brandungsangeln

Brandungsangeln auf Langeland

Hallo Angelfreunde, vom 25.11.05 bis 27.11.05 waren wir zu dritt, Schwiegersohn, sein Kollege und ich auf Langeland, um mal wieder die Fischkisten richtig zu füllen. Unsere Erwartungen waren entsprechend hoch, haben wir doch noch eine große Styroporkiste für den zu erwartenden Fang besorgt. Doch der Reihe nach…

Brandungsangeln auf Langeland in Dänemark

Abreise in Kiel um 07.30 Uhr bei Schneetreiben, das bis kurz vor der Grenze zu DK anhielt. In dieser Gegend lag ca.5cm Schnee. Aber je weiter wir nach Norden kamen, um so weniger wurde es mit dem Schnee, aber es war sehr windig. Die Straße von Odense nach Svendborg ist z.Zt. eine einzige Baustelle. Man kann erkennen, daß hier eine Autobahn im Bau ist. Hier hatten wir einigen Zeitverlust, aber das machte nichts – Hauptsache ankommen.

Dann endlich die Bogenbrücke von Rudköbing. Weiter nach Spodsbjerg, Köder besorgen und erste Informationen beschaffen. Wir stoppten beim Angelcentrum, einem neuen Angelgeschäft auf Langeland, gut sortiert und eine Riesenauswahl an Angelgerät. Die Inhaber sind ein deutsches Ehepaar. Wir haben 300 Watti´s geordert und gefragt, wo was geht. Ja, gestern haben sie in Ristinge gut gefangen, aber da wehte der Wind etwas anders.

Wir sind weiter nach Fredmose, wo unser Haus lag, Haus und Betten bezogen und dann los. Mittlerweile war es schon 14.30 Uhr. Unser “Koch” hatte für Samstag Fisch eingeplant, also mußten wir ran. “Kämpft um Euer Mittagessen!” Danach sind wir runter gefahren nach DovnsklintGulstav, einer Stelle mit “Fanggarantie”. Kein Auto auf dem Parkplatz. Wir sind runter zum Strand, Mann, was für eine Brandung, bis hoch an die Steilküste und ein Wind — Junge, Junge. Ne,das wird hier nichts, aber,wo angeln? Ristinge? Ne, ablandiger Wind. Also sind wir bei Gulstav um die Ecke und in die Nähe von Bagenkop am Strand von Dimesodde gefahren. Der lag gut windgeschützt, die Brandung war erträglich. Ruten aufgebaut und raus mit den Montagen. Aber jetzt setzte Schneetreiben ein und der Wind begann sich zu drehen,so dass er später voll auf unseren Strand blies. Es gelang uns insgesamt 22 maßige Dorsche zwischen 40 und 60cm zu fangen. Die Untermaßigen mitgezählt, waren es ca.40 Fische, aber keine Platten dabei.

Brandung auf Langeland bis zum Hals

Das Wetter wurde immer ungemütlicher. Ein Brecher, wir standen bis über den Knöcheln im Wasser, schob unsere abgelegte Ausrüstung bis an die Steilküste hoch und als dann auch noch eine Bö meine Angelruten samt Brandungsdreibein umwarf, dabei verlor ich an der einen Rute die Ringeinlage am Spitzenring, hatte ich die Nase voll und habe abgebaut. Unser Mittagessen war ja gesichert! Die anderen beiden packten dann auch zusammen und fuhren ab nach “Hause”. Erst mal einen Kaffee und nach dem Filetieren einen steifen Grog.Wir bekamen fast 2kg Filets heraus, die haben wir dann am Samstag verspeist.

Am Samstagmorgen beim Frühstück -Briefing- wo gehen wir heute angeln? Einhellige Meinung, versuchen wir es doch mal am Strand (Fredmose) vor unserer Haustür. Bis Mittag haben wir dort geangelt, aber nichts gefangen. Dabei waren die Bedingungen eigentlich gut. Wind aus Ost, Brandung nicht zu stark, kein Kraut. Dann zu Mittag gegessen und noch mal zum Angelzentrum gefahren, um neue Watti´s zu holen und um meine Rutenspitze reparieren zu lassen. Übrigens, 100 Watti´s kosteten 20 Euro!!! Auf dem Rückweg sind wir an den Strand von Illebölle gefahren. Diesmal sollte es den Platten an die Schuppen gehen. Wind, wie oben aus Ost, direkt auf den Strand, Brandung gut, kein Kraut. Und das Wetter hielt sich, kein Schnee oder Regen, Temperaturen so um 3-4 Grad. Nichts gefangen! Nach Hause – Abendessen.

Die beiden anderen wollten noch mal nach Dovns Klint. Da bin ich nicht mit, da ich fix und fertig war. Sie angelten von 18.00 Uhr bis ca.23.00 Uhr und kamen mit 17 maßigen Dorschen zurück. Am Sonntagmorgen, nach dem Frühstück, sind wir an den Strand von Fodslette gefahren, vom Parkplatz ca.300m nach rechts. Hier fingen wir noch 5 gute Plattfische. Das war´s! Zurück, Haus reinigen, einpacken und nach Hause. Um ca.19.30 Uhr waren wir daheim. Obwohl für jeden praktisch nur eine Mahlzeit rausgesprungen ist, Langeland ist immer noch eine Reise wert. Im Frühjahr sind wir wieder da.

Mit Petri Heil meeresdrachen aus Kiel

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Veröffentlicht am : 25 Nov, 2005
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3 Gedanken zu „Brandungsangeln auf Langeland“

  1. Da habt ihr ja ein schönes Wochenende verlebt. Petri Heil zu den Fängen. Hab letztes Jahr übringens 25 Euro für 100 Wattwürmer zahlen müssen. Illebolle war da mein Top Plattfisch Strand – 27 massige in 3 Stunden! Schade das es bei euch nicht so gut aussah.

  2. Hallo Brandi,

    ja, es sah an dem Tag nicht gut aus für uns. Dabei wird im Angelführer gesagt, dass Illebölle der Topstrand für Plattfisch sei. Aber, wenn drei Angler, verteilt auf ca. 100m
    in ca 2 Std keinen Fisch fangen, dann ist dort auch keiner vorhanden. Dabei waren wir schon gut 300 – 400m vom Parkplatz weggegangen. Vielleicht wird es beim nächsten Mal besser. Wir wollen wieder hin!!

  3. In Botofte Strand haben wir eine Woche zuvor gut Platten gefangen, auch schon am Tag, nur mit der Größe wars` so ne Sache

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