Veranstaltungen und Angelevents

Das ist eine besondere Kategorie. Hier veröffentlichen wir auf dem Mepo eure Angelberichte zu den verschiedenen privaten Angelevents. Verabredet Ihr euch mit ein paar Freunden zum Brandungsangeln, BellyBoot, oder Grillabenden am Strand, dann könnt Ihr euren Artikel mit oder ohne Bilder hier veröffentlichen. Wir freuen uns über eure Berichte und Events.

brandungsangeln
Start in die Brandungssaison 2008 in Hohenfelde

Am Montag, war ich mit degl zum Brandungsangeln am Strand von Hohenfelde verabredet. Der Termin stand etwas länger fest. Um ca.16.00 Uhr trafen wir uns dort auf dem Parkplatz und wir legten gleich los.Wir gingen ca.200 m rechts vom Parkplatz. Bauten alles auf und raus mit den Montagen. Auch hier war die Windstärke um 5 Bft,sogar zunehmend. Der Himmel war bezogen und zeitweise regnete es. Die Brandung stand direkt auf den Stand, kaum Seitenströmung. Aber 180-200gr Bleie waren trotzdem erforderlich, um die Montagen am Grund zu halten. Wir schmissen raus soweit wie wir kamen (volle Kanne). Weiterlesen

Ole und Andy bei einer Vorführung der Brandungsvorfächer
Bericht vom Brandungsangelseminar 2007

Am 3. März kamen die Topangler Andreas Rathje und Ole Schuhmacher aus Hamburg nach Berlin, um von ihren Erfahrungen der letzten Jahre und den neusten Trends im Brandungsangeln zu berichten. Wie trafen uns im Restaurant Favignana, wo die Wirtin und Dekofee Gina Livolsi uns einen Raum gemütlich und stillecht maritim hergerichtet hatte. Ich gab dem Raum mit einer kleinen Brandungsecke, wo ich einige Neuheiten zeigte noch den letzten Schliff. Weiterlesen

Abangeln 2006 in der Brandung in Kühlungsborn
Brandungsangeln in Kühlungsborn 2006

Endlich hatte ich doch noch ein wenig Zeit gefunden, um nochmal in die Brandung zu fahren !!! Marion konnte leider aus beruflichen Gründen nicht mit, sodass ich mich allein auf den Weg nach Kühlungsborn machte. Pünktlich um 14.00 Uhr kam ich beim Wattwurmhändler in Kühlungsborn an, dort bekam ich meine bestellten Watti´s in gewohnter sehr guter Qualität !!! Zu meiner Freude gabs auch schon die neuen Jahreskarten für 2007.

Abangeln 2006 in der Brandung in Kühlungsborn

Nach kurzem, wie immer spassigen Klönschnack gings dann ab zum Strand ! Endlich wieder salzige Luft in der Nase und meine geliebte Ostsee vor den Füssen ! Schnell Gerödel aufgebaut und ab flogen die Montagen ins Wasser. Die Bedingungen waren nun wirklich nicht die Besten, glasklares Wasser, Südwind und Ententeich. Nach meinen Erfahrungen aus dem Herbst an den Küsten von SH versprach das ja nichts Gutes, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

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Um mir die Wartezeit auf den ersten Biss ein wenig zu versüssen, packte ich die neue QUANTUM ” World Champion Surf Unlimited ” aus, die ich heute extra zum Testen mitgenommen hatte. Schon der Blank ist eine Augenweide und als ich ein paar Probewürfe gemacht hatte, war es nur noch Begeisterung pur !!!! Ein Wahnsinnsteil !!!! Echt nur zu empfehlen !!!

So im Augenwinkel bewegte sich doch was ? Hupps der erste Biss war da !!! FREU !!! Schnell ran an die Rute, angehauen und …….. SITZT !!! Der erste massige Dorsch war verhaftet! Hurra , so könnte es doch bitte weitergehen!!! Und es ging so weiter !!! Als ich so gegen 22.30 Uhr begann meine Sachen einzupacken (hatte ja noch ne lange Fahrt vor mir), hatte ich schon 4 massige Dorsche und drei wunderschöne Platten, wovon eine sogar eine echte Scholle war, im Fischeimer. Schnell ein Foto als Beweis geschossen.

