Moin Freunde. Nun will ich von meiner kleinen Reise berichten. die ich vor kurzem tat. Am Montag begehrte es in mir auf und nach fast zwei Wochen Küchenrenovierung war es an der Zeit, sich eine kleine Auszeit zu gönnen. Also, Gerödel und mein „Aushilfs Belly“ ins Auto gepackt und ab auf die Bahn. Die Abfahrt zum Gerätehändler des Vertrauens gefunden und small Talk mit Jose und Marci, der Kaffee war wie immer Spitze. Nach geraumer Zeit war ich dann aufbruchsbereit und mit Ködern versorgt (die wie immer sehr gute Qualität hatten) und preschte los in Richtung Insel Fehmarn in Ostholstein.

Seien wir mal ehrlich, das Wetter war alles andere als gut, also beschloss ich mich bei der S…..kälte auf eine Seebrücke zu verziehen. Meine Wahl fiel auf meine Stammbrücke und da angekommen war ich für immerhin 3 Stunden der Alleinherrscher. Kurz mit Micky und Loddar gesimmst und dann ab dafür. Kurz vor 17.00 Uhr kam dann noch ein Papa mit Sohn und ein Einzelangler, die beiden waren richtig profesionell, na jedenfalls beim schnacken.

Beim Einzelangler stellte sich heraus:

Bernd aus Sanah hatte am Mepo Cup teilgenommen und kannte das Board, na ja und auch mich und meine Storys.(Danke noch mal für deine Restwürmer). War ein dementsprechender lustiger Abend, Besonders als ich bei einem Hammerbiss elfengleich in Richtung Rute schwebte und mein Gleiten ein schliddern wurde, da die Brücke vereist war und mich nur mein Dreibein davon abhielt, in die Tunke zu segeln! Was soll ich weiter bemerken, die Touris hatten Null, Bernd lag auch mit Null zurück und ich war in Führung mit Drei Guten. Um 22.00 Uhr habe ich mich dann aufgemacht, denn ich hatte ja noch großes vor die Tage. Nach kurzer Nacht bin ich dann am Morgen nach Sehlendorf geritten und habe mein Aushilfsschlauchibelly aufgepumpt und stach die See. Vom Vormittag bis zum frühen Nachmittag tat sich leider nicht viel, eigentlich tat sich überhaupt nichts und das hat nicht gerade die gute Laune gefördert. Also, um 14.00Uhr das Schlauchi eingeladen und ab nach, na wohin wohl, auf den altbekannten Platz. Ruhe überall, ich hatte die Bridge am Anfang für mich allein und um 17.20 „Strike“.

Ein 50.5 cm verirrte sich an meine Wattwürmer, war ja schließlich erst 20 Minuten her das ich meinen ersten Auswurf tat, und dann, na dann war Funkstille. Ich bekam noch Besuch von einem Mitstreiter der auf der Insel wohnt aber der hatte Null, Nada, Nix. Ich sollte nicht vergessen zu erwähnen das um 20.00 Uhr noch 5 Muschkoten mit ihrer 1.80cm Ruten kamen. Die waren den ganzen Tag unter der Sundbrücke und hatte nicht gerade den berauschenden Erfolg, irgendwie hatten die Garnix, und wollten nun die Ostsee Leermachen. Ich ließ sie dann gewähren und verzog mich um 22.30, mäßiger Erfolg bei meinen 5 Freunden, es blieb bis dahin so wie es den ganzen Tag unter der Brücke war.

Am Morgen musste ich meinen Nullinger vom Vortag wieder gut machen und schipperte mit meiner Gummijacht dann zwischen Putlos und Weißenhaus und konnte wenigstens einen Dorsch verhaften. Da ich leicht geschwächt war, ließ ich dann gegen Mittag Boot, Boot sein und machte mich auf den Rückweg. Die Lenkung in meinem Vehikel entwickelte so eine Art Eigenleben und zog unaufhaltsam in Richtung Heilitown und dann dachte ich mir: Wenn schon, denn schon und ab mit den restlichen Würmern in die Ostsee! Da das Wetter von Tag zu Tag schlechter wurde, hatte es dann am Mittwoch seine Spitze erreicht und bei so einem S…..wetter traute sich keiner aus dem Haus.Bis auf mich halt, ich war ja eh draußen, wurde immerhin mit 2 schönen Dorschen belohnt, in nur 2 Stunden, da um 20.00Uhr die Würmer aufgebraucht waren. Sehr befriedigt, hundskaputt und mehr als entspannt machte ich mich dann auf den Heimweg. Meine Erlebnisse geschahen vom 13. – 15. Februar.

Katze der Jeti