Viele Angler sehen die Jagd auf die Fische als Sport an. Doch für mich ist es weit mehr als das. Die Ruhe, die ich verspüre, wenn ich die Angelrute in der Hand halte und gespannt darauf warte, dass mein Schwimmer unter der Wasseroberfläche verschwindet, lässt mich so manche alltäglichen Probleme vergessen. Am liebsten habe ich die Morgendämmerung, wenn noch niemand am Weiher ist und ich mich ganz in Ruhe auf meinen Tag vorbereiten kann.

Zunächst richte ich mir ein schönes Plätzchen für den Tag ein und fange mit der Montage der Angeln an. Es ist wirklich herrlich, wenn ein leichter Wind durch die Bäume weht und ich nachdem ich die Angeln ausgeworfen habe, mich mit einer Tasse Kaffee der Musik der Natur hingeben kann. Am unglaublichsten finde ich aber, was es alles zu entdecken gibt.

Ich sitze in meinem Angelstuhl und eine Vielfalt an kleinen Lebewesen tummeln sich sowohl an Land, als auch im Wasser. Diese zu beobachten, ist oftmals Entlohnung genug für einen vielleicht sonst erfolglosen Angelausflug. Aber auch die Vorbereitung auf einen solchen Angelausflug gehört bei mir schon zur Entspannung.

Im Angelshop nachschauen, ob es in der Welt des Angelsports was Neues gibt, eventuell. neue Schnur auf die Angelrolle ziehen lassen und ein paar Geschichten mit dem Betreiber des Ladens oder auch anderen Kunden austauschen. Es macht mir einfach riesigen Spaß und lässt mich so manchen Kummer, wenn auch nur für eine kurze Zeit vergessen. Angeln bedeutet nicht nur Fische zu fangen, diese zu töten und dann zu verspeisen, sondern auch das Kennenlernen der Umgebung, der Natur und für den ein oder anderen auch den inneren Frieden zu finden. Was so mancher beim Joggen, Fußballspielen, Fahrradfahren oder sonst wobei als Ausgleich sieht, habe ich beim Angeln gefunden. Angeln ist für mich die reinste Entspannung.

Quelle: Anglerpoints.de