Abangeln 2006 in der Brandung, tolle Fische

So, jetzt nur noch die Ruten reingeholt und ab nach Hause ! Upps……. , wer will denn da noch mitfahren???? Hing doch an beiden Ruten noch jeweils ein massiger Dorsch dran !!! Fazit dieses wunderschönen Brandungsangeln 6 massige Dorsche und 3 massige Platten, hat sich doch mal wieder gelohnt !!! Kühlungsborn wir sehen uns wieder !!! Versprochen !!! Und was man aus den Dorschen so leckeres zaubern kann, erfahrt ihr im nächsten Bericht !!! Euer Carsten

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Osterangeln in Dazendorf

Moin allerseits! Da der Krug diesmal wohl nicht an mir vorüber geht, ist mir also die Ehre zuteil, von unserem gestrigen Oster Brandungsangeln Sonntag zu berichten. Irgendwann kurz nach 10.00: Augen auf, Blick nach draußen: Oha, Schietwetter! Naja, erstmal aufstehen und mit der Familie und Verwandten ein reichhaltiges Frühstück einnehmen. Ich schätze, es war wohl so gegen 11.30, als ich mich daran machte, meinen Angelkram zusammen zu suchen. Diesmal biste vorbereitet, dachte ich mir! Ein zweites paar Socken, Rolli, Jacke…was man halt so braucht, wenn man komplett einregnet! Sowas wie letztes Wochenende passiert mir nicht noch einmal! Weiterlesen

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Abangeln in der Teufelsschucht 2005

Moin an alle und ein frohes und gesundes 2006 wunsche ich euch allen. Ich möchte noch kurz über mein Abangeln in der Brandung 2005 berichten. Da ich leider auf Montage bin, komme ich nicht mehr so viel an die Küste zum Fischen. Ich habe einen Arbeitskollegen und einen Bekannten zum Abangeln am 28.12.05 eingeladen. Es kam dann leider eine Unwetterwarnung, wir sind aber trotzdem losgezogen.

Noch schnell zum Wattwurm in Rerik und unsere Würmer abgeholt und dann schnell in die Teufelsschlucht. Ganz schöne Brandung leider etwas von der Seite. Die Welle aber so um die 70 cm Höhe. Leider Schneefall und die Temperatur lag so bei 0 Grad. Alles in allem also auszuhalten. Schnell mein neues Beach Buddy aufgebaut, und die Ruten raus.

Mit der Dämmerung kamen dann die ersten Bisse. Mein Arbeitskollege hatte schon 2 Abrisse nach Hängern und war schon am Fluchen. Dann mein erster vernünftige Biss, 15 Meter gedrillt und schon hing er fest. Schnur gerissen und den Fisch habe ich leider verloren. Auf die gleiche Weise habe ich dann noch einen Fisch verloren. Dann habe ich beim nächsten Fisch nach dem Anhieb gekurbelt alles was ging. Wollte ihn ja nicht wieder festgehen lassen. Was soll ich Euch sagen, da reist mir die 0,30 Mono doch einfach beim Reindrehen ab. Da war ich dann doch etwas angesäuert. Bis 21:00 Uhr habe ich dann doch noch 5 schöne Dorsche ( 44 bis 50 cm ) gefangen. Der Arbeitskollege hatte 4 in der Größe und mein Bekannter einen Dorsch. Dann um 21:00 Uhr kam das Unwetter, Sturmböen, Hagelschauer und riesige Schneeflocken. Die Wellen waren schlagartig auf 1,20 m bis 1,50 m angestiegen. Wir haben dann schnell eingepackt und sind ab zum Auto. Das wurde dann aber auch schon Zeit, denn es hatten sich schon die ersten Schneewehen gebildet. Wir sind dann sehr langsam nach Hause geschlittert.

