Hallo Angelfreunde, am Freitag, den 25.05.07 war ich mal wieder auf der Ostsee. Der Wind und der Seegang ließen es zu. Meine Frau sagt, fahr doch noch raus. Dabei war es schon halb acht. Nun ja,ich kurz über die Düne geschaut. Spiegelglatte See. Kein Luftzug kräuselte die Oberfläche. Also los. Wann, wenn nicht jetzt. Rinn inne Wathose. Schwimmweste und Rute geschnappt. Boot von der Boje gelöst und Richtung gelbe Tonne 7b gefahren. Drift so gut wie keine. Da reicht ein 100gr Pilker. Ich entscheide mich für ein Vorfach mit einem Beifänger. Und runter damit. Wassertiefe ungefähr 22m. Die ersten Zupfer brachten nichts. Also etwas versetzen. “Eisen” wieder runter. Ich pilke und pilke. Wo sind die Dorsche? Ich kurbele hoch, ungefähr 5m. Da, Biß! Doch plötzlich kein Zug mehr auf der Leine. Schiet, sollte ich den verloren haben? Ich lasse die Montage etwas runter. Und da, nochmals Biß und dann noch einer. Oh ha,was für ein

Abendliche Bootstour auf der Ostsee

Gewicht. Na,ich pumpe nach oben. Was sehen meine vom Leid getrübten Augen? Eine saubere Dorschdoublette. Und beide maßig. Einer war 55cm, der andere 59cm lang. Okay, so kann es weitergehen.Schnell die Fische versorgt und das “Eisen” wieder runter. Aber an der Stelle war nichts mehr zu machen. Wieder etwas versetzen. Wahrscheinlich stehen die Dorsche nicht am Grund, sondern im Mittelwasser. Entsprechend die Montage herabgelassen. Da wieder Biß, ein guter Dorsch kommt nach oben. Dann noch mal versetzt und die gleiche Prozedur. Wieder Biß, noch einen 49er kann ich über die Bordwand hieven. Blick auf die Uhr. Verdammt schon 21.00 Uhr.

Vier schöne Dorsche im Eimer, was will man mehr. Für heute soll es genug sein. Ich fahre nach Hause. Vertäue das Boot und filetiere anschließend die Fische. Mit Petri Heil meeresdrachen