Als uns der Weg über die Fehmarnsundbrücke führte wußten wir schon was uns erwarten würde. Grau in Grau und Null Wind. Dicke Nebelschwaden verhüllten die Insel und der Wetterbericht versprach uns auch weiterhin keine Besserung. So schlecht besucht wie seit Jahren nicht mehr, nur 178 Angler fanden den Weg nach Avendorf in die Gäststätte “Grüner Jäger”. Auch in diesem Jahr konnte “Uns Uwe” mit vielen Geschenken aufwarten, natürlich auch Dank des neuen Sponsors “Mosella” den Uwe und sein Team präsentierten. Nach einer herzlichen Begrüßung wurden die sechs Sektoren ausgelost. Auf dem Plan standen Wallnau, Westermarkelsdorf Rechts, Altenteil, Niobe, Marienleuchte und Miramar an dem ich stand.

28 Kleiner Schurcup 2002 im Brandungsangeln

Das Wetter hielt wirklich was es versprach. Fehlender Wind und stehende Nebelschwaden sagten wohl auch den Fischen: “Heute ist nichts Los”. Von 178 Anglern wurden nur 144 Fische gefangen. Auch wenn nicht viel passierte, so hatten wir doch unseren Spaß am Strand, es blieb zumindest trocken und in Miramar durfte ich Live miterleben wie mein Nachbar versuchte ein Motorboot (Mietboot von Taro) an beiden Brandsruten auszudrillen, was natürlich nicht glückte und da wir nicht weit weg standen von der Slipanlage holte er sich mal eben die Euros dafür ab. Das ist der Nachteil bei den Führerscheinfreien Booten. Die Einweisungen von Taro kenne ich, die sind völlig in Ordnung schützen allerdings nicht vor der Dummheit einzelner Bootsführer. Die übrigen Angler konnten durch lautes Brüllen größeren Schaden von sich abwenden.

Der größe Dorsch hatte an diesem Tag 59 cm und der größte Butt 45 cm, die anschließende Tombola war sehr schön aber die Einschnitte durch den Wegfall des Alten Sponsors konnte man doch merken. “Uns Uwe” verloste seinen zweiten Traininganzug zu Gunsten der Kinderkrebshilfe, auch diesen ersteigerte Kalle H. (nun hat er zwei davon).

Fazit

Bemerkenswert ist das “uns Uwe” immer noch so mitzieht und die Kugel am rollen hält. Durch die Unterbrechung im letzten Jahr hat der Schurcup aber doch etwas verloren. Der Schritt in eine andere Gaststätte war nicht der schlechteste. Die Verzehrpreise dort kamen unseren Geldbörsen zu gute (1 Kännchen Kaffee 2,60 € statt 3,50 €, Jägerschnitzel 9,50 € statt 11,50 € und Spezi 3,00 €statt 3,50 € wie bei anderen).