Wer Informationen sucht, kommt kaum noch an Wikipedia vorbei. Aber trotzdem möchte ich hier etwas über den Zander schreiben. Zum Teil wissenschaftliches, zum anderen Erfahrungen und Tipps.

Allgemeines über den Zander

Der Zander (Sander lucioperca, Syn.: Stizostedion lucioperca, Lucioperca sandra), auch Sander, Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul oder Fogasch genannt, gehört zur Familie der Barsche (Percidae). Er ist der größte im Süßwasser lebende Barschartige Europas. Er lebt in Europa vom Stromgebiet des Rheins bis zum Ural und in Westasien in der nordwestlichen Türkei und rund um das Kaspische Meer. Zander kommen auch im Brackwasser der gesamten Ostsee vor.

Quelle: Wikipedia.org

Merkmale

Zander Schwanzflosse © MaBoXer

Zander Schwanzflosse © MaBoXer

Der Zander kann 1000 mm (1 Meter) lang und bis zu 20 Kg schwer werden. Der langgestreckte Torpedo ähnliche Rumpf und seine zahlreichen spitzen Zähne machen Ihn zu einem gefährlichen und äußerst schnellen Jäger. Da dieser Jäger bis zu 17 Jahre alt werden kann, hat er auch genug Zeit sich auf die Fangmethoden der Angler einzustellen, wenn er doch davon kommt oder öfter als einmal gefangen wurde. Der Zander ist zwar Nachtaktiv, wird aber nicht selten auch bei Tag gefangen. hier spielt die Bewölkung, Wind und Wassertiefe eine große Rolle.

Diese Fischart ist ein ausgesprochen effektiver Jäger. Auf seinem Speiseplan stehen Kleinfischen wie z.B. Rotaugen (Plötze), Ukelei, aber auch Barsche und kleine Hechte, sowie die eigenen Nachkommen (Brut) als auch die anderer Fischarten. Die Jungtiere ernähren sich da eher von Plankton, Mückenlarven, Krebsen und Würmern.

Der Zander

  • Latein : Sander lucioperca (Stizostedion lucioperca, Lucioperca sandra)
  • Beiname: Sander, Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul oder Fogasch
  • Gattung: Barsche (Percidae)
  • Länge: bis 100 cm
  • Gewicht: bis 20 Kg
  • Alter: bis 17 Jahre

Auf Zander fischen

Die Fische die ich bei starker Bewölkung, Regen und Sturm fangen konnte, gingen in Teichen und Seen auf Spinner. Einige schöne Zander die ich Nachts erwischen konnte fing ich alle auf tote Rotaugen am Grund. Im November 2016 konnte ich zwei Räuber 54 cm und 57 cm auf gelben 10 gr Spinner fangen, beide am selben Platz. Was mir zeigt: “Wo einer ist, kann auch noch einer sein”! Nicht immer gleich den Angelplatz wechseln, sondern lieber mal die ganze Köderkiste durchprobieren.

Auf YouTube® habe ich ein wirklich geniales Video von Matze Wendt gefunden, das ich euch natürlich hier zeigen möchte. Das vorgestellt System werde ich mir zur nächsten Zandersaison bauen und dann in unseren Seen und in der Elbe ausprobieren.

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