Ein Bayer im hohen Norden, was ist draus geworden? Die Antwort auf diese Frage erfahrt ihr in diesem Bericht. Eigentlich hab ich nur aufgrund dieses Ostseeurlaubs zu dieser Seite gefunden. Na ja, auf jeden Fall gings am 17 April in Richtung Norden, 10 Stunden Autofahrt und noch weitere Strapazen. Wir gesund “oben” angekommen, und dann hab ich auch gleich angefangen zu fangen.

Ein Bayer im hohen Norden, was ist draus geworden?

Gleich am ersten Tag stand ich am Strand um mit Mefo-Blinker eine Mefo zu verhaften. Als ich allerdings den Strand sah, wurde mir gleich mulmig. hunderte Touristen, gut, ich war selbst einer, aber ein Angelnder! und dazu Kilometerlanger purer Sandstrand. trotzdem fing ich an mal loszublinkern. 2 stunden, dann tat mir der zeigefinger vom ewigen einholen und auswerfen weh. also Heim und dann auf die Seebrücke, wir wohnten glücklicherweise nur wenige hundert Meter davon entfernt. ebenfalls mit Blinker. Nna ja, dort angelten alle auf Grund, ich beschloss, mich der Breiten Masse der Kollegen anzuschließen, aber ich hatte keine Wattwürmer. nun, Abhilfe sollten die berkley gulp saltwater schaffen, künstliche Imitate von Wattis und das ganze auf nem 1er Aalhaken, keine Lockperlen und kein Firlefanz, ich hatte das Zeug halt nicht. Dann gings auf die Brücke. und da legte ich dann zwei Ruten aus. Tote Hose bis 23:00 Uhr, dann erster Biss, Anhieb, hängt. Strike! Rufe ich. und halte die erste Flunder meines Lebens in den Händen. Knockout, rein in die Tüte dann noch eine untermaßige zurück mit dem Biest, um 1:00 Uhr gings dann Heim.

Nächster Tag, in der früh gings wieder zum erfolglosen blinkern auf Meerforellen, doch dann kam wieder die Nacht und ich also auf die Brücke. Auf der Brücke durfte man nur von 20:00 bis 6:00 fischen. Zweite Nacht ging nichts, ich kam aber mit ein paar anderen Anglern ins Gespräch, die prächtig fingen. Diesmal wurde es, aufgrund Hungers, nur 23:00. Nächster tag, wieder erfolgloses Mefoblinkern, wieder auf die Brücke. dann kam es zu einem unglaublichen Ereigniss! Ich quasselte gerade mit meinem Nebenmann auf der Brücke, als der einen Biss bekam. Anhieb! der Fisch hing, dann riss beim nebenmann die hauptschnur. sch…. schreit er und ich bin entzückt, denn bei mir beissts gerade. die Aalglocke läutet. na denn, anhieb! puh, war dat Biest schwer! Ich pumpe rein, eine schöne Flunder kommt samt montage an den tag. Es stellte sich heraus, da die Flunder eben die war die meinem Nebenmann abgerissen war. ” vielen dank, karpfenteichangler” hörte ich noch und weg war das Vieh! Noch ein kleiner Streit, dann gehörte die Flunder ihm. Na ja, eine Flunder ging noch, dann war Feierabend um 1:30.

Schließlich gings dann so noch 2 Tage dahin, ich fing nichts. Dann der letzte Abend, the final countdown. Ich bettelte mir auf der Brücke Wattwürmer zusammen, und dann gings ins letzte gefecht. Nach einer Stunde hatte ich 3 Flundern herangezerrt. und dann standen wir herum, schwafelten über alles mögliche, als plötzlich, na ja, meine Rute, die nicht fest gebunden war, gefährlich über die reling gezogen wurde. Ich lief hin, Anhieb. Nach einem schönen Drill an der 20-40g Rute war ein Dorsch da. Zum Schluß des Abends, oder der Nacht, wie mans nimmt, hatten wir über den weißwurstäquator geschwafelt und über alles mögliche. Knapp 5 Flundern landeten in der Tüte, dann war Feierabend. Tschüss, man sieht sich, sagte ich zu meinen Kollegen. Ebenfalls. na ja, und einen Tag später war ich wieder im blau-weißen Bayern, in dem ich wieder an meinem kleinen Bach ein paar Karpfen ärgere. Gruß Tom