Wer träumt nicht davon, während des Urlaubs ein Boot zu mieten und für einige Tage oder Stunden Kapitän zu spielen? An der Ostsee in einem Ferienhaus auf Usedom kann sich dieser Traum erfüllen. Auf den beliebten deutschen Ferieninseln Rügen und Fehmarn werden verschiedene Boote zum Mieten angeboten. Egal, ob Angler, Abenteurer oder Familienmensch, für jeden ist bei den Charterbooten etwas dabei.

Wichtige Unterschiede bei den Booten

Wer ein Boot mieten möchte, sollte sich zu Beginn vor allem überlegen, wie er dieses nutzen möchte. Ein ruhiger Angelausflug auf hoher See oder doch eher ein entspannter Ausflug mit der ganzen Familie? Je nach Vorliebe gibt es verschiedene Bootstypen. Diese unterscheiden sich vor allem durch ihre Bootsgröße, Motorleistung und Ausstattung. Kleine Boote sind natürlich bereits für deutlich weniger Geld zu haben. Außerdem muss entschieden werden, wie lang das Charterboot gemietet werden soll – nur wenige Stunden oder etwa eine gesamte Woche? Wer auf diese Fragen bereits eine Antwort weiß, hat dann die Qual der Wahl. Sowohl auf Rügen als auch auf Fehmarn gibt es verschiedene Anbieter.

Wer bereits vor dem Urlaub buchen möchte, erhält einen guten Überblick über das Angebot auf Internetportalen wie charterboat24.com oder happycharter.com. Wenn man sich allerdings erst spontan vor Ort entscheidet, wendet man sich am besten an einen lokalen Anbieter. Eine Liste der Bootsverleiher erhält man meist in der örtlichen Touristeninformation oder über das Branchenverzeichnis.

Tolle Charterbooten im Angebot

Im Norden von Rügen, genauer gesagt im Hafen von Wiek, gibt es einige lokale Bootsverleiher. Ein Beispiel hierfür ist Angelwunder (angelwunder.de). Dieser Anbieter verfügt über verschiedene Charterboote. Eine Segeljolle kann bereits ab 20 Euro für eine Stunde gemietet werden. Wer lieber ein Angelboot möchte, muss gut 25 Euro bezahlen. Je länger man jedoch ein Boot mietet, desto günstiger wird der Preis pro Stunde. Auch ein größeres Kajüten-Sportboot befindet sich im Angebot. Bei diesen großen Booten mit entsprechender Motorleistung ist jedoch ein Sportbootführerschein See nötig. Ohne diesen ist es aus Sicherheitsgründen und wegen gesetzlicher Bestimmungen leider nicht möglich, ein solches Charterboot zu mieten. Ein weiterer Anbieter vor Ort ist Charter Glowe (boots-charter-glowe.de).

Am Südstrand von Fehmarn gibt es beispielsweise die Bootsvermietung Senner (fehmarn-boote.de). Ein kleines, führerscheinfreies Boot kann hier bereits ab 25 Euro für 2 Stunden angemietet werden. Für größere Boote sind auch hier entsprechende Bootsführerscheine nötig. Möchte man nicht nur auf dem Wasser fahren, kann man das Wellenreiten in professionellen Surfcamps erlernen.

Mietverträge und Kautionen

Bevor man ein Boot mietet und die Ostsee unsicher macht, sollte man allerdings auf einige Dinge achten. Vor der Unterzeichnung eines Mietvertrags sollte geklärt werden, ob es eine Kaution gibt und wie hoch diese ist. Außerdem wichtig sind Versicherungsleistungen. Was passiert, wenn das Boot eine Schramme abbekommt? Wer haftet für etwaige Schäden? Weiterhin ist zu überprüfen, ob Benzin im Mietpreis bereits inklusive ist. Überprüfen Sie diese Sachen genau, sodass keine überraschenden Kosten auf Sie zukommen. Ist dieser formale Teil geregelt, geht es meist an die Bootseinweisung. Ein erfahrener Bootsführer zeigt, wo die Sicherheitsausrüstung an Bord untergebracht ist und wie die Navigationsanlage zu bedienen ist. Größere Boote verfügen oftmals auch über eine Rettungsinsel. Eine gute Einweisung ist wichtig, damit im Notfall schnell gehandelt werden kann.

Bevor man in See sticht, sollte auch die aktuelle Wetterlage beachtet werden. Im Normalfall werden bei schlechten Wetterbedingungen, wie etwa einer hohen Windstärke, keine Boote vermietet. Wer angeln möchte, sollte überprüfen, ob eine Angelerlaubnis benötigt wird und ob Schonzeiten beachtet werden müssen. Werden all diese Ratschläge befolgt, steht dem Erlebnis auf See nichts mehr im Wege.