Das war nun also mein Angeljahr 2005. Leider viel zu wenig an der Ostsee gesessen. Hoffe mal, dass sich das ändert in diesem Jahr. Petri Heil Holger

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Brandungsangeln am zweiten Weihnachtstag

Wie einige von Euch wissen, bin ich sehr angelverrückt und kann gar nicht oft genug zum Angeln kommen. So war es auch dieses mal wieder am zweiten Weihnachtstag. Bis zum Mittag lag ich noch in der Koje, da am Vorabend etwas getrunken wurde. Dann kurz mit Thomas telefoniert und mich langsam fertig gemacht. Nun musste ich nur noch kurz bei Marcel Martins Wattwürmer holen. Er war so nett und hat mir sie dann liebevoll eingepackt, so dass sie nicht einfrieren konnten. Vielen Dank Keule ! Durch die ganze Hektik und einige Telefonate noch, bin ich leider erst sehr spät losgekommen. Thomas war schon am Strand, als ich noch auf der Autobahn mit dem Schnee kämpfte. Es war grauenvoll. Gute zwei Stunden brauchte ich von Hamburg nach Kalifornien, ein Strand auf dem Festland von Schleswig Holstein. Gegen kurz vor 18:00 Uhr war ich dann endlich da.

Als ich aus dem Auto stieg, wollte ich eigentlich gleich wieder rein. Ein richtig böse kalter Wind kam mir da entgegen. Bei Temperaturen um -3 °C war das auch kein Wunder. Dazu kam natürlich ein 6er Wind aus Nordost. Ich bin dann erstmal ohne meine Sachen zum Wasser gegangen um zu gucken, ob Thomas schon festgefroren ist. Er war natürlich wohl auf, aber erzählte mir gleich von dem Kraut, was in Massen vorhanden war. Na so ne Sche…. dachte ich. Aber was solls, auch mit einer Brandungsrute kann man Fische fangen. Also schnell die Sachen geholt und aufgebaut. Das Beach Buddy habe ich beim Versuch es aufzubauen, dann doch lieber wieder eingepackt. Ungefähr 120 KG Kraut später sind wir dann ein Stück nach links gewandert um mehr im Schutz der Buhne zu angeln. Nach relativ kurzer Zeit hatte ich dann auch den ersten Biss. Es war ein schöner Dorsch mir netter Beilage, eine 28er Platte ! Bei mir kamen nun sehr häufig Bisse, und durch das häufigere Einholen hatte ich auch weniger Kraut. So kämpfte ich mir Stück für Stück meine Dorsche zusammen. Gleichzeitig führte ich natürlich auch den Kampf gegen Wind und Kälte. Zwischenzeitlich wurde der Wind auch weniger, aber nahm dann auch schnell wieder zu. Thomas saß auf seinem Platz scheinbar nicht so gut. Bei ihm tat sich überhaupt nichts. Er drehte aber Kraut wie ein Großer !!! Das war teilweise echt bitter ! Zwischendurch fing ich dann noch einen schönen Dorsch von 64 cm ! Der Durchschnitt lag aber so um 45 cm würde ich sagen. Die Bisse kamen übrigens knallhart und waren sehr schön anzusehen. Man musste allerdings immer sehr darauf achten, dass die Schnur stramm war, da sonst sofort ne Riesenladung Kraut in der Schnur hing. Die 200 Gramm Krallenbleie blieben dummerweise auch nicht liegen. Schwerere Bleie hatten wir leider nicht mit, aber was solls….

Um 23 Uhr verabschiedete Thomas sich dann, da er am nächsten Tag wieder zur Arbeit musste. Zwei schöne Dorsche hat er auch noch an den Haken bekommen. Pünktlich nachdem er ging, wurde der Wind auch nochmal heftiger, und hatte nette kleine Hagelkörner mit dabei. Das ganze habe ich mir dann noch eine halbe Stunde gefallen lassen, bevor ich dann auch einpackte. Es war wirklich kaum zum Aushalten und ein paar Fische hatte ich ja auch schon gefangen, am Ende hatte ich 14 Fische !

Um 0.00 Uhr saß ich dann im Auto und war wieder auf dem Heimweg. Meine Temperaturanzeige sagte mir, dass die Temperaturen bei bis -9 °C Grad waren. Die Straßen waren mit Schnee bedeckt und es war Sauglatt. Mit 40 bin ich dann teilweise über die Landstraße geschlichen, das war kein Vergnügen. Um 2:00 Uhr bin ich dann aber endlich heil zu Hause angekommen und war froh, mich auf die Couch zu legen. So kaputt war ich schon lange nicht mehr nach nem Angeln. Oder lag es an dem vielen Weihnachtsessen ?! Naja wie auch immer – man muss schon ganz schön verrückt sein, sich sowas freiwillig anzutun ! Mir hat es aber trotzdem einen Riesenspaß gemacht, mit Thomas angeln zu gehen ! Ich hoffe das wird bald wiederholt !

Also bis bald und Petri Heil Euer Agalatze

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Brandungsangeln mit Coach in Kraksdorf

Nach langer Durststrecke ging es am 15.11. endlich mal wieder in die Brandung! Vor der Deutschen Meisterschaft im Brandungsangeln mussten wir es doch noch mal schaffen, mit meinem Coach an den Strand zu kommen und ein bisschen zu üben. Einen Termin zu finden war da das schwierigste Unterfangen!!! Aber es hatte ja endlich geklappt!!! Also fuhren wir gegen 10.00 Uhr hier in Berlin los. Aus Berlin rauszukommen war schon die Hölle, man hatte den Eindruck ganz Deutschland ist in der Hauptstadt.

Aber endlich geschafft, erwarteten uns ca. 40 km Baustellen und heftigster Regen, also kamen wir doch viel später als gedacht bei Marcel im Laden an. Noch schnell ein wenig geschnackt und einen Kaffee geschlürft, zwischendurch klingelte schon andauernd Brandis Handy. Ihr könnt euch ja vorstellen, wer da dran war, na klar unsere “Fackel” mit der Frage wo wir denn bleiben!!! Also schnell die Würmer einpacken und los, nur da stand auf einmal der Volker Claus im Laden und wir quatschten noch ein wenig! (Schade , dass du nicht mitgekommen bist, wir hatten keinen Regen mehr!!) Endlich bei Aga angekommen, knobelten wir uns einen Strand aus. Es sollten nicht die einfachsten Bedingungen sein, denn beim Gemeinschaftsangeln muss man ja auch damit vorlieb nehemn , wohin einen das Los verschlägt! Also entschieden wir uns für Kraksdorf. Schnell Gerödel ins Auto geworfen und los gings. Am Strand angekommen, war es dann doch schlimmer als erwartet.

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Fast keine Welle, glasklares Wasser und der Wind kam schräg von hinten. Vom Himmel leuchtete uns ein riesengrosser Scheinwerfer entgegen. Ja , was solls, wir wollten es ja so!!!! Schnell alles aufgebaut und ab mit den Ruten gen Wasser. Aber was machte denn unser Aga da???? Erste Mal ausgeworfen, peng Vorfach weg, zweite Mal ausgeworfen, peng wieder weg, das “Schimpfen” war meilenweit zu hören!!! Beim dritten Auswurf schauten Brandi und ich doch schon etwas angespannter in seine Richtung und …. peng wieder weg!!! Was dann passierte, schildere ich lieber nicht. Wir haben jedenfalls kurzzeitig überlegt, in den Dünen zu verschwinden!!! Nein, nein wir sind geblieben!!! Als dann alle Ruten endlich da waren, wo sie hinsollten, kamen wir dazu ein wenig zu plauschen. An den Ruten tat sich zum Anfang so gut wie garnichts, nur ganz leichte Zupfer, die nicht zu verwandeln waren. Dann der erste richtige Biss bei Aga, was kam zum Vorschein??? … ein Minidörschlein, der natürlich wieder schonend zurückgesetzt wurde. Es begann das Warten auf den Fisch, doch was war das da am Strand??? Da kommt doch jemand!!??!!! Ja, wir bekamen Besuch, der Micky schaute vorbei!!! Und mit Micky , kam dann auch der ersehnte Fisch!!! Aga konnte seinen ersten maßigen Fisch landen, so ging es dann auch weiter!

Minidorsch von Agalatze

Da kam er, der Hammerbiss! Die Rute hob sich aus dem Dreibein. Micky und Aga sprinteten um die Wette zur Rute und behinderten sich natürlich gegenseitig, dies nutzte der Fisch um sich zu verabschieden! Schade!!! Wir haben aber herrlich gelacht, es kam irgendwie einer Hasenjagd gleich!!! Unserem Micky wurde es dann aber zu kalt bei uns (war ja in Zivil!) und er hatte ja auch noch viel vorzubereiten, sodass er sich dann verabschiedete!

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Nachdem wir dann wieder allein waren, konzentrierten wir uns darauf, wofür wir ja eigentlich da waren. Fehlerbeseitigung war angesagt!!! So konnten dann Brandi und ich auch noch jeweils einen massigen Fisch verhaften, Aga hatte insgesamt 7 massige und ich glaube drei untermassige. Alle Fische 40 bis 46 cm. Wir haben doch noch viel gelernt, vor allem mit diesen Bedingungen umzugehen und wir hatten trotzdem viel Spass miteinander!!! Einen ganz lieben und grossen Dank nochmal dafür an Dich Aga von uns “ZWEEN”!!!

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Das Erfolgserlebnis in Rosenfelde

Moin ihr Naggen und Andersgläubige!!!

Das war ein Fischen Jungs aber nun, von Anfang an: Es konnte mich mal wieder nichts halten, also bin ich gegen 8:30 Richtung Norden losgedüst. Ganz entspannt mit 100 km/h über die Bahn, um 11:30 war ich dann Aldi Rahlstedt als mein Hundy läutete: Micky „ Moin Alder, bringst für Hauke auch Würmer mit?“, kurzes Stocken „Na klar“.

Kurze Überlegung ob ich noch zur Bank muss wegen der Würmers, passt schon, ab zu Tante Marcy. Erst mal ein bisschen geschnackt und einen super Kaffee geschlürft (Kaffee von der Chefin ist nun mal der Beste). Nachdem Marcy dann die ganzen Würmer in die Kasse gehämmert hatte, bin ich mit der Styrobox wieder losgeeiert. Gegen 13:00 Uhr war ich dann am Treffpunkt, Rosenfelde Parkplatz: Hups, das sind aber ne menge Autos. Egal:“ Moin Männers, wo habt Ihr den ausgesteckt?“ „Wir haben 25 Plätze nach rechts ausgesteckt aber du kannst ja mal fragen wie viele die anderen nach links haben“ Nun denn, Strirnrunzeln und ab an den Strand „Wir haben 16 Plätze nach links gesteckt“. Also zurück auf den Parkplatz „So Jung, nun setzt dich mal hin, hier haste was zum Kauen“, völlig Geilo, die beiden, die den Strand gesteckt hatten, waren gerade beim Grillen.

Also Klönschnack und Ihr werdet mir nicht glauben: Naggen, „Echt Leute is kein Mist, es gibt noch echte Angelkameraden die auch noch dem Wintergrillen frönen“ Kurzer Rat: „Fahr doch mal nach Süssau“, Guddi, in die Kutsche und ab dafür. Als ich in Süssau auf der Promenade war, sah ich zuerst eine Menge Trollys und dann Andi Ratje, soviel also zu dem Thema! Wieder nach Rosenfelde geeiert und auf Micky und den Rest gewartet. “Wissu noch ne Wurst“ na ja, eh ich mich schlagen lasse und wieder gut geklönt. Der Parkplatz füllte sich und endlich bequemte sich Micky in unsere Runde. Kurz darauf kam Fiedde und dann irgendwann Hauke, kurzer Kriegsrat, okay ab nach links!

Aufbau, warm werfen und dann, ja dann kam unser Satzungsnaggen, Alias der Aushilfsgrillsklave Timmy. Loch in den Strand geschaufelt, Kohle, Anzünder und dann los: Ich muss sagen das er die Grillhure würdig vertreten hat, am besten war der Teil zwischen dem der geknirscht hat beim Kauen und dem Teil der schwarz gefärbt war. Egal, Hardcore grillen!!! Und der Naggen war echt gut. Wir hatten echt ne geile Naggenparty am Strand und selbst die geladenen Gäste waren wohl zufrieden. Auf einmal bemerkte ich gierige Blicke in meinem Rücken. Zwei Augenpaare lugten durch die Böschung, ich las die Frage aus den Augen ab: “Ist hier noch Platz.“ Auf einmal waren die Jungs wieder weg, na egal! Mirko telefonierte mit Doschman, wo er denn sei. „Am Campingplatz“!!!. Jo, dann waren die beiden wohl ein klein wenig übers Ziel hinausgeschossen und siehe da, da waren sie wieder die gierigen Blicke!

Die zwei von vorhin waren Dorschman und sein Kumpel. Den ganzen Abend hatten wir eine Menge Fun und Dorschman stellte sich als netter Gesprächspartner heraus. Irgendwann kam dann die große Depression: „Der mit dem Papst in der Tasche“ hatte 3 vorgelegt, Fiedde hatte 1, Micky und Katze 0=0. Man konnte machen, was man wollte, bei mir lief nichts. Als Micky dann nach und nach aufholte hatte ich die Schnauze voll: Sachen gepackt und kurz bei den Jungs vorbei: „Katze, was ist los, hörst Du auf“? „Jungs ich geh jetzt angeln“!!! Ungläubige Gesichter. Ab zum Auto und los nach Dahme, Jungs ich brauchte ein Erfolgserlebnis! Auf die Brücke, auswerfen, 5 Min. erster Biss, 10 Min. maßiger Dorsch.

Also es geht doch, kann doch nicht alles falsch machen, Ich hatte jedenfalls das zweifelhafte Vergnügen die Brücke mit einem Menschen zu teilen, der die Weisheit mit Löffeln gefressen hatte. Das einzig Gute war, dass er einen Riesen Spundwandkescher hatte (Ich glaub das Teil hatte einen Meter Durchmesser). Nachdem ich 5 maßige Dorschies hatte, knallte es in meiner rechten Rute. Der ist gut, der ist sehr gut. Wahnsinns Drill und zum Glück der Spundwandkescher: Es war ein „Ach du Sch****“, meine Messlatte reicht nur bis 55 und das Maßband zeigte dann 60,5 cm. Irgendwann wurde mir dann das Gesülze von der Type doch zu viel und ich baute ab.

Mein Stand war, dass der Nicht-Naggen „Hauke“ 5 hatte, also bin ich dann doch noch mit Ihm gleichgezogen bzw. hatte ich einen mehr. War das Geilo und ein gelungener Abschluss des Naggenfischens.

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Brandungsangeln in Kühlungsborn 2005

Am Freitag, den 8.10.2005, bin ich mit zwei Freunden zum Brandungsangeln nach Kühlungsborn gefahren.

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Nach den Berichten vom Ostseepokal waren wir eigentlich vollen Mutes, reichlich guten Fisch zu bekommen. An diesem Tag war recht gutes Wetter aber nur eine kleine Brise Wind und das auch noch aus südöstlicher Richtung. Gegen 18.30 Uhr sind unsere Ruten ins Wasser gegangen, die ersten beiden Stunden brachten nichts sehenswertes. Erst gegen 21.00 Uhr konnte ich meinen ersten 43er Dorsch landen. Bis gegen 22.00 Uhr, dann hatte ich einen untermäßigen Dorsch und eine halbe Stunde später doch noch einen 42er Dorsch. Bei meinen Kumpels lief es auch nicht so gut, sie hatten auch nur je einen Fisch (Dorsch und Wittling) an diesem Abend.

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Am Sonnabend wollten wir unser Glück noch mal versuchen und fuhren nach Wittenbeck, dort soll den Abend vorher guter Fisch gekommen sein. Aber hier standen schon zig Angler und die Fischerboote fuhren auch noch vor der Küste so nahe mit ihren Netzen am Ufer lang, so das wir uns entschieden etwas westlicher von Kühlungsborn zu angeln. Der Wind blieb an diesem Tag total weg, die See war Ar….glatt. Ich konnte aber zwei gut Dorsche, 43 und 49 cm, bei etwa 110 m ziehen, mein Kumpel hatte 2 Platten und 2 kleinere Dorsche an diesem Tag unser dritter Mann blieb leider ohne Erfolg.

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