Ich wollt noch kurz ein Bericht einschieben,der eigentlich zum anderen Reisebericht dazugehört, aber ich hol immer zu weit aus mit dem Bericht, er wäre sonst zu lang geworden. Käpt’n Mielitz hatte nähmlich beim Fischer noch ne Kiste Taschenkrebse geordert die wir Abends knacken wollten.

Taschenkrebse aus Kvenvaer in Norwegen

Ich hatte bis dahin noch nie diese Krabbelviecher gegessen. Bernhard schien aber Profi zu sein, ruckzuck löste er die Scheren von den Krebsen. Aber irgendwie blieb von der Riesenkiste Krebse nicht allzuviel übrig, meine Frage was er denn mit den Rest der Krebse vorhat wurde mir schnell beantwortet, aber seht selbst ich hab nur ungläubig den Kopf geschüttelt.

Sieht doch irgendwie eeeeklig aus? Kann man so etwas wirklich essen? Na, hauptsache Bernhard schmeckte es, er hat es übrigens auch überlebt. In der Fischhalle wurde dann die Scheren geknackt, schien mir ne ordentliche Puzzlearbeit zu sein, deswegen hielt ich meine grobmotorischen Hände lieber raus

Marian beim Taschenkrebse knacken

Danach zauberte Bernhard natürlich wieder mit Knoblauch eine köstliche Creme dazu, echt legggger, halt Feinschmecker. Man beachte Bernhard, die Gewürze machen ihm zu schaffen. Na wie der Rest des Abends verlief wißt ihr ja aus meinem anderen Reisebericht, der angekündigte Sturm knallte jetzt mit aller Härte über die Anlage. Das ist nun der erste Tag der wegen schlecht Wetter ins Wasser fiel, konnte man aber locker wegstecken, den schon morgen sollte der Wind gegen 0 gehen fast nicht zu glauben, aber wahr, die Bilder werden für sich sprechen, aber erst hatten wir für den Ausfalltag noch eine Ortsbesichtigung und eine leckere Räucherparty geplant. Die gefangen Makrelen mußten in die Tonne, aber zuerst mußte der Deckel des Räucherofens wieder aus dem Hafenbecken gefischt werden, wie er da reinkam? “der Wind der Wind der kam geschwind”. Aber wir hatten da Spezialpilker von Holgers Top Shop mit die fingen ihn zack zack wieder raus.

Wie gehabt saß die Truppe noch lange in der Nacht zusammen und keiner mochte dem trauen daß wir in ein paar Stunden schon wieder rausfahren konnten, der Wind blies draußen immer noch recht heftig, schauen wir mal morgen ob wir es geschafft haben ein schützendes Segel über Hitra aufzuspannen.