoel und Hohenfelde. Schmoel war wohl nicht begehbar und diejenigen zogen nachher um nach Hohwacht.

Ich blieb am Schönberger Strand und meine Frau durfte nach Heidkate. Die Stimmung bei uns am Strand war nicht gerade optimistisch. Die Erwartungen wurden sehr niedrig gehalten. Dann zog ich auch noch die Startnummer 3. Flach bis auf 150m, tolle Aussichten. „Da komm ich nie hin bei dem Wind.“ Na ja, 2 Minuten gelaufen und alles aufgebaut. Erster Auswurf 220g nach ca. 5 Min. voll Kraut. Toll!!! Entkrautet und nächste Rute reingeholt. Nach 1 Stunde ohne Zupfer zum Nachbarn und dort Besuch von der Fischereiaufsicht bekommen. „Ihren Fischereischein bitte.“ Zum Glück alles mitgehabt, was an diesem Tag nicht jedem so ging. Mein Nachbar hatte seine Marke für 2006 noch nicht besorgt. Ordnungswidrigkeit und 10 Euro durfte er löhnen. Aber zum Glück weiterfischen.

20.30 Uhr und immer noch nichts. Mein Nachbar packte seine Sachen zusammen und ging. Dann endlich eine kleine Bewegung in der Rutenspitze. Plattenbiss! Erst mal aufgeraucht und Schnurfühlung aufgenommen. Anhieb und Platte 25,2 cm. Endlich!! Wo warst du so lange? Das war es leider auch für den Rest des Abends. Mist! Ab zum Messpunkt und mal schauen was die anderen haben.? Man glaubt es kaum, aber ich habe mit der gerade mäßigen Platte den 6. Platz im Sektor gemacht. 27 Pünktchen! Glück gehabt! Gibt’s ja gar nicht!!! Dieter gewann den Sektor mit 6 Fischen. Insgesamt sind nur 18 Fische bei uns rausgedreht wurden.

Meine Frau ist leider ohne Fisch geblieben. In Heidkate gab es nur 8 Fische bei den Frauen und 1 Sektor ohne Fisch. Ich weis nicht genau, aber die anderen Sektoren lagen bei 15, 36 und um die 70. Was für ein schlechter Angeltag. Am Samstag hab ich geschwächelt und habe nach 2 Stunden am Weißenhäuser Strand abgebrochen. Klitschnass! Hatte meine Regenjacke in der Ferienwohnung vergessen.

Ab in die Wohnung und ersteinmal geduscht. Dann kam endlich der Anruf meiner Frau: 1 Platte. Ich dachte nur: „Wenigstens Punkte Super!!!!“ Es folgten noch 2 schöne Dorsche und eine Weitere Platte. Damit gewann Sie den Sektor. 29 Pünktchen. Die Ehrung für den größten Dorsch durfte Sie sich auch noch einheimsen. Bei den Frauen gewann über 2 Tage gesamt Constance J. wie gewohnt. Aber unsere Niedersachsen Damen schlossen alle Top ab. Glückwunsch an Biggi, Martina, Britta und Lotte. Bei den Männern gewann Tackle und den anderen weis ich nicht genau. Ich hoffe nur, das ich bei den Niedersachsenfischen in 14 Tagen mehr fische, als dieses WE rauskamen.

Tommy hat den Termin fürs nächste Jahr schon nach hinten verschoben. Ich denke mal, das funktioniert besser. Alles in allem war es eine gute Veranstaltung, aber leider brauchte man mal wieder sehr viel Glück um Fisch zu bekommen. Gruß Platte

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Königsfischen des DMV 2006

Königsfischen des DMV 2006

Vom 3.3.06- 5.3.06 stand mal wieder das alljährliche Königsfischen des DMV statt. Auch ich war wieder am Start und wollte natürlich viel Fisch fangen. Treffpunkt war wie immer Haus Felsenburg am Schöneberger Strand. Ein nettes kleines Hotel mit Restaurant und einem Saal, in dem sich dann getroffen wurde. Wir waren insgesamt, ich glaube, 32 Angler.

