Vor einiger Zeit war ich zum Brandungsangeln mit einem Kumpel los. Obwohl es sehr stürmisch war und eine heftige Brandung an den Strand rollte, wollten wir dennoch gegen den Wind angeln. Wir packten unsere Sachen aus und als es dämmerte flogen unsere Montagen in die Wellen. Aber unsere Schnüre hingen immer wieder durch und es sammelt sich Kraut auf der Schnur. An der einen Rute hatte ich ein Blei mit Draht, aber das Krallenblei bleibt nicht liegen, woran liegt das?

Krallenbleie nicht unbegrenzt tragfähig

Bei den Klapp-Krallenbleien und bei den Draht-Krallenbleien ist es einfach so, wenn der Druck zu groß wird, klappen diese auf, biegen sich die Drähte und halten nicht im Boden. Besonders wenn Kraut auf der Schnur liegt und darauf die Wellen drücken können auch die besten Krallenbleie nicht mehr halten. Natürlich könnte auch ein weicher und sandiger Untergrund dazu beitragen

Verschiedene Modelle

Die Krallenbleie mit den roten Perlen in der Nut, sind meine Favoriten, da diese bei zu großen Druck von alleine aufklappen und so die Schnur nicht reißt und zum anderen bei einem Anhieb schneller aufklappen. Die einfachen Drahtkrallen sind meiner Meinung nach nicht so gut, da diese immer wieder von Hand gebogen werden müssen und so das Material mit der Zeit schwach wird. Die Geminibleie sind auch sehr gut, das diese wirklich gute Wurfeigenschaften haben und trotzdem gut am Grund halten.

Kraut in der Hauptschnur

Das wird sich gerade im stürmischen Herbst nicht vermeiden lassen. Die auflaufenden Wellen treiben das herausgerissene Kraut ans Ufer und somit bleibt sehr viel davon auf der Schnur hängen. Du kannst lediglich die Ruten soweit wie moglich nach Oben stellen und die Schnur immer schön straff halten. Trotzdem wirst du beim einholen ein Krautbündel am Knoten von der Hauptschnur zur Schlagschnur oder am Knoten zur Vorfachmontage und damit schwer zu kämpfen haben.