Durch das unregelmäßige zupfen (rucken) wird der Twitchbaits so bewegt, dass er einen Fisch imitiert der kurz vorm sterben ist und so eine leichte Beute für den Räuber darstellt. Auch dieser Kunstköder wurde auf dem internationalen Markt entwickelt und zieht mit großer Nachfrage in die deutsche Angelszene ein.

Was ist den das nun wieder?

Wie viele andere Neuheiten auch, wurde der Köder zuerst in Übersee erfolgreich etabliert und ist besonders auf den Kontinenten Amerika und Japan der absolute Hit. Und wie alles andere auch, was in diesen Ländern für furore sorgt, kommt es etwas später mit großem tam tam zu uns rüber. Mittlerweile ist eine enorme Nachfrage nach diesen Kunstködern entstanden. Was ist aber so besonderes an Ihnen, sehen die Dinger doch eigentlich wie normale Wobbler aus?

Twitchbaits kein üblicher Wobbler

Wer einen Twitchbaits wie einen normalen Wobbler, mit gleichmäßigen Einzug der Schnur, bewegt kann ebenso gut ein Stück Besenstiel durchs Wasser ziehen. Das bringt leider garnichts. Der Twitchbaits benötigt eine spezielle Köderführung. Diese besteht hauptsächlich darin die Rutenspitze beim einholen etwas anzuschlagen. In den Hohlköpern befinden sich sogenannte Balancegewichte die durch das rucken in Bewegung kommen und den Köder unwiderstehlich wippen lassen. Diese Gewichte sind jedoch so eingebaut, dass sie, wenn der Angler ihn ruhen läßt, noch nachvibrieren (zittern). Aus der Praxis ist bekannt, dass die meisten Beißattacken genau in dieser Ruhepause erfolgen.

Das zarte Schlagen der Rutenspitze sorgt durch die Übertragung auf den Köder für ein seitliches Ausbrechen, bzw. unkontrolliertes springen des Köders, dann ein kleiner Stop und wieder nach dem nächsten Ruck ein Ausbrechen usw.. Der Raubfisch ist begierig darauf einen so imitierter kranker Fisch ist eine leichte und schnelle Beute. So ist auch schnell erklärt warum dieser Köder nun auch bei uns in Deutschland so großes Interesse findet.

Als Köderführende Rute wird eine kurze und stabile Rute empfohlen. Eine Rutenlänge von 2,15m bis 2,50m ist optimal.