Was Meeresangler über das Meeresangeln wissen sollten.

Molenangeln

Aalangeln an der Elbe - Foto (C) MaBoXerWer nicht so weit werfen möchte oder vielleicht körperlich nicht dazu in der Lage ist, für ist das Molenangeln von den Seebrücken ein ganz besonderer Angelplatz, der einen Teil der Entfernung zum Fisch überbrückt. Allerdings sind an das Molenangeln zum Teil besondere Bedingungen geknüpft. Hier sollte ganz besonders auf die Sauberkeit geachtet werden. Zum einen wird hier mehr kontrolliert und was gar nicht geht, ist das Ausnehmen und filetieren des Fanges auf den Holzplanken der Seebrücken.

So manch einen schreckt die Schlepperei der Gerätschaften für das Brandungsangeln an den Strand davon ab. Die Parkplätze sind weit entfernt und die Wege nicht selten mehr als schlecht. Wie einfach ist es doch auf einem beleuchteten Parkplatz auszuladen und mit einem Beach-Rolly über Beton, Teer oder Holzplanken das Angelgerät zur Spitze einer Mole oder Seebrücke zu ziehen. Das ist ganz nebenbei einer der Vorteile beim Molenangeln. Ein weiterer ist das durch den Wegfall der Mauer, viele schöne Angelplätze an der Ostsee wie die Molen, Seebrücken, Stege und Buhnen, dazugekommen sind.

Beim Molenangeln Beute machen

Ein nicht ganz unbeachtlicher Vorteil ist, dass in der Regel nicht weit geworfen werden muss und die Fische buchstäblich vor den Füßen der Angler ihre Bahnen ziehen. Gefangen wird das ganze Jahr über, da je nach Zyklus andere Fischarten befischt werden. Im Frühling sind die Plattfische dicht unter Land. Sie haben nach der Laichzeit (Mai) großen Hunger und sind gierig auf alle Köder die wir Ihnen anbieten. Nicht von allen Molen und Buhnen, aber von einigen lassen sich im Frühjahr auch Heringe (März, April, Mai) fangen. Im laufe des Frühlings wird das Wasser nun stetig wärmer, so das die Fische die das kalte Wasser mögen, so wie Dorsch, Flunder und Co., immer weiter raus ziehen und nicht mehr in Wurfweite unter Land kommen.

Es beginnt die Zeit der Schlangen in der See. Aal und Hornhecht sind nun in der Regel die Fänge. Sehr selten bis gar nicht wird noch ein Dorsch oder Butt gefangen. Das geht bis zum Herbst, dann ist Krabbenhäuten angesagt und die Leibspeise für Dorsch ist angerichtet.

Das Molenangeln hat auch seine Nachteile

Zum einen sprechen sich die Vorteile sehr schnell rum und leider sind die Besten Plätze ganz schnell überlaufen. Für diejenigen, die einen weiteren Anfahrtsweg haben, bedeutet das frühes erscheinen ist Pflicht, sonst gibt es keinen Platz mehr. Zum anderen sind bei guten Wetter sehr viele Spaziergänger unterwegs und wer kennt sie nicht die ganz cleveren Fragen “Na, beissen sie?” oder “schon was gefangen”. Zum anderen hat man die Qual mit dem Nachbarn! Wenn es hier Probleme gibt mit dem Nachbarn auf der Mole, dann ist kein Ausweichen möglich. Entweder man arrangiert sich oder packt seine Sachen.

Webcam in Großenbrode

Großenbrode-Kai: Ostseeapartment-am-Fehmarnsund

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