Veranstaltungen und Angelevents

Das ist eine besondere Kategorie. Hier veröffentlichen wir auf dem Mepo eure Angelberichte zu den verschiedenen privaten Angelevents. Verabredet Ihr euch mit ein paar Freunden zum Brandungsangeln, BellyBoot, oder Grillabenden am Strand, dann könnt Ihr euren Artikel mit oder ohne Bilder hier veröffentlichen. Wir freuen uns über eure Berichte und Events.

brandungsangeln
Start in die Brandungssaison 2008

Am Montag, war ich mit degl zum Brandungsangeln am Strand von Hohenfelde verabredet. Der Termin stand etwas länger fest. Um ca.16.00 Uhr trafen wir uns dort auf dem Parkplatz und wir legten gleich los.Wir gingen ca.200 m rechts vom Parkplatz. Bauten alles auf und raus mit den Montagen. Auch hier war die Windstärke um 5 Bft,sogar zunehmend. Der Himmel war bezogen und zeitweise regnete es. Die Brandung stand direkt auf den Stand, kaum Seitenströmung. Aber 180-200gr Bleie waren trotzdem erforderlich, um die Montagen am Grund zu halten. Wir schmissen raus soweit wie wir kamen (volle Kanne).

Damit lagen die Montagen auf der Sandbank und wir fingen nacheinander 5 Plattfische,wovon wir 2 mitnehmen konnten. Dann wurde es dunkel und wir montierten die Knicklichter. Diesmal warfen wir die Montagen in die erste Rinne vor der Sandbank so 30-40m weit. Um 20.50 Uhr begann die Beißzeit der Dorsche. Leute, ihr könnt es euch nicht vorstellen. Das war kein Angeln mehr,das war harte Arbeit. Erst ging es mit einem 39er los und dann ein Hammerbiss. Ich landete einen 62 er Dorsch,der einen kleinen Plattfisch ausspuckte, als ich ihn abschlug.

Und dann ging es laufend so weiter 39, 62, 48, 42, 39, 38, 38cm. Die habe ich zu Hause zu Filets verarbeitet. Untermassige 35, 34, 32, 30 cm usw. waren mehrere dabei. Ich habe sie dann nicht mehr gezählt.
Um 22.30 Uhr habe ich zusammengepackt und bin nach Hause gefahren,während degl noch weiterangelte. Bin mal auf sein Fangergebnis gespannt. Der 62 er Dorsch mit ausgespucktem Plattfisch. Wenigstens in der Brandung läuft es! Mit Petri Heil meeresdrachen

Ole und Andy bei einer Vorführung der Brandungsvorfächer
Bericht vom Brandungsangelseminar 2007

Am 3. März kamen die Topangler Andreas Rathje und Ole Schuhmacher aus Hamburg nach Berlin, um von ihren Erfahrungen der letzten Jahre und den neusten Trends im Brandungsangeln zu berichten. Wie trafen uns im Restaurant Favignana, wo die Wirtin und Dekofee Gina Livolsi uns einen Raum gemütlich und stillecht maritim hergerichtet hatte. Ich gab dem Raum mit einer kleinen Brandungsecke, wo ich einige Neuheiten zeigte noch den letzten Schliff.

Andreas begann mit neuen, teilweise brandaktuellen Fotos, die unter anderem die verschiedene Strandarten, den perfekten Aufbau des Angelplatzes, die Benutzung von Stippen als Bissanzeiger und das Angeln im Nahbereich zeigten. Auch wurden einige neue Vorfächer, wie Beispielsweise ein Plattfischvorfach mit außergewöhnlich großen Perlen, im Einsatz vorgestellt.

Anschließend gingen Andreas und Ole auf die richtige Gerätewahl und Gerätezusammenstellung, wichtiges Zubehör und auf die korrekte Wurftechnik ein.

Der Vortrag zum Brandungsangelseminar

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit dem Vorfachbau. Ich hatte jedem der Teilnehmer eine Tüte mit den wichtigsten Bauteilen zusammengestellt, die es ermöglichte, das Gezeigte nach zu bauen. Angefangen wurde mit dem perfekten Binden von Knoten und dem richtigen Einsatz von Bauteilen. Dabei erwies sich Andreas nicht nur als Meister der Rigs, sondern auch als Meister der Schere, da er alle nicht richtig gebundenen Knoten gnadenlos wieder zerschnitt. Zum Schluss konnte das Gelernte noch mal umgesetzt werden, indem jeder nach Anweisung noch ein Wishbone Lift System baute.

Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass bereits vier Stunden vergangen waren. Sicherlich hätte man den beiden mit ihrer erfrischenden Art noch Stunden zuhören können, aber wir entschlossen uns das Seminar zu beenden, um diese geballte Vielfalt von Informationen erst einmal sacken zu lassen.

