Der Flussbarsch, mit seinen roten Bauch- und der ebenfalls Rot leuchtenden Schwanzflosse, seinem starken Körper und der mit spitzen Stacheln bestückten und im wahrsten Sinn “hervorstechenden” Rückenflosse, dazu seine schwarzen Tarnstreifen auf den feinen Schuppen. Der ganze Körperbau des Barsches schreit förmlich “wo gibt es Ärger? Attacke!”

Allgemeines über den Flussbarsch

Allgemein sollte man wissen, das der Flussbarsch in ganz Europa weit verbreitet ist. Sowohl im Süßwasser, als auch im Brackwasser bis hin zu leicht salzigen Gewässern gut leben kann. Beobachten kannst du viele kleine Barsche an der Mole in Travemünde auf der Priwall-Seite. Die Auswanderung (ausgesetzt) der Barsche erfolgte nach Asien und Australien. Trotzdem steht er auf der roten Liste für gefährdete Arten.

Ein besonderes Merkmal der Flussbarsche ist natürlich die, mit extrem spitzen Stacheln bestückte Rückenflosse. Ein weiteres markantes Merkmal sind die 6 bis 8 senkrechten dunklen Steifen an den Seiten.

  • Latein : Perca fluviatilis
  • Beiname: Egli, Kretzer, Barsch
  • Gattung: Echte Barsche (Percidae), Barsche (Perca)
  • Länge: bis 60 cm
  • Gewicht: bis 10 Kg
  • Alter: bis 15 Jahre

Auf Flussbarsch fischen

Der Flussbarsch ist ein äußerst gieriger Jäger, der gern auch auf eine Beute losgeht, die weitaus größer sein darf als er selber. Damit hat dieser Jäger überhaupt kein Problem. Im schlimmsten Fall dreht er halt wieder ab. Aber versuchen kann man es ja. Daher ist es auch keine Seltenheit das ein auf Kunstköder gefangener Flussbarsch, kleiner ist als der Kunstköder selber. Topköder sind neben den Twistern, Wobblern und Spinnern natürlich natürliche Köder wie Regenwürmer, Maden oder kleine Fische.

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