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Springtide

Bei Springtide tritt das Hochwasser auf hoher See in etwa mittags und mitternachts ein, da der entsprechende Punkt auf der Erde dann genau unter der Konjunktion von Sonne und Mond liegt. Je nach Küstengestalt kann es in Schelfmeeren wie der Nordsee, Buchten und insbesondere östuaren (Flußmündung/ Trichtermündung) eine gewisse Verzögerung geben.

Der Mond steuert die Springflut

Durch den Umlauf des Mondes kommt es alle 14 Tage zu einer Springflut, die aber durch den Gezeitenlauf z.B. in der Nordsee um einige Tage verzögert ankommt. Stehen Sonne, Mond und Erde auf einer Geraden wie bei Voll- und Neumond, so addieren sich die Anziehungswirkungen, und es kommt zu einer (höheren) Springtide.