Wer angeln möchte benötigt hierzu natürlich die entsprechende Rute. Schaut man sich den Markt an, so verliert man hier schnell den Überblick, welches die geeigneten Angelruten für Angler sind. Da der Angelsport sehr breit gefächert ist, sollte zunächst mit der Wahl des Zielfisches begonnen werden. Denn nicht jede Angelrute ist für jeden Fisch geeignet. Wurde die Wahl getroffen, ist es wichtig sich Gedanken über die Angeltechnik zu machen. Auch hier gilt, nicht jede Angeltechnik ist für jeden Fisch geeignet.

Auf den Einsatz kommt es an

Angelrute in Bojendorf © MaBoXerMit einer Stipprute spinnen zu wollen sieht bestimmt lustig aus, aber ob man damit zum gewünschten Erfolg kommt, bleibt offen. Als nächstes ist es sinnvoll darüber nachzudenken, wo geangelt werden soll. Denn Gewässer ist nicht gleich Gewässer. Wird an einem Weiher oder See geangelt, wo viel Platz am Ufer ist und nur wenige Bäume rumstehen, kann eine längere Rute verwendet werden, als wenn man an einem dichten Bachufer angelt. Die Länge der Angelrute ist hierbei für die Wurfweite des Köders entscheidend. Auch kann dies entscheidend bei der Wahl für ein Steckruten oder Teleskoprutensytem sein.

Das drumherum muss passen

Ist man sich aller Faktoren im Klaren, schränkt dies die Masse der angebotenen Ruten schon mal sehr ein. Bei den übrigen Angelruten ist auf das Material, die Anzahl der Ösen, das Griffmaterial, die Aufnahme der Angelrolle und das Gewicht zu achten. Ganz wichtig ist dabei, dass die Angelrute gut in der Hand liegt und man selbst gut damit umgehen kann. Eine Angelrute, die für den einen super tauglich ist, kann für einen anderen absolut untauglich sein. Deswegen sollte die Rute immer vor dem Kauf zusammengesetzt oder ausgezogen in die Hand genommen und ein paar Trockenübungen durchgeführt werden.

Fazit: Es gibt einige Überlegungen, die vor dem Kauf von Angelruten angestellt werden sollten, aber am wichtigsten ist das eigene Gefühl, das man verspürt, wenn man die Rute selbst in der Hand hält.

Quelle: onlineshop-angeln.de 2015