Heute ist es draußen ja schon richtig schön kalt und wenn das so weiter geht, dann dauert es nicht mehr lange und ich kann endlich wieder ans Wasser zum Brandungs- und Molenangeln. Nein, nicht, dass ich den Sommer nicht auch klasse finde, aber anglerisch ist der Herbst respektive der Winter einfach reizvoller..;)

Seacor Balancer Paternosterarme

Die letzten Tage habe ich mich wieder richtig gut mit Angelsachen eingedeckt, sodass ich euch wieder mit frischen Berichten versorgen kann, weil ich die Verpackungen immer solange aufhebe, bis der Bericht fertig ist, erst dann kommen sie in den Mülleimer. In diesem Bericht möchte ich euch mal die “Cormoran® Seacor Balancer-Paternosterarme” vorstellen, die ich schon seit Jahren fürs Molenfischen einsetze.

Optik

Die “Cormoran® Seacor Balancer-Paternosterarme” werden in einer durchsichtigen Tüte zu je 10 Stück verkauft. Die Tüte ist unter ein Pappkärtchen geheftet auf dem man den Namen des Herstellers, die Produktbezeichnung, sowie die Tatsache dass die Paternosterarme 15 Zentimeter lang sind, nachlesen kann. Ein solcher Paternosterarm besteht eigentlich nur aus einem Stück Draht, dass aber auf eine ganz spezielle Art und Weise gewickelt ist, sodass daraus ein Prima Angelzubehörteil wird. Der Paternosterarm hat die Form eines “T”, wobei durch den oberen, kurzen Teil die Schnur hindurchgeführt wird. Am Ende des langen Teils befindet sich eine Öse, an die dann die Mundschnur angebunden wird die zum Haken führt. Das ist auch schon alles.

Funktion

Die Paternosterarme aus Draht gehören zu den ersten Teilen die überhaupt fürs Meeresangeln entwickelt wurden und sind nach wie vor einer der Best-Seller im Angelgeschäft. Sie haben schlicht und einfach die Aufgabe, dafür zu sorgen dass die Schnur des Hakens sich nicht mit der eigentlichen Vorfachschnur verheddern kann, weswegen man sie auch einfach “Abstandhalter” nennt.

Eigenschaften

Zum Molen- und auch zum Bootsangeln eignen sich die Paternosterarme wirklich ganz hervorragend, aber zum Brandungsangeln sind sie absolut ungeeignet. Der Grund liegt in den Flugeigenschaften begründet, die bei den Drahtseitenarmen ungefähr so aerodynamisch wie die eines Elefanten sind. Daher ist es kaum möglich vernünftige Würfe vom Strand aus hinzubekommen. Die einzige Ausnahme davon würde ich beim Aalangeln im Sommer machen wollen, denn da muss oft nicht weiter also 20,30 Meter (oft noch weniger) geworfen werden um an die Schlängelbrüder zu kommen.

Fürs Molenangeln sind sie, wie gesagt, aber perfekt zu verwenden. Sie halten den Haken immer schön auf Abstand von der Mundschnur und man muss sich daher keine Gedanken über Verwicklungen und dergleichen machen.

Noch ein Wort sei gesagt zur Haltbarkeit: Also ich habe noch nie gesehen dass ein solcher Drahtarm anfing zu rosten, allerdings gehe ich auch sehr pfleglich mit meinen Angelsachen um und wasche sie nach jedem Ausflug an den Strand gründlich ab. Aber dennoch scheinen Sie sehr robust zu sein, ich habe zwar keine Ahnung aus welchem Metall sie bestehen, aber rosten tun sie jedenfalls nahezu garnicht.

Bezug und Preis

Erst letzte Woche habe ich mir wieder eine Packung der “Cormoran® Seacor Balancer-Paternosterarme” besorgt und zwar diesmal bei “Baltic-Kölln” in Heiligenhafen. Der Preis lag bei 1,55 Euro für 10 Stück.

Fazit

Die Drahtseitenarme sind wirklich eine feine Sache wenn man einen Angelplatz hat wo es auf Wurfweite nicht so ankommt und wo man nicht mit Riesenfischen rechnen muss, denn für 1. sind sie zu anti-aerodynamisch und bei 2. würden sie einfach verbiegen. Daher empfehle ich sie bei der Boots- oder Molenangelei an der Ostsee, denn Riesenfische sind ja leide eher die Ausnahme und wenn man doch mal einen dran hat, kann man den Seitenarm ja nach der Landung wieder geradebiegen.

Liebe Grüße