So jetzt schlaegt es aber Richtig dreizehn. Die Kuttertour wurde von unserem Sportfreund Heiko Redetzky geplant und organisiert. Hierfuer vorab ersteinmal herzlichen Dank Heiko. Es standen neun Plaetze zu Verfuegung, als Heiko dies auf unserem Sommerfest bekannt gab waren alle Plaetze innerhalb einer halben Stunde belegt. So konnte Heiko den 10 Mann Kutter “Dorschy” von Gittis Bootscharter zum 12.8. anmieten.

Kuttertour mit dem FunFishingTeam auf dem Dorschy

Heiko an Bord © MaBoXer

Heiko an Bord © MaBoXer

Nach einem langen hin und her eines Sportfreundes der sich angemeldet hatte und wieder nicht mit wollte , dann wieder doch und wieder nicht , konnte ich Jango am vorletzten Tag eine Feste zusage machen das er für M.R 🙂 einspringen und mitkommen durfte. Da auch Janni mir persönlich mitteilte das er Beruflich verhindert war, bin ich kurzerhand in seine Fußstapfen 🙂 (viel zu Groß) gesprungen, denn eigentlich wollte ich nicht mitfahren. So war also treffen um 6:00 Uhr auf Fehmarn. Alle waren pünktlich und gut gelaunt (vorerst jedenfalls) .Als wir am Pier in Orth eintrafen, wunderten sich einige doch darüber das der Kutter Seetauglich sein sollte .Dennoch fuhren wir guten Mutes hinaus auf die Ostsee direkten Kurs “Tonne 5”.

Patti an Bord © MaBoXer

Patti an Bord © MaBoXer

Bei Windstärke 4 bis 5 aus West ein sehr beschwerliche Fahrt die sieben von acht mitgefahrenen Sportfreunden die Beine weich werden ließ. So waren wir also nach gut 3 Stunden allerfeinsten Seegangs völlig entnervt und Reichlich blaß im Gesicht. Wir Meuterten 🙂 Nein wir Stimmten ab ob wir hier total Krank verweilen wollen oder lieber dichter unter Land fahren, wir fuhren dichter unter Land. Richtung Westermarkelsdorf / Altenteil ging es nun mit Naturködern auf Plattfisch. Die erste Drift ,die hier nun wesentlich ruhiger war, brachte keinen Fisch. Wir hielten bei 10 m Wassertiefe. wir sprachen uns ab das wir es auf einer Sandbank versuchen wollten. Die nächste Drift fing bei 6,5 m an und sofort kamen die ersten Bisse ,sowie die ersten Fische des Tages bei Heiko und mir. Allerdings nicht wie gedacht Butt sondern stattliche Dorsche. Nachdem Heiko ,Patric und ich einige Dorsche rausgeholt hatten bauten alle anderen Ihre Montagen auf Naturköder um. Die Wattwürmer die wir mitgenommen hatten waren unser Rettungsring den auf Pilker in 6 m tiefe war fast kein Fisch mehr drin. Es wurden nun immer mehr Dorsche bei jeder Drift gefangen und nicht selten waren drei oder vier Ruten gleichzeitig krumm.

Patti an Bord © MaBoXer

Patti an Bord © MaBoXer

Der Wind ließ weiter nach, so das wir zum späten Nachmittag hin kaum noch eine leicht Brise hatten, dafür aber umsomehr Sonne. Dies schien die Dorsche in keinsterweise zu stören ,außer einer kleinen Beißpause von 15:00 bis 16:00 Uhr, hatten wir den ganzen Tag über gute Dorsche und nicht selten auch Doubletten. Der rößte Dorsch wurde wohl von Tommy gefangen, der auch den einzigen Plattfisch von 43 cm fing. Philipp hatte seine Feuer(Wasser)taufe nach anfänglicher Übelkeit gut überstanden und fing seine ersten 6 Kutterdorsche. Heiko, Patric und unser Kapitän Dieter (Didi) warfen Ihre Fische alle in eine große Kiste und hatten zusammen 35 gute bis sehr gute Dorsche. Jango hatte 16 Dorsche, Mario nahm 11 Fische mit nach Hause und Tommy brachte es auf 15 Dorsch und einen Butt . Zu Guterletzt meine 20 Dorsche und einen Hornhecht den allerdings Dieter gefangen hatte. Somit kamen wir auf 91 Dorsche an einem einzigen langen Seekranken Angeltag auf der Ostsee, gefangen von sieben Sportfreunden des FFT. Denn leider kam Michaela nicht mehr aus dem Aufenthaltsraum zurück. Es tat uns allen sehr leid das es Ihr so Elend ging .:)

Philipp auf See © MaBoXer

Philipp auf See © MaBoXer

Einen herzlichen Dank an Dieter der uns mindesten 8 Fische beisteuerte und auch sonst immer Beiseite stand. Nach einem langen Tag endete unsere Tour um 19:00 Uhr ,das war 11 Stunden Bootsangeln pur. Auf dem Rückweg nach Orth holten wir Wolfgang (der Chef von Gittis Bootscharter) von dem anderen Kutter ab. Die Angler auf diesem wollten vor Bojendorf die Nacht auf dem “Rochen” verbringen. Die letzten Seemeilen hatte Wolfgang alle Ohren bei sich ,er erzählte viel aus seinem Erfahrungsschatz .Als wir in den Sund einbogen konnten wir ,bei absolut ruhiger See, einen herrlichen Sonneuntergang miterleben. Vom Feinsten. Sicherlich wird der eine oder andere etwas zu meckern finden. Aber wenn jeder Ehrlich ist ,wann hat man das letzte mal 15 oder 20 Fische auf einen “Normalen” Kutter gefangen ?. Ja schon aber auch mit dieser Ruhe an Bord ? Nur Freunde um sich ? und noch dazu Entscheidet man selber wo man hinfahren will. Wer interesse an einer Charter hat kann sich bei Gittis Bootsverleih melden. Ich hoffe Ihr wart soweit zufrieden. Natuerlich haette ich Euch hier gerne ein paar Fische praesentiert, aber wir hatten kaum Zeit zum Fotografieren und Heiko seinen Film ,sofern die Bilder etwas geworden sind ,habe ich noch nicht bekommen. Die Fotos von seinem Film werde ich dann nachreichen. Petri Heil ,Euer Marco