Eine Woche Angelurlaub auf der dänischen Insel Aero – wer Natur, Ruhe und natürlich Fisch sucht ist hier richtig!! Im Mai letzten Jahres war es uns gegönnt, eine Woche Angelurlaub auf der dänischen Insel Aero im Kleinen Belt zu verbringen. Gebucht hatten wir über Vöglers-Angelreisen, Betreuung, Preise und Ausstattung des Objektes ließen keine Wünsche offen. Angereist mit dem PKW (Fähre frühzeitig buchen lassen!!) staunten wir nicht schlecht, als wir unseren Zielort auf Aero ansteuerten.

Aero in Dänemark – eine Perle im Kleinen Belt

Mit Aeroskoping haben wir wohl den schönsten Ort der Insel erwischt. Kleine beschauliche Gassen, schiefe, landestypische Häuschen in allen erdenklichen Farben ließen das Großstädterherz höher schlagen. Wer auf die Ostsee zum Pilken rausmöchte, hat die Möglichkeit, vorab über den Reiseveranstalter ein Boot zu mieten – ist empfehlenswert – vor Ort wird es eher eng, etwas zu mieten.

Wir waren vier erwachsene Personen und erhielten – welch glücklicher Zufall – angesichts eines ausgefallenen Motors ein für sieben Personen ausgelegtes stabiles, hochwandiges Boot, das mit einem neuen 30 PS Viertakter ausgestattet war. Also durchaus auch Norwegenkompatibel. Jedenfalls hatten wir Platz ohne Ende. Dorsch gab es, die Großen blieben aus, Fische um die 50er Marke bildeten schon die Ausnahme. Wir setzten unser eigenes Maß bei 40 cm an, das langte allemal. Da wir zu der Sorte Angler gehören, die sich für die verschiedenen Arten der Meeresangelei begeistern können, haben wir es auch in der Brandung versucht, leider ohne Erfolg.

Der Tag, den wir uns aussuchten, brachte selbst für 200g Krallenbleie zu viel Wind. Ansonsten wurden wir vom Wettergott geküsst. Und was fällt einem zu der Jahreszeit Mai ein? Der Raps! Und was fällt einem (Meeresangler) beim Raps ein? Hornhecht!! Wenn uns gerade nicht danach war mit dem Boot rauszufahren, standen wir Wathosen gewappnet natürlich da, wo der Spinnanglers hingehört. Es gab Hornhecht ohne Ende, einfach Klasse, was diese Fische an der Spinnrute für Tänzchen aufführen. Dazu gesellte sich ein Dorsch und…tja, dem Toni war es gegönnt. Während bei mir die Meerforelle so langsam zum Fisch der 5000 Würfe mutiert, stellte er sich zum zweiten Mal ins Wasser, eine Stunde später war ich meinen Wetteinsatz (Schampus) los!! Hat der Kerl doch eine satte 50er zwar mehr rausgestolpert als geangelt, aber Fisch bleibt Fisch und zudem war es der vorletzte Biss der Reise, also ein wahrer Höhepunkt.

Summa summarum haben wir uns auf Aero sehr sehr wohl gefühlt, und wenn es da nicht das etwas nördlicher liegende Nachbarland gäbe. Frango