Ole und Andy bei einer Vorführung der Brandungsvorfächer

Da sich doch einige Brandungsinteressierte zusammengefunden haben, wurde bei der anschließenden „Nachlese“ überlegt für den Berliner Raum in unregelmäßigen Abständen eine Art Brandungsangelstammtisch zu veranstalten. Näheres werde ich auf meiner Seite und im Meeresanglerforum bekannt geben.

Teilnehmer beim Brandungsseminar

Abschließend möchte ich mich noch mal bei Andreas und Ole für diesen sehr Informativen Abend bedanken, bei den Teilnehmern für Ihre Mitarbeit und der Familie Livolsi vom Favignana mit dem angeschlossenen Hotel „Grüner Baum“ für die tolle Location, das super Essen und die wie immer einmalig freundliche Bewirtung. Schöne Grüße und eine erfolgreiche Frühjahrssaison wünscht Euch Jan Herrmann

Abangeln 2006 in der Brandung in Kühlungsborn
Brandungsangeln in Kühlungsborn 2006

Endlich hatte ich doch noch ein wenig Zeit gefunden, um nochmal in die Brandung zu fahren !!! Marion konnte leider aus beruflichen Gründen nicht mit, sodass ich mich allein auf den Weg nach Kühlungsborn machte. Pünktlich um 14.00 Uhr kam ich beim Wattwurmhändler in Kühlungsborn an, dort bekam ich meine bestellten Watti´s in gewohnter sehr guter Qualität !!! Zu meiner Freude gabs auch schon die neuen Jahreskarten für 2007.

Abangeln 2006 in der Brandung in Kühlungsborn

Nach kurzem, wie immer spassigen Klönschnack gings dann ab zum Strand ! Endlich wieder salzige Luft in der Nase und meine geliebte Ostsee vor den Füssen ! Schnell Gerödel aufgebaut und ab flogen die Montagen ins Wasser. Die Bedingungen waren nun wirklich nicht die Besten, glasklares Wasser, Südwind und Ententeich. Nach meinen Erfahrungen aus dem Herbst an den Küsten von SH versprach das ja nichts Gutes, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

brandungsabangeln-in-kuehlungsborn-2006-2

Um mir die Wartezeit auf den ersten Biss ein wenig zu versüssen, packte ich die neue QUANTUM ” World Champion Surf Unlimited ” aus, die ich heute extra zum Testen mitgenommen hatte. Schon der Blank ist eine Augenweide und als ich ein paar Probewürfe gemacht hatte, war es nur noch Begeisterung pur !!!! Ein Wahnsinnsteil !!!! Echt nur zu empfehlen !!!

So im Augenwinkel bewegte sich doch was ? Hupps der erste Biss war da !!! FREU !!! Schnell ran an die Rute, angehauen und …….. SITZT !!! Der erste massige Dorsch war verhaftet! Hurra , so könnte es doch bitte weitergehen!!! Und es ging so weiter !!! Als ich so gegen 22.30 Uhr begann meine Sachen einzupacken (hatte ja noch ne lange Fahrt vor mir), hatte ich schon 4 massige Dorsche und drei wunderschöne Platten, wovon eine sogar eine echte Scholle war, im Fischeimer. Schnell ein Foto als Beweis geschossen.

Abangeln 2006 in der Brandung, tolle Fische

So, jetzt nur noch die Ruten reingeholt und ab nach Hause ! Upps……. , wer will denn da noch mitfahren???? Hing doch an beiden Ruten noch jeweils ein massiger Dorsch dran !!! Fazit dieses wunderschönen Brandungsangeln 6 massige Dorsche und 3 massige Platten, hat sich doch mal wieder gelohnt !!! Kühlungsborn wir sehen uns wieder !!! Versprochen !!! Und was man aus den Dorschen so leckeres zaubern kann, erfahrt ihr im nächsten Bericht !!! Euer Carsten

Toms Regenbogner
Regenbogenforellen und Karpfen im goldenen Oktober

Toms Regenbogner

Moin werte Mitangler und Mitanglerinnen, im Oktober, dachte ich mir, wird wohl nicht mehr allzuviel gehen. aber nachdem ich im August sowie September nicht mehr soo erfolgreich war und einen Karpfen nach dem vergeigte, dachte ich mir, naja, versuchst du es halt, und siehe da, es sollte sich lohnen. Am ersten Oktoberwochenende gings los. raus aus der heia, puh, sehr früh, 6:50 uhr. und dann noch 15 km Radfahren bis zum Wasser, aber los gehts.

