Gerade mit dem Motorrad lassen sich nicht nur die ausgedehnten Fjell- und Waldgebiete Norwegens hervorragend auf eigene Faust entdecken, sondern vielleicht auch so mancher Elch am Wegesrand. Natürlich kann eine Reise durch Norwegen auch mit einem Busunternehmen unternommen werden, das spezielle Flair Norwegens entgeht einem dann jedoch schnell. Dabei bildet allein schon die Anreise nach Norwegen ein Erlebnis für sich: Ob entlang der kilometerlangen Jammerbuchten Jütlands bis zur Fähre Hirtshals – Kristiansand oder mit dem Kreuzfahrtschiff ab Kiel unter der grandiosen Öresundbrücke hindurch, Norwegen empfängt seine Besucher mit typisch skandinavischem Flair.

Elch und weg: Motorradtour durch Norwegen

Die beste Reisezeit für Motorradreisende durch Norwegen ist zwischen Juni und September, wenn die Sonne für warme Abende und ein trocken atlantisches Klima sorgt. Wer seine Motorradtour durch Norwegen zum 21. Juni plant, wird nicht nur die Mitternachtssonne nördlich des Polarkreises, sondern auch die Skandinavier beim Feiern des Mittsommerfestes erleben können.

Norwegen bietet vielfältige Naturräume. Die Wahl der Motorradroute fällt daher nicht leicht. Eine sportliche Route führt von Oslo vorbei an der berühmten Skisprungschanze Holmenkollen nach Gol, dem bekannten Wintersportort auf der Hardangervidda. Von hier geht die Fahrt weiter in das Fjordland Norwegens, wo der zum UNESCO-Weltnaturerbe zählende Geirangerfjord lockt. Nördlich des Fjordes erwartet Zweiradfans die atemberaubende Motorradstrecke des Trollstigens. Dieser führt mit einer Steigung von bis zu 12 Prozent über zahlreichen Serpentinen auf eine Passhöhe von 700 Metern. Über Åndalsnes und die Hafenstadt Kristiansund erreichen Motorrad-Reisende schließlich Trondheim, wo der berühmte Nidarosdom schon weithin grüßt.

Von Trondheim lässt sich die Motorradtour entweder weiter nach Nordnorwegen über den Polarkreis zu den norwegischen Gletschern, der Inselgruppe der Lofoten und zum Nordkap ausdehnen oder die Motorradreise geht durch das malerische Gudbrandsdal wieder nach Süden. Dabei passieren Motorrad-Urlauber nicht nur den größten See Norwegens, den Mjösa-See, sondern auch die Olympiastadt Lillehammer, bevor sie wieder Oslo erreichen.

Naturräumlich hochinteressant ist zudem die Motorradtour von Kristiansand nach Stavanger über den Lysefjord mit der über 600 Meter hohen Steilklippe Preikestolen nach Bergen. Während die ehemalige Hansestadt mit dem historischen Hanseviertel Bryggen lockt, bietet die Motorradreise über die Hardangervidda zurück nach Oslo einmalige Höhepunkte. Denn hier fahren Zweiradfans entlang einer der schönsten Eisenbahnstrecken Europas, der Bergenbahn. Diese führt von Bergen nach Oslo und quert dabei die Fjellgemeinden Voss, Flåm, Myrdal und Geilo. Auf dem Weg zurück nach Kristiansand passieren Motorradfahrer die berühmte Stabkirchein Heddal sowie die einzigartigen Felsenbäder von Nissedal.

Quelle: guenstigernorwegen.de