Was Meeresangler über das Meeresangeln wissen sollten.

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Angelreisen nach Norwegen

Angelreisen nach Norwegen

Dunkle Wolken (C) MaBoXer

Das Paradies für Angelfreunde aus Deutschland liegt gleich um die Ecke. Im Osten grenzt das Paradies an Schweden, im Süden ans Wasser, im Westen und Norden auch. Das Angelparadies ist es deshalb, weil es wohl kein Land gibt, das im Vergleich zu seiner Fläche eine solch lange Küstenlinie hat. Und Seen gibt es dort natürlich auch jede Menge. Das Paradies ist Norwegen, keine Frage, wo sonst kann man in den Fjorden von einem kleinen Boot aus Hochseefische angeln? Denn Norwegen ist auch ein Paradies für die Fische, die der Überfischung wegen immer weiter nach Norden wandern. In den teilweise engen, aber unglaublich tiefen Fjorden Norwegens finden sie noch ausreichenden Schutz.

Angelreisen nach Norwegen

Außerdem gibt es in Norwegen mehr Fischarten als an Deutschlands Küsten. Man schätzt, dass bis zu 230 Fischarten in den Fjorden leben. Auch die Süßwasserfischer können hier voll auf ihre Kosten kommen, denn das Land ist reich an Flüssen und Seen und somit auch reich an Forelle und Lachs und weiteren geschätzten 38 Fischarten. Wer an Seen oder Flüssen angeln möchte, kann dort oft direkt campen, ein Zelt kaufen lohnt sich also.

Wer an den Fjorden vom Land aus angelt, dem entgehen zwar die besten Fischgründe aber immerhin ist es auch möglich, Makrele, Köhler, Plattfisch, kleine Dorsche und manchmal sogar eine Seeforelle an die Schnur zu bekommen. Für das Seefischen braucht man auch keinen Angelschein, wohl aber für die Flüsse und Seen in Norwegen.

Angelreisen mit Boote mieten

Das Fjordfischen vom Boot aus ist schon eine besondere Sache, vor allem weil auch oft ganze Fischschwärme in diese tiefen Meeresarme einschwimmen. Wenn man erst einmal einen fresswilligen Schwarm ausgemacht hat, dann sind 30 bis 40 gefischte Köhler keine Seltenheit, und davon wird man dann noch seinen Enkeln erzählen. Die Schwärme kann man mit dem Echolot finden, klar, aber Boot mit diesen Geräten sind natürlich teuer. Zum Glück bietet die Natur ein perfektes Ortungsgerät an. Die Möwen. Sie sitzen eigentlich fast nie ohne Grund auf dem Wasser. Und ein hungriger Schwarm von Fischen kommt dem Angler auch entgegen, fast bis an die Wasseroberfläche.

Wichtig ist das Material. Wer glaubt, er kommt mit den Ruten, Rollen und Schnur aus, die er in Deutschland verwendet, der täuscht sich. Schnell kommt es zu Rutenbrüchen und gerissenen Schnüren. Und dies geschieht, wenn man auf einer Tiefe von 60 Meter angelt. Man unterschätzt leicht, dass der Fisch aus dieser Tiefe auch erst einmal eingeholt werden muss, das geht aufs Material und auf die Kraft. Also vorher unbedingt genau informieren.

Ein paar wichtige Hinweise noch zum Schluss

Dies sollten Sie bei Ihrer Angelreise beachten. Wer vom Boot aus angelt, muss immer eine Rettungsweste anlegen. Immer. Das ist Gesetz in Norwegen und das hat auch gute Gründe. Für den Notfall kann man in Norwegen ein günstiges Handy ohne Vertrag kaufen und dieses mit an Bord nehmen. Boote kann man an der Küste fast überall leihen und Norwegen besteht fast nur aus Küste.

Fjordangeln ist kostenlos, es sei den man möchte Lachs und Seeforelle angeln, dann muss man eine Genehmigung kaufen. Genehmigungsscheine fürs Angeln gibt es überall zu kaufen. In Läden, Hotels, Fremdenverkehrsbüros oder auf Postämtern. Immer aber nur für ein bestimmtes Gebiet und für eine gewisse Zeit. Ach ja noch etwas, das Fischen mit Lebendköder ist nicht erlaubt.

Nicht zu weit rausfahren. Spätestens nach einer Viertelstunde sollte man immer wieder an Land gehen können. Wetterumschläge erfolgen sehr schnell und wenn man nicht wissen will, warum man eine Rettungsweste braucht sollte man sich daran halten.

Nicht in Fischzuchtanlagen reinrauschen, immer die Bojen beachten und sich dann klarhalten. Mindestens 100 Meter Abstand.

Auf See gilt das Recht des Stärkeren. Der schwächer motorisierte Bootsfahrer muss ausweichen, klar, denn er kann das besser und schneller als eine Fähre.

  1. Norwegen Fan

    Norwegen muss wunderschön sein. Trolle, Fjorde und dann noch angeln an einem ruhigen See oder Fjord, der von gewaltigen Bergen umgeben ist. Das stelle ich mich wirklich sehr entspannend vor.

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