Müde komme ich an, packe eine Spinnrute ein sowie einige Wobbler und meine neue Geheimwaffe, den Oberflächen Grashüpfer. so bewaffnet ziehe ich los, und nach knapp 10 Minuten erfolglosem Spinnfischen sehe ich, wie in Ufernähe ein Aitel raubt. Nichts wie runter mit Stahlvorfach und großem Wobbler, Aitel angeworfen, mit dem Heuhüpfer. doch das Aitel will nicht, stattdesen taucht hinter dem Wobbler ein kleiner Hecht auf. ich denke mir nur noch: ” ohne Stahlvorfach keine Chance, nichts wie raus mit dem Teil”. Da klatscht es auch schon. Instinktiv setzte ich den Anhieb, leer. SCH….! brüllte ich, ich war ja auch ein wenig wütend, nachdem der erste Hecht des Jahres sich mit meinem Lieblingsköder verabschiedet hatte. nun denn, weitergehts. Spinner und Stahlvorfach bringen knappe 10 min später den ersehnten Hecht, den ihr auf dem Bild bewundern könnt. Am selben Tag erwische ich noch eine Forelle. Eine Woche später: wieder am gleichen ort, zwei Schleien und ein Karpfen jeweils auf Teig und schließlich der heutige Sonntag: wieder sehr früh auf, mein Kollege wollte dann nachkommen. müde schmeiss ich mich in meinen Campingstuhl, und warte, und warte…

Tom`s Tour klasse Karpfen

Aber nicht lange, denn schon gibt der Schwimmer gas Richtung Grund. ich noch halb verschlafen spring auf und reisse die Rute hoch. die nette Krümmung verrät mir, das zumindest ein maßiger dranhängt. doch dann die Enttäuschung: 34 cm lang. also wieder rein damit. 10 min später wieder Biss und ein schöner Drill, nachdem ich einen 41cm Karpfen landen kann. der wird aber eingetütet. dann kommt der Kollege, Markus. er packt seine Spinnrute aus, wirft mit einem 18 cm langen Rapala aus und siehe da, schon war die Rute krumm. aber wie!! tooom, Käääääscher!! brüllt Markus wie bekloppt, ich schieß erst noch ein Foto des Drills, der aber kein gutes Ende findet, den der Fisch kommt los und so gings dann noch zum Kuchen essen und schließlich Heim, nach einem gelungenen Angeltag an der Götzinger Achen.

Gruß, Tom

Angelplatz wie es sein soll.
Karpfen aus dem Barumer See

Dat war wohl nichts…oder doch? Vor 3 Tagen machten Andi und ich uns auf zum Karpfenangeln. Wir waren zuversichtlich, denn wir hatten eine Bucht am Barumer See 3 Tage lang mit Boilies und Partikeln vorgefüttert. Meine Mum fuhr mich um 15:00 Uhr zu Andi und da war es schon schwierig nur mein Gerödel in den polo zu bekommen, aber es klappte. Bei Andi angekommen mischten wir noch meine Tigernüsse und seine partikel zusammen so das wir einen schönen Mix erhielten. Und dann ging es schon los zum Packen, nach einiger Zeit stellte sich herraus das es doch sehr eng werden würde, und das Auto ging immer weiter in die Knie. Doch schlußendlich hat wie immer alles gepasst.

karpfen-im-barumer-see-1

Und dann ging es endlich los, wir beide waren drauf wie 2 bekloppte und die fahrt zum See war um so schlimmer. So nach ca 30 min waren wir dann am See angekommen, Andi is gleich weiter zu userem platz gefahren und ich Ruderte mit dem Boot hin. Andi war schon dabei das ganze gerümpel auszupacken als ich ankam schnell das Boot festgemacht und mitgeholfen. So war dann alles in 5 min. raus. Sofort machten wir die Rodpods fertig, nachdem das geschehen war holte ich den Akkuschrauber und bohrte sie erstmal mit nen par Spaxschrauben am Steg fest :D man weiß ja nie. Dann hieß die erste Prieorität RUTEN MONTIEREN!!! Also schnell alles nötige rausgekramt auf die Liege gepackt Bier raus und schnell die Ruten fertig gemacht, wir fischten mit Schlagschnur und einem normalen Saftey-bolt-rig. Irgendwie hatte ich nach einer Rute schon drei Bier weg :O komisch. Als dann alle Ruten fertig waren legten wir sie auf´s Pod und machten die Bremsen locker. Ich hatte zu Anfang eine mit Boilie und eine mit Tigernuss beködert. Dann schnell rein ins Boot und eine Montage gegriffen. Andi ruderte dann schnell zu unserer Bucht und ich legte die erste Montage ab, noch ein bisschen Futter rum und fertig. So geschah es dann auch mit den anderen Ruten und wir fütterten noch ordentlich an! Dann Bauten wir erstmal unser Camp auf, das dauerte ein wenig denn wir hatten nur wenig Platz und mussten erstmal schauen wie wir die Zelte am besten Positionierten. Dann machten wir die Aalruten fertigen, denn wir wollten in der Nacht noch ein wenig auf Aal angeln…irgendwie waren dann schon wieder 3 Bier weg. Nun war es 19:00 und endlich kehrte etwas Ruhe ein.

