Ratgeber Jerkbait – Die besondere Art des Angelsports. Den Angelsport Jerk gibt es schon seit vielen Jahrhunderten, denn schon die Wisconsi Chippewa Indianer haben sich die ersten künstlichen Köder gebaut, um die Raubfische auf professionelle Weise zu fangen. Die Jerkbaits, die man dazu nutzte, waren nicht nur zum Fangen von Schwarzbarschen geeignet, sondern auch Hechte und Muskies bissen ebenfalls bei der Nutzung dieses Köders sehr gut an. Die Ureinwohner Amerikas bauten die ersten Jerkbaits aus Holz und auch Tierhäuten.

Das Jerk und die lange zurückreichende Geschichte

Diese haben sie dann an ihre Schnur geknotet und führten diese dann ruckweise zurück zum Boot. Mit Hilfe des Fischspeers hat man die Fische, die dem Jerkbaits folgten, erlegt. Jerkbaits bedeutet wörtlich übersetzt Ruck- oder auch Schlagköder, was diese Art des Angelns auch der gut beschreibt. Jerk ist ein Angelsport der auch heutzutage von vielen Anglern gern betrieben wird und für das man auch eine spezielle Ausrüstung benötigt, die man sich selbst nach den eigenen Wünschen zusammenstellen kann. Die Firma Daiwa bietet dazu sehr hochwertige Produkte an, die gern genutzt werden.

Jerkbaits werden für diesen speziellen Angelsport genutzt, um die Fische zu ködern. Durch ein Rucken oder leichtes Schlagen der Rute wird dieser Köder lebendig und man lockt somit die gewünschten Fische an. Die Jerkbaits kann man nutzen, um an der Oberfläche zu fischen, aber auch bei Bedarf in mehreren Metern Tiefe. Ebenfalls sind sie gut geeignet, falls in dem Gewässer Hindernisse, wie zum Beispiel Kanten vorhanden sind. Bei Gewässern mit Bewuchs, der sich auch bis zu der Oberfläche erstreckt, sind Jerkbaits ebenfalls eine sehr gute Wahl.

Das Jerkbait und die verschiedenen Typen

Es gibt verschiedenen Jerkbaits- Typen, welche man in Glider, Diver und auch Twitchbaits unterscheidet. Glider sind in ihrer Form rundnasig und an der Seite sehr flach gestaltet. Man kann sie nutzen, um einen verletzten oder auch flüchtenden Beutefisch darzustellen und mit der Bewegung des Gliders die Raubfische anzulocken. Die Glider nutzt man somit um an oberer Gewässertiefe zu jerken. Die Diver haben eine eher keilförmige Nase und einige Modelle haben eine biegsame Metallschaufel, die am hinteren Ende des Köders angebracht ist. Diese kann man bis zu einem gewissen Punkt absinken, wodurch die Tauchtiefe vergrößert wird.

Auch Resonanzkugeln oder auch Twisterschwänze können angebracht sein. Um in tieferen Gewässern zu jerken, sollte man Diver nutzen, welche man in sehr guter Qualität von der Firma Daiwa käuflich erwerben kann. Diese sind in unbebleiter und auch vorbebleiter Variante erhältlich. Je nachdem welche Variante man nutzt, kann man eine Wassertiefe bis zu über 4 Meter befischen. Twitchbaits sind Köder, die sehr auffällig in ihrer Form und auch Farbe sind. Sie locken durch ihre besonderen Bewegungen die Fische an. Es gibt eine vielfältige Auswahl an Twitchbaits, da diese je nach Bedingungen einsetzbar sind. Jerkbaits kann man das ganze Jahr über nutzen, wobei der Erfolg in den wärmeren Monaten größer ist.

Das Anglerzubehör zum Jerken

Besonders wichtig beim Jerken ist, dass man eine steife Rute für große Fische verwendet und eine Spinnrute, für die kleineren Fische. Die Schnur sollte geflochten sein, da diese durch ihre Stärke geeigneter ist. Die Jerkbaits sind eher teuer, aus diesem Grund empfiehlt es sich sogenannte Köderretter zu nutzen. Wenn man diese Punkte beachtet, sollte Jerk ein Angelsport sein, der viel Freude bereitet.