Nun aber zum Anfang… Bei strahlendem Sonnenschein fuhr ich in Hamburg los, das Wetter sah recht gut aus, aber der Eindruck veränderte sich mit jedem Kilometer den ich fuhr. Schon kurz hinter Segeberg fing es kräftig an mit den Schneemassen aus dem Himmel. Wer hätte das gedacht…es hörte nicht auf. Hinzu kam natürlich noch, dass es schon ein paar Tage vorher in der Kieler Region geschneit hat. Überall lagen ca. 15 cm Schnee ! Wahnisnn, ich dachte ich bin im Skiurlaub !

Dort angekommen, war die Stimmung dann weniger gut, denn es war wirklich sehr viel Schnee, und die Temperaturen waren eisig. Nach einer netten Mahlzeit, einer Menge Fachsimplen und 5 cm Schnee später haben wir die Sektoren ausgelost, und uns für die Buhnen entschieden. Von Nummer 18-34, glaube ich, waren wir verteilt. Ich landete auf der letzten Buhne kurz vor der Seebrücke in Schöneberg.

Jose Martins und ich bezogen erstmal unsere Zimmer und genossen die Aussicht auf den Strand. Da das Angeln um ne Stunde nach hinten verschoben wurde, hatten wir auch noch ne Weile Zeit. Die Angelzeiten für die beiden Durchgänge waren somit 19-22 Uhr und 23-2 Uhr, am zweiten Tag eine Stunde eher. So langsam zogen wir uns dann auch um, und fuhren zum Strand. Bei der Aktion habe ich mich auch erstmal im tiefen Schnee festgefahren-egal dachte ich…”da komme ich später schon irgendwie raus”. Ich stand also mitten im Schnee auf dem Parkplatz und es sah so aus, als hätte ich mein Auto vor Wochen dort abgestellt.

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Jetzt wollte ich erstmal mein Beach Rolly bepacken und zu meinem Platz laufen. Bei den ersten Schritten wurde mir gleich klar, dass es sauanstrengend wird, bis an meinen Platz zu kommen. Der tiefe Schnee machte das ganze zum Erlebnis, hinzu kommt noch, dass meine Buhne tierisch weit weg war vom Parkplatz, aber egal… Was macht man nicht alles um bei -7 Grad zu Angeln ?!

Und dann ging es auch schon los. Leider kann ich jetzt nicht viel berichten, da nichts passiert ist. Ich hatte weder einen Biss, geschweige denn einen Fisch. So kam es dann auch, dass man sich nett mit seinen Nachbarn unterhalten hat. Im zweiten Durchgang passierte genau das gleiche-nichts ! Auch dieses Mal haben wir uns nett unterhalten und sind eher durch die Gegend gelaufen um uns warm zu halten. Die Temperaturen sind weiter gefallen. Unsere Gastwirtin erzählte uns, dass die Temperaturen in der Nacht -16 Grad betragen haben ! Kein Wunder, dass ich für ne Minute zwischendurch mal kalte Füße hatte.

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So wurden in meinem Sektor im ersten Durchgang keine Fische gefangen, und im zweiten Durchgang hatten lediglich Andreas Burkhard und Rolf Wittern das Glück, zu punkten. Nach dem Angeln trafen wir uns dann in unserer Unterkunft um über “mögliche” Fänge zu berichten und nebenbei eine prozentige “Cola” zu trinken. Ralf, unser Präsident, war auch dabei, und so saßen wir dann bis 4.30 Uhr morgens und trösteten uns gegenseitig.

Der nächste Tag kam, und somit auch wieder neue Hoffnungen. Der Blick aus dem Fenster sagte mir mal wieder…”SCHNEE ohne Ende” ! Wieder sind gewaltige Mengen runtergekommen. Auch heute sind wir wieder in die Buhnen gegangen, um unser Glück zu probieren. Wie sich heraus stellte, waren die Buhnen mit niedrigeren Zahlen eindeutig besser. Dort wurden wenigstens “ein paar” Fische gefangen.

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Beim dritten Durchgang hatte ich das Glück, an einer dieser Buhnen zu sitzen- genau neben Jose Martins! Klasse dachte ich, so habe ich wenigstens meinen Lieblingsportugiesen neben mir ! Im Endeffekt aber das gleiche Spiel wie am Vortag. Eine schöne Platte fing ich dann noch, mit der ich auch gleich Platz 2 gemacht habe. Ist schon zum Schmunzeln, das Ganze. Jose hatte leider kein Glück.

Nach langem hin und her habe ich mir dann überlegt, einfach abzubrechen und nach Hause zu fahren. Das Wetter wurde immer heftiger und ich dachte mir, dass ich lieber jetzt gemühtlich auf leeren Straßen nach Hause fahre, anstatt Sonntag wenn richtig Verkehr ist. Jose´fand die Idee auch Klasse und hat sich dann gleich angeschlossen.

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Normalerweise ist sowas meiner Meinung nach sehr unsportlich, und ich würde es bei normalen Bedingungen auch nicht tun, aber in diesem Falle sehe ich das als Ausnahmezustand. Nach dem ersten Tag waren wir ohnehin nur noch 23 Angler-auch hier haben viele abgebrochen. Der Zeitpunkt des Termines wurde zu Recht stark kritisiert. Wir geben alle sehr viel Geld dafür aus, und möchten natürlich auch Fische fangen und ein gerechtes Angeln haben. In diesem Falle war es ein reines Glücksangeln, was wenig mit Können zu tun hatte. Trotz allem haben wir eine gute Mannschaft für die Weltmeisterschaft im Brandungsangeln zusammen bekommen, und Spaß hat man immer irgendwie ! Thomas Fischer und seine Helfer haben sich mal wieder sehr viel Mühe gegeben und alles vom feinsten durchgeführt ! Vielen lieben Dank auch nochmal an dieser Stelle ! Es war eine lustige und sportliche Veranstaltung, die trotz der widrigen Umstände mal wieder gezeigt hat, welche Fairness und Freundschaft der DMV zu bieten hat ! KLASSE !!!!

Das war meine positive Kritik…und nun komme ich mal zur negativen, die ich aber nicht verschweigen möchte. Aufgrund des frühen Termines haben einige sehr sehr starke Angler abgesagt, weil sie wussten, dass es schlecht wird. Schade, dass diese ihr Können nicht unter Beweis stellen konnten. Bei einem anderen Termin hätten sie sicher um die guten Platzierungen mitgeangelt. Sowas sollte lieber nicht mehr passieren, da gerade diese Angler auch sehr stark für eine Nationalmannschaft wären.

In Zukunft sollten die DMV Veranstaltungen im April stattfinden. April ist meiner Meinung nach der beste Monat dafür-und da bin ich nicht alleine. Wir müssen uns ja nicht in der Kälte quälen, wenn es anders geht, oder ? Sowas hält höchstens Angler vom Wasser fern. Petri Heil Euer Agalatze

3 Fische auf einen Streich, Trilette
Weltmeisterschaft im Brandungsangeln 2005 Teil 3

So, nun kommt endlich der nächste Teil meiner Italien Reihe. Die ersten Tage ! Nachdem wir nun angekommen sind und uns die Gegend ansahen und alles erkundet haben, wollten wir uns erstmal auf die Angelei konzentrieren. Im Angelladen vor Ort deckten wir uns also mit Material ein und fragten gleichzeitig nach fängigen Montagen. Im Grunde sahen die Montagen ähnlich aus, wie wir vorab schon Infos darüber bekamen. Weiterlesen

Deutsche Brandungsangeltage 2005

Obwohl ja schon ein Bericht da ist, will ich euch kurz mal ein paar Impressionen zu der Veranstaltung geben, wie ich sie nun ja das erste Mal erleben durfte: Am Freitag war es also soweit – schon um 8 Uhr lag ich wach im Bett, die Angelsachen schon längst gepackt und wartete darauf endlich am den Strand zu stehen. Um 10:30 habe ich mich dann langsam auf dem Weg nach Fehmarn gemacht, wo am IFA Ferienzetrum der Treffpunkt ausgeschrieben war. Weiterlesen

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Weltmeisterschaft im Brandungsangeln 2005 Teil 2

Nun kommen wir zum zweiten Teil “Die Ankunft” ! Nach langer Fahrt waren wir nun endlich in Porto Saint Elpidio. In unserem kleinen Örtchen war es dann auch gar nicht so schwer, unsere Unterkunft zu finden. Die Ferienanlage heisst “Holiday Centro Touristico”. Wer Interesse hat, kann sich auch im Internet noch weitere Bilder dieser sehr schönen Ferienanlage angucken. Tackle und ich parkten also das Auto direkt vor der Rezeption. Mein geschultes Adlerauge endeckte natürlich gleich zwei nette junge Damen … Weiterlesen