Rigs und Booms am Platz

Bald fing dann schon Andis Aalpose an zu tanzen und er schlug an. Doch nichts zeigte der Oberfläche sein Gesicht. Und so ging das immer weiter bis wir einen der Übeltäter erwischten!

Krabb, Krabb, Krabbe

Meine Fresse war das Ding groß! und jetzt weiß ich auch warum die Wollhandkrabben heißen die haben so einen algigen Belag an den Funzeln. Wir haben das Ding dann erstmal entwaffnet und den Panzer geöffnet denn wir wollten mit dem Wollhandkrabbenfleisch angeln was ja ein sehr guter Köder sein soll aber irgendwie hielt es nicht am Haken. Irgendwann so um 12:00 Machte dann mein rechter Bissanzieger PIEP PIEP PIIIIEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEP sofort war in an der Rute und setzte den Anhieb. Doch der Fisch ließ sich sofort Bändigen da es auch leider nur ein Brassen war der gefallen an meinen Tigernüssen gefunden hatte. also shnell ab mit dem klebriegen Ding und wieder rein damit. Als ich neu beköderte konnte ich feststellen das auch die Krabben an meinem Köder gefallen fanden, denn das Vorfach war wie einmal durch den Fleischwolf gezogen. AUs den Grund hab ich dann auch gleich ein neues Vorfach rangetüddelt. ALso wieder rein is Boot und einmal zum Futterplatz gerudert und wieder zurück. Ich legte mich dann auch schon bald Schlafen.

Die Nacht über passierte nischts. Nächsten Morgen machte ich mir erstmal ne Gulaschsuppe, bald darauf kam auch schon Janosch ein Angelkollege vorbei der uns auch gleich 2 Döner vorbeibrachte. So Quatschten wir bis zum Mittag wo dann auch schon Robert zu besuch kam mit dem wir dann weiter Schnaggten. Dann war es so 16:00 und wir kontrollierten unsere Ruten. Meine Tigernüssen waren ab und mein Boilie auch, die Krabben mochten es wohl. Bei Andi sah es auch so aus nur sein pop-up überlebte stark masakriert. Darauf hin montierte ich bei mir auch einen Pop-up und auf der anderen Rute Tigernüsse welche ich mit einem bestimmten Flavor von mir versah welches die Krabben vielleicht nicht mochten. Dann legten wir wieder unsere Ruten aus und fingen an uns mit unseren Selfmade ruten und ein bisschen Brot Köderfische zu stippen. Und wir hatten Erfolg!

karpfen-im-barumer-see-4

Ich montierte dann dein einen Köderfisch auf Hecht und ließ ihn kurz über dem Grund schweben damit die Krabben ihn nicht bekommen. Bald fing meine Pose rasant an direkt in die Seerosen zu ziehen und ich schlug an. Starke gegenwehr konnte ich spüren und nach 1 minute drill haute mir der Hecht in die Seerosen obwohl ich meine Rute an die Maximalgrenze brachte. Der Drill hat aber immerhin richtig gerockt! Ich machte mir dann später noch was zu Essen und warf mich in den Schlafsack. Um 3 Uhr Nachts weckte mich dann ein rasantes PIEEEEEEEEEEEEEP ich sprang raus und gab dem Fisch erstmal die Kraft meiner 3lb. Karpfenrute zu spüren. Und ich fühlte einen gute Wiederstand, doch zum Kampf hatte der Fisch wohl keine Lust. Vor dem Steg gab er sich dann als wahrer Elbbrassen zu erkennen. Ich versuchte das Ding garnicht erst rauszuheben und hakte es noch im Wasser ab um nicht den ganzen Schleim abzubekommen und schnell wieder rein damit. UND SIEHE DA meine Nuts waren noch am Haar das Flavor schien zu funzen und das tat es auch die restliche Zeit. Nächsten morgen waren die Tigernüsse auch noch da und wir fingen langsam an einzupacken da sich die Nacht nichts getan hatte auser das ich nachts um 3 wieder über den See rudern musste.

Mittags waren wir dann zuhaus. Aber kein bisschen frustriert denn es hat mächtig Spaß gemacht. Und so war es doch wieder eine lohnende Session, und nocheinmal Dank an Andi der mir mega viele Tips gegeben hat und an mein Flavor welches die Krabben nicht mochten.

karpfenfutter zum anfüttern

Angelplatz wie es sein soll.

Also bis zum nächsten Mal und hoffentlich auch bis zu den Karpfen, Lenny

Angeln am Barumer See

Liebe Anglerfreunde, Lenny hat hier einen echt tollen Beitrag geleistet mit seinem ausführlichen und interessanten Artikel. Für alle die sich für das Angeln am Barumer See interessieren hier die Kontaktdaten für die Angelkarten:

  • Heimwart: Theo Saffenreuter
  • Gewässerbetreuung durch: Thomas Brüske, Gerhard Huppasch, Christian Weidner, Christian Weinberger
  • Aale, Barsche, Hechte, Spiegel- und Schuppenkarpfen, Zander, Rapfen (diese müssen zurückgesetzt werden) Brassen und andere Weißfische
  • Angeln vom Boot möglich, Boote vorhanden
  • Kontakt über den SAV-Hamburg e.V. – Aufnahme
brandungsangeln
Osterangeln in Dazendorf

Moin allerseits! Da der Krug diesmal wohl nicht an mir vorüber geht, ist mir also die Ehre zuteil, von unserem gestrigen Oster Brandungsangeln Sonntag zu berichten. Irgendwann kurz nach 10.00: Augen auf, Blick nach draußen: Oha, Schietwetter! Naja, erstmal aufstehen und mit der Familie und Verwandten ein reichhaltiges Frühstück einnehmen. Ich schätze, es war wohl so gegen 11.30, als ich mich daran machte, meinen Angelkram zusammen zu suchen. Diesmal biste vorbereitet, dachte ich mir! Ein zweites paar Socken, Rolli, Jacke…was man halt so braucht, wenn man komplett einregnet! Sowas wie letztes Wochenende passiert mir nicht noch einmal!

Brandungsangeln in Dazendorf

12.30: Oooooh, höchste Zeit! Der Kram ist im Auto, Grillsachen sind eingepackt…nee, Moment, der GRILL!!! Fix also das Rost noch geputzt (wie steh ich sonst da?!?!) und dann los im Tiefflug Richtung Dazendorf! Dort angekommen durfte ich schon in die leuchtenden Augen von Marcy samt Freundin, Tochter und Schwiegermutter gucken! Nee, nix Leuchten in den Augen! Das war die Sonne!!! Hammer, beten bringt also doch was! Kurze Zeit später erreichten dann auch Fiete und der General, Micky und seine Frau den Ort des Geschehens.

Hmm, alle mit Anhang. Und ich??? Nachdem Schröder mit versetzen musste, weil sein Auto im Eimer ist und auf meinen Vorschlag dann doch nicht mit dem Zug kommen wollte, musste halt mein Grill herhalten! Apropos Grill: kaum dass die Ruten den Ententeich in Wallung gebracht hatten, war schon aus allen Richtungen zu hören: „Ist der Grill immer noch nicht an???“ Irgendwann gab ich mich (immer noch wohlgenährt vom Frühstück!!!) geschlagen und hab die Sache mal ins Rollen gebracht. Grill frei zur ersten Runde! Nachdem das dann erledigt war und die Gemüter besänftigt, kam der entspannende Teil des Tages. Zumindest für Fiete und mich. Micky und Marcy mussten ja aus der Rolle fallen und hatten tatsächlich Fisch zu verzeichnen (wie weiter oben auch von Micky zu lesen ist, für diejenigen, die hiervon nichts wissen wollen! *räusper*).

Die beiden trugen dann auch einen harten aber fairen Kampf aus, der am Ende mit Gleichstand endete. Wie schon erwähnt, Fiete und ich zelebrierten derweil das Wetter und ließen uns unterhalten: „Lee-Ann, spiel doch noch mal Ding-Dong mit…!“ Ach ja, bevor ich es vergesse und mir den Groll der Damen aufhalse: während sich unsereins mehr oder weniger mit der Angelei beschäftigte, saßen die Damen zurückgezogen in ihren Tipis und betrachteten das Schauspiel, wenn da nicht Marcys Spross gewesen wäre, die nahezu jeden auf Trapp hielt! Um noch einmal aufs Wetter zu kommen: aller Unkerei zum Trotz hatten wir den ganzen Tag über strahlenden Sonnenschein! Irgendwann allerdings zogen sich dann doch die Wolken zu (es war wohl so gegen 18.00), und ich wurde angehalten, die zweite Runde zu eröffnen, bevor doch noch doofes Nass von oben kommt! Gesagt, getan, der Grill lief wieder auf Hochtouren!

Nach und nach frischte es aber doch reichlich auf, so dass Marcy und Fiete genötigt waren, ihre Sachen zu packen und die Damen in die warme Heimat zu bringen (Mirko hatte dies schon lange vorher erledigt!). Da saßen wir nun, Micky und ich. Aber wir wären nicht die Hardcore-OH-Boyz (trotz meiner neuen Liegenschaft in Kiel zähle ich mal trotzdem dazu), wenn wir nicht geblieben wären! Auflandiger Wind, ordentlich Welle, bedeckter Himmel…also 1a-Wetter, um ordentlich Fisch zu ziehen! Soweit die Theorie… Nachdem ich dann gut 1 ½ Stunden gegen den Wind geguckt hatte, war nur ein Gedanke: “Können diese Augen trügen???“ Nein, können sie nicht! Der Adler hat’s genau gesehen, da hat’s Gerummst! Eiskalt angehauen und ab die Post! Yiiihaaa, Platte! Mein innerer Triumphzug war kaum zu stoppen. Bis Micky dann seine nächste zog und alles kaputt machte! Soviel zur Aufholjagd! *rofl*

Dazendorf mit Mini Dorsch

Aber dann wieder! Ein Zucken, kein Zucken, ein Zucken, kein Zucken…ich wird ja irgendwann nervös. Also ran damit! Yes, fühlt sich an wie mindestens 80 cm!!! Nachdem ich das Prachtexemplar dann gelandet hatte, entfernte Micky ihm mit gekonnter Handbewegen das Gaff (denn so muss es dem Zwerg vorgekommen sein!) und flutete ihn sofort wieder. Von wegen es gibt keine kleinen Dorsche!!! *grrrr* Es war wohl gegen 23.00, als wir uns einig waren, auch mal das Lager zu räumen. Und wie es immer so ist, mit der letzten Kurbel kommen die Fische: ich konnte tatsächlich noch ein 47cm-Kätzchen überreden, mit nach Hause zu kommen. Und natürlich musste Micky auch das gleich wieder zunichte machen und seine letzte Platte an Land zerren. Was soll ich sagen…zehn Stunden saßen wir letztendlich am Strand und haben grandiose zwölf Fische überreden können. Nicht gerade das Resultat, das ich mir gewünscht hatte.

Aber trotzdem war es ein grandioser Tag! Und ich denke ich spreche für alle, wenn ich behaupte: SPASS HAM WIR GEHABT!!!!!!!! In diesem Sinne, Eure Grillwanne, Shorty der I.

brandungsangeln
Abangeln in der Teufelsschucht 2005

Moin an alle und ein frohes und gesundes 2006 wunsche ich euch allen. Ich möchte noch kurz über mein Abangeln in der Brandung 2005 berichten. Da ich leider auf Montage bin, komme ich nicht mehr so viel an die Küste zum Fischen. Ich habe einen Arbeitskollegen und einen Bekannten zum Abangeln am 28.12.05 eingeladen. Es kam dann leider eine Unwetterwarnung, wir sind aber trotzdem losgezogen.

Noch schnell zum Wattwurm in Rerik und unsere Würmer abgeholt und dann schnell in die Teufelsschlucht. Ganz schöne Brandung leider etwas von der Seite. Die Welle aber so um die 70 cm Höhe. Leider Schneefall und die Temperatur lag so bei 0 Grad. Alles in allem also auszuhalten. Schnell mein neues Beach Buddy aufgebaut, und die Ruten raus.

Mit der Dämmerung kamen dann die ersten Bisse. Mein Arbeitskollege hatte schon 2 Abrisse nach Hängern und war schon am Fluchen. Dann mein erster vernünftige Biss, 15 Meter gedrillt und schon hing er fest. Schnur gerissen und den Fisch habe ich leider verloren. Auf die gleiche Weise habe ich dann noch einen Fisch verloren. Dann habe ich beim nächsten Fisch nach dem Anhieb gekurbelt alles was ging. Wollte ihn ja nicht wieder festgehen lassen. Was soll ich Euch sagen, da reist mir die 0,30 Mono doch einfach beim Reindrehen ab. Da war ich dann doch etwas angesäuert. Bis 21:00 Uhr habe ich dann doch noch 5 schöne Dorsche ( 44 bis 50 cm ) gefangen. Der Arbeitskollege hatte 4 in der Größe und mein Bekannter einen Dorsch. Dann um 21:00 Uhr kam das Unwetter, Sturmböen, Hagelschauer und riesige Schneeflocken. Die Wellen waren schlagartig auf 1,20 m bis 1,50 m angestiegen. Wir haben dann schnell eingepackt und sind ab zum Auto. Das wurde dann aber auch schon Zeit, denn es hatten sich schon die ersten Schneewehen gebildet. Wir sind dann sehr langsam nach Hause geschlittert.

Das war nun also mein Angeljahr 2005. Leider viel zu wenig an der Ostsee gesessen. Hoffe mal, dass sich das ändert in diesem Jahr. Petri Heil Holger

brandungsangeln
Brandungsangeln am zweiten Weihnachtstag

Wie einige von Euch wissen, bin ich sehr angelverrückt und kann gar nicht oft genug zum Angeln kommen. So war es auch dieses mal wieder am zweiten Weihnachtstag. Bis zum Mittag lag ich noch in der Koje, da am Vorabend etwas getrunken wurde. Dann kurz mit Thomas telefoniert und mich langsam fertig gemacht. Nun musste ich nur noch kurz bei Marcel Martins Wattwürmer holen. Er war so nett und hat mir sie dann liebevoll eingepackt, so dass sie nicht einfrieren konnten. Vielen Dank Keule ! Durch die ganze Hektik und einige Telefonate noch, bin ich leider erst sehr spät losgekommen. Thomas war schon am Strand, als ich noch auf der Autobahn mit dem Schnee kämpfte. Es war grauenvoll. Gute zwei Stunden brauchte ich von Hamburg nach Kalifornien, ein Strand auf dem Festland von Schleswig Holstein. Gegen kurz vor 18:00 Uhr war ich dann endlich da.

Als ich aus dem Auto stieg, wollte ich eigentlich gleich wieder rein. Ein richtig böse kalter Wind kam mir da entgegen. Bei Temperaturen um -3 °C war das auch kein Wunder. Dazu kam natürlich ein 6er Wind aus Nordost. Ich bin dann erstmal ohne meine Sachen zum Wasser gegangen um zu gucken, ob Thomas schon festgefroren ist. Er war natürlich wohl auf, aber erzählte mir gleich von dem Kraut, was in Massen vorhanden war. Na so ne Sche…. dachte ich. Aber was solls, auch mit einer Brandungsrute kann man Fische fangen. Also schnell die Sachen geholt und aufgebaut. Das Beach Buddy habe ich beim Versuch es aufzubauen, dann doch lieber wieder eingepackt. Ungefähr 120 KG Kraut später sind wir dann ein Stück nach links gewandert um mehr im Schutz der Buhne zu angeln. Nach relativ kurzer Zeit hatte ich dann auch den ersten Biss. Es war ein schöner Dorsch mir netter Beilage, eine 28er Platte ! Bei mir kamen nun sehr häufig Bisse, und durch das häufigere Einholen hatte ich auch weniger Kraut. So kämpfte ich mir Stück für Stück meine Dorsche zusammen. Gleichzeitig führte ich natürlich auch den Kampf gegen Wind und Kälte. Zwischenzeitlich wurde der Wind auch weniger, aber nahm dann auch schnell wieder zu. Thomas saß auf seinem Platz scheinbar nicht so gut. Bei ihm tat sich überhaupt nichts. Er drehte aber Kraut wie ein Großer !!! Das war teilweise echt bitter ! Zwischendurch fing ich dann noch einen schönen Dorsch von 64 cm ! Der Durchschnitt lag aber so um 45 cm würde ich sagen. Die Bisse kamen übrigens knallhart und waren sehr schön anzusehen. Man musste allerdings immer sehr darauf achten, dass die Schnur stramm war, da sonst sofort ne Riesenladung Kraut in der Schnur hing. Die 200 Gramm Krallenbleie blieben dummerweise auch nicht liegen. Schwerere Bleie hatten wir leider nicht mit, aber was solls….

Um 23 Uhr verabschiedete Thomas sich dann, da er am nächsten Tag wieder zur Arbeit musste. Zwei schöne Dorsche hat er auch noch an den Haken bekommen. Pünktlich nachdem er ging, wurde der Wind auch nochmal heftiger, und hatte nette kleine Hagelkörner mit dabei. Das ganze habe ich mir dann noch eine halbe Stunde gefallen lassen, bevor ich dann auch einpackte. Es war wirklich kaum zum Aushalten und ein paar Fische hatte ich ja auch schon gefangen, am Ende hatte ich 14 Fische !

Um 0.00 Uhr saß ich dann im Auto und war wieder auf dem Heimweg. Meine Temperaturanzeige sagte mir, dass die Temperaturen bei bis -9 °C Grad waren. Die Straßen waren mit Schnee bedeckt und es war Sauglatt. Mit 40 bin ich dann teilweise über die Landstraße geschlichen, das war kein Vergnügen. Um 2:00 Uhr bin ich dann aber endlich heil zu Hause angekommen und war froh, mich auf die Couch zu legen. So kaputt war ich schon lange nicht mehr nach nem Angeln. Oder lag es an dem vielen Weihnachtsessen ?! Naja wie auch immer – man muss schon ganz schön verrückt sein, sich sowas freiwillig anzutun ! Mir hat es aber trotzdem einen Riesenspaß gemacht, mit Thomas angeln zu gehen ! Ich hoffe das wird bald wiederholt !

Also bis bald und Petri Heil Euer Agalatze

brandungsangeln-in-kraksdorf
Brandungsangeln mit Coach in Kraksdorf

Nach langer Durststrecke ging es am 15.11. endlich mal wieder in die Brandung! Vor der Deutschen Meisterschaft im Brandungsangeln mussten wir es doch noch mal schaffen, mit meinem Coach an den Strand zu kommen und ein bisschen zu üben. Einen Termin zu finden war da das schwierigste Unterfangen!!! Aber es hatte ja endlich geklappt!!! Also fuhren wir gegen 10.00 Uhr hier in Berlin los. Aus Berlin rauszukommen war schon die Hölle, man hatte den Eindruck ganz Deutschland ist in der Hauptstadt.

Aber endlich geschafft, erwarteten uns ca. 40 km Baustellen und heftigster Regen, also kamen wir doch viel später als gedacht bei Marcel im Laden an. Noch schnell ein wenig geschnackt und einen Kaffee geschlürft, zwischendurch klingelte schon andauernd Brandis Handy. Ihr könnt euch ja vorstellen, wer da dran war, na klar unsere “Fackel” mit der Frage wo wir denn bleiben!!! Also schnell die Würmer einpacken und los, nur da stand auf einmal der Volker Claus im Laden und wir quatschten noch ein wenig! (Schade , dass du nicht mitgekommen bist, wir hatten keinen Regen mehr!!) Endlich bei Aga angekommen, knobelten wir uns einen Strand aus. Es sollten nicht die einfachsten Bedingungen sein, denn beim Gemeinschaftsangeln muss man ja auch damit vorlieb nehemn , wohin einen das Los verschlägt! Also entschieden wir uns für Kraksdorf. Schnell Gerödel ins Auto geworfen und los gings. Am Strand angekommen, war es dann doch schlimmer als erwartet.

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Fast keine Welle, glasklares Wasser und der Wind kam schräg von hinten. Vom Himmel leuchtete uns ein riesengrosser Scheinwerfer entgegen. Ja , was solls, wir wollten es ja so!!!! Schnell alles aufgebaut und ab mit den Ruten gen Wasser. Aber was machte denn unser Aga da???? Erste Mal ausgeworfen, peng Vorfach weg, zweite Mal ausgeworfen, peng wieder weg, das “Schimpfen” war meilenweit zu hören!!! Beim dritten Auswurf schauten Brandi und ich doch schon etwas angespannter in seine Richtung und …. peng wieder weg!!! Was dann passierte, schildere ich lieber nicht. Wir haben jedenfalls kurzzeitig überlegt, in den Dünen zu verschwinden!!! Nein, nein wir sind geblieben!!! Als dann alle Ruten endlich da waren, wo sie hinsollten, kamen wir dazu ein wenig zu plauschen. An den Ruten tat sich zum Anfang so gut wie garnichts, nur ganz leichte Zupfer, die nicht zu verwandeln waren. Dann der erste richtige Biss bei Aga, was kam zum Vorschein??? … ein Minidörschlein, der natürlich wieder schonend zurückgesetzt wurde. Es begann das Warten auf den Fisch, doch was war das da am Strand??? Da kommt doch jemand!!??!!! Ja, wir bekamen Besuch, der Micky schaute vorbei!!! Und mit Micky , kam dann auch der ersehnte Fisch!!! Aga konnte seinen ersten maßigen Fisch landen, so ging es dann auch weiter!

Minidorsch von Agalatze

Da kam er, der Hammerbiss! Die Rute hob sich aus dem Dreibein. Micky und Aga sprinteten um die Wette zur Rute und behinderten sich natürlich gegenseitig, dies nutzte der Fisch um sich zu verabschieden! Schade!!! Wir haben aber herrlich gelacht, es kam irgendwie einer Hasenjagd gleich!!! Unserem Micky wurde es dann aber zu kalt bei uns (war ja in Zivil!) und er hatte ja auch noch viel vorzubereiten, sodass er sich dann verabschiedete!

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Nachdem wir dann wieder allein waren, konzentrierten wir uns darauf, wofür wir ja eigentlich da waren. Fehlerbeseitigung war angesagt!!! So konnten dann Brandi und ich auch noch jeweils einen massigen Fisch verhaften, Aga hatte insgesamt 7 massige und ich glaube drei untermassige. Alle Fische 40 bis 46 cm. Wir haben doch noch viel gelernt, vor allem mit diesen Bedingungen umzugehen und wir hatten trotzdem viel Spass miteinander!!! Einen ganz lieben und grossen Dank nochmal dafür an Dich Aga von uns “ZWEEN”!!!

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