Fünf Regenbogenforellen aus den Vereinsgewässern darf ich laut Vereinsvorschriften pro Woche entnehmen. In dieser Woche (12.12 – 18.12.2016) hatte ich den Fangkorb fast voll. Bisher hatte ich eine oder auch mal zwei pro Woche, jetzt hatte ich mehr Erfolg und konnte vier erbeuten.

Die erste Regenbogenforelle ist immer die schwerste

Forellen Kuhle © MaBoXer

Forellen Kuhle © MaBoXer

Da sitze ich schon einige Stunden am Teich und habe zwei Ruten mit Powerbait ausgelegt. Eine einfache Montage! Wasserkugel, 3-er-Wirbel, PowerBait 20 cm über Grund. Die vielen bunten Farben und tollen Düfte der Pasten lassen einen Zweifeln, welcher davon Heute bei den Forellen angesagt ist?

Natürlich habe ich es nicht nur mit ruhenden Ködern versucht, sondern zwischendurch auch immer mal wieder “geschleppt”. Nicht ein Zupfer oder Biss. Absolute Ruhe in der Kuhle, in der ich in den Wochen zuvor bereits einige schöne Regenbogenforellen überlisten konnte.

Henkel Simons Titan © MaBoXer

Henkel Simons Titan © MaBoXer

Nach drei Stunden habe ich die Ruten dann erfolglos eingepackt und am Auto gegen meine Spinnrute und Rucksack eingetauscht.

Die Regenbogenforellen wollten jagen

Mit der Spinnangel ging ich zurück zur Kuhle und fing nach drei Würfen mit einem kleinen Spinner sofort die erste Regenbogenforelle. Da, wo ich satte drei Stunden ohne Aktion meinen Köder ausgelegt hatte. Die Forelle fehlt auf dem Titelbild. Ich wollte sie nicht mit zu den anderen Teichen schleppen und hatte sie gleich im Auto verfrachtet.

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Auf dem zwei Minuten Fußmarsch zu unserem zweiten Teich kam auch wieder meine Hoffnung auf, doch noch die eine oder andere Forelle zu fangen. Am Teich hatte ich keine 5 Minuten geangelt und nur ein paar Würfe mit dem Spinner gemacht, da knallte mir mitten im See bereits die zweite Forelle auf den Kunstköder. Sie bot mir einen heftigen Drill über die gesamte Teichfläche. Ich wusste bestimmt 10 Minuten nicht, ob ich sie raus bekomme oder sie mir am Ende doch noch aussteigt. Zu dem Zeitpunkt, als ich sie dann erfolgreich und erleichtert keschern konnte, wusste ich ja noch nicht, was als nächstes kommen würde.

Teich 3 Platz © MaBoXer

Teich 3 Platz © MaBoXer

Am dritten Teich ging es dann nämlich nochmal richtig zur Sache. Erster Wurf und gleich einen “Anfasser”. Zweiter Wurf und die Forelle nahm den Spinner von unten und sprang samt Köder einen halben Meter aus dem Wasser und Fish On! Gedrillt wurde fast nur in der Luft, sie sprang mehr als sie schwamm. Dann konnte ich sie aber problemlos keschern und versorgen. Diese Lachsforelle war schon ein ordentlicher Brocken.

Die nächste hat nicht lange auf sich warten lassen. Nummer 4 wollte den Spinner wohl gleich in einem Rutsch verdauen, so ist sie auf meinen Köder eingestiegen. Der Biss erfolgte Hammer-Hart und Tief am Grund und direkt vor meinen Füßen. Bevor ich aber sehen konnte, dass es sich um eine Forelle handelte, hatte sie mir bereits soviel Schnur von der Rolle gezogen, das ihr erste Sprung fast in der Mitte des Teiches erfolgte. Mit Mühe und Not konnte ich sie ausbremsen. Der Drill dauerte fast 20 Minuten.

Ganz nebenbei erwischte ich noch 2 kleine Hechte (40/45) die weiter schwimmen. Aber der Hammer waren die beiden fetten Forellen. Zwei Lachsforellen mit ganzen 50 cm waren und je 1,2 Kg waren meine Highlights der Woche.