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Die Zeit in der hauptsächlich kleine Fische als Köder für Zander Verwendung fanden, ist vorbei. In den letzten Jahren erfreuen sich Kunstköder aller Ausprägungen immer größerer Beliebtheit. Sie gelten als zuverlässiger gegenüber den Lebendködern, die nicht immer vom Zander angenommen werden.

Mit Kunstköder auf Zander

Zur Gruppe der Kunstköder gehören Gummifische, die sogenannten Shads, Wobbler, Blinker und Twister. Diese haben den Vorteil beim Zanderangeln, dass man sie an die gegebenen Umstände perfekt anpassen kann. Zu diesem Zweck werden sie in Form und Farbe stark variiert. Von stromlinienförmigen Modellen bei den Wobblern bis hin zu ausgefallen Modellen bei den Shads ist alles vertreten, was das Anglerherz begehrt. In der Folge werden wir Ihnen ein paar grundlegende Tipps geben und auf neue Entwicklungen in diesem Bereich hinweisen.

Anpassung

Die Kunstköder wurden immer besser an bestimmte Situationen angepasst, sodass es für jede Art des Fischens einen spezialisierten Köder gibt. Beim Zander geht die Entwicklung dahin, dass neben den optischen Reizen auch mehr Wert auf Bewegung und Akustik gelegt wird. Die optischen Eigenschaften gelten jedoch nach wie vor, als Auswahlkriterium für die Köder. So werden in dunkleren Gewässern eher helle Köder verwendet und an gut einsehbaren Stellen dunkle Köder bevorzugt. Sofern man nachts zum Zanderangeln geht, sollte man schwarze Köder einsetzten, um einen größtmöglichen Kontrast zur Umgebung zu erhalten.

Neue Ansätze

Neuere Entwicklungen gehen wiederum dahin, Köder in tarnfarben zu verwenden. Da Zander gemeinhin als sehr vorsichtige Fische gelten, reagieren sie auf zu auffällige Köder häufig misstrauisch. Hier zeigen sich vor allem Farben erfolgreich, die der natürlichen Beute der Zander entsprechen. Wie bereits erwähnt, wird hier der Schwerpunkt mehr auf akustische Signale und Bewegungsbilder verlagert.

Welchem Ansatz letztendlich der Vorrang zu geben ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Dort wo der Zander regelmäßig befischt wird, bietet es sich an neue Wege zu gehen, während in relativ unerschlossenen Fanggründen die bunteren Köder zu höheren Fangzahlen führen dürften. Als Grundlage sollten jedem Angler etwa 10 verschiedene Farbmuster reichen, um in jeder Lage einen Zander an Land zu ziehen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen auf Ihren Angeltouren viel Glück und eine ausreichende Ausstattung. Petri